Unterschied Häufigkeit von Dividendenzahlungen

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2 Antworten

Wenn eine Gesellschaft das wollte, könnte sie auch eine tägliche Dividende ausschütten.

Dividendenzahlungen sind aber in der Abwicklung sehr teuer, da sie über das Bankensystem oft hundertausende von Aktionären erreichen müssen. Die Transaktionskosten werden einerseits vom ausschüttenden Unternehmen den Banken erstattet, andererseits muss auch der Aktionär über die Buchungsgebühren einen Teil der Kosten zahlen.

Bei häufigen geringen Dividendenzahlungen wären also die Transaktionskosten höher als der kalkulatorische Zinsvorteil aus dem früheren (Teil-) Dividendenzufluss.

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Können ja, wollen weniger. Viele US-Unternehmen zahlen Quartalsdividenden, um überflüssige liquide Mittel nicht vorhalten zu müssen. Weiterhin sorgt dies für einen weniger im Zick-Zack verlaufenden Aktienkurs, der am Ex-Tag erst mal kräftig einbricht, um dann über die folgenden 12 Monate wieder zu steigen. Für Investoren ist an der regelmäßigen Dividendenzahlung ein robustes Unternehmen zu erkennen, das planbare Ausschüttungen vornimmt, d.h. auch in einem Income-Portfolio zu verwenden ist.

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Kommentar von xmibx
02.09.2012, 00:46

ich habe zwar nur wenige Aktien, aber ich freue mich über die wenigen Euro, wenn Dividende gezahlt wird.

Das verstehe ich nicht, denn der Aktienkurs sinkt i.d.R. um die Dividende (siehe Gandalfs Antwort).

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