Unterschied Effektiv/Nominalzins nach Wegfall der Bearbeitungsgebühr

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ein wesentlicher Grund für den Unterschied ist, neben div. Kosten, die Tatsache, dass laut Gesetz Zinsen erst nach einem Jahr fällig werden, die Banken aber schon vorher Zinsen verlangen (Fälligkeit also teilweise schon früher). Rechnerisch führt das zu einer Erhöhung des Effektivzinses.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

der effektivins ist die richtige Betrachtung, weil es die (meist) monatlichen Zinszahlungen berücksichtigt:

  • Sollzinsen werden auch p.a. (pro Jahr) angegeben
  • Aber Zinsen sind monatlich fällig
  • somit ist der effektive Zins höher, wenn die monatlichen Raten berücksichtig werden

Beispiel Tagesgeld: 2,0% p.a. Sollzisnen

  • sind bei jährlicher Zinszahlung auch wirklich 2,0% effektiv pro Jahr
  • bei quartalsweiser Zinszahlung habe ich ja schon nach 3 Monaten einen Teil den ich wieder anlegen kann um meine Rendite zu erhöhen, daher ist der effektivzins hier 2,0151%
  • bei monatlicher Zinszahlung 2,0184%

siehe auch: http://www.zinsen-berechnen.de/unterjaehrige-verzinsung.php

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von unfaced
03.09.2012, 10:53

Das heisst, dass der Zinseszinseffekt hier die entscheidende Rolle spielt? Wie ist das dann bei Kreditzinsen? Kommt es hier auch darauf an, dass der gebundene Sollzins irgendwann steigt und das dann im effektiven Jahreszins schon berücksichtigt wird?

0

Es gibt ja trotzdem noch Gebühren, allein schon die Vermittlungsgebühr für den Vermittler...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?