Unternehmer meldet sein Gewerbe ab,fängt an abzuverkaufen und verstirbt dann. Wer muss den Aufgabegewinn versteuern, die Erben oder die Witwe?

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3 Antworten

Im Fall einer Betriebsaufgabe muss sowohl eine letzte Schlussbilanz nach § 16 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. Abs. 3 EStG als auch eine Aufgabebilanz nach § 16 Abs. 3 EStG, die der Ermittlung des Aufgabegewinns bzw. -verlusts dient, aufgestellt werden.

Wie kann nach einer Aufgabebilanz noch eine Schlussbilanz erstellt werden? Die Betriebsaufgabe ist doch das Ende des Unternehmens. Und das war noch zu Lebzeiten des Unternehmers. Der Aufgabegewinn/-verlust ist ihm allein zuzuordnen.

Ich verstehe den Sachverhalt so, dass die Aufgabebilanz zum 30. März aufgestellt wurde und der ehemailge Einzelunternehmer anschließend verstarb. Demnach har er doch seinen Betrieb bereits aufgegeben, so dass der Aufgabegewinn ihm zuzurechnen ist.

Die Ermittlung des Aufgabegewinns habe ich so nicht verstanden, es scheint aber nicht richtig zu sein. Zwischen dem 31. Dezember und dem 10. März muss es ja noch laufende Einkünfte gegeben haben.

es muss heißen: 10.03.15 Aufgabebilanz, zwei Wochen verstorben, 31.12.15 Schlussbilanz

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@ElfriedeMeyer

Was für eine Schlussbilanz? Mit der Aufgabebilanz am 30. März 2015 war das Unternehmen "fertig", da gibt es nichts mehr zu buchen und zu bilanzieren.

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