Unternehmen arbeitet auf Provision (Kreditvermittlung). Ist die Provision gem. §4UStG USt-frei? .

2 Antworten

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Das ist richtig, Provisionen aus der Kreditvermittlung sind umsatzsteuerfrei. Nachteil ist für den Unternehmer, daß er aus seinen Rechnungen auch keine Vorsteuer abziehen darf, wenn er nur solche Umsätze hat. Bei Mischumsätzen wird prozentual aufgeteilt.

stimmt.

Ohne Optionsrecht um es noch zu ergänzen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Danke danke!

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Ohne Optionsrecht um es noch zu ergänzen.

§ 9 (1) UStG:

Der Unternehmer kann einen Umsatz, der nach § 4 Nr. 8 Buchstabe a ...steuerfrei ist, als steuerpflichtig behandeln, wenn der Umsatz an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen ausgeführt wird.

Das sagt so für sich genommen ja nichts. Ich bin mir nicht sicher, was das für die vermittlung bedeutet. Wahrscheinlich muss der Kreditgeber wirksam seinerseits optiert haben, damit der Vermittler optieren kann.

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@EnnoBecker

OK, habe ich nicht beachtet. Das dürfte für die Fälle sein, wenn nicht die Bank, sondern der Kreditnehmer der Provisionszahler ist.

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Steuer für Provisionen meiner Vertriebspartner

Hallo zusammen,

ich bin 21 Jahre alt und werde demnächst ein Einzelunternehmen gründen, welches eine Homepage beinhaltet und eine Dienstleistung anbietet. Diese Dienstleistung kann prinzipiell jede Person annehmen wollen, gibt es auf dem deutschen Markt noch nicht, aber man kommt ohne einen Hinweis anderer nicht auf die Idee solch eine Dienstleistung anzunehmen. Deshalb suche ich Methoden wie man die Menschen auf diese Dienstleistung hinweisen kann. Hierbei kam bei mir die Idee auf, Vertriebspartner zu suchen die auf Provisionsbasis die Menschen auf die Dienstleistung aufmerksam machen. Diese können zb. auf Internetportalen wie facebook, twitter, instagram werben oder im reallife durch empfehlungen, briefkasteneinwürfe etc. neue Kunden akquirieren. Der Vertriebspartner wäre pro Kauf eindeutig identifizierbar -ja es wäre alles durchdacht... Nur die Steuer macht mir Probleme weshalb ich Fragen hätte: 1. müssen meine vertriebspartner für ihre provision ünerhaupt steuern zahlen? Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies so ist - jedoch gibt es auch beispiele, wo keine steuer auf provisionen gezahlt werdn mussten, denn in meinem fitnessstudio habe ich einmalig 20 euro erhalten, weil sich jemand wegen meinen empfehlungen angemeldet hat. Das Fitnessstudio wirbt sogar damit. Weiterhin erhält mein Vater manchmal Provisionen, wobei er sagt dass er diese nicht versteuern muss- könnte jedoch auch schwarz über die bühne gehen. 2. Angenommen sie müssen die zusätzlichen einnahmen versteuern, ( ich habe 0.00 Ahnung von Steuern ) wie hoch ist der aufwand diese in deren einkommenssteuererklärung kenntlich zu machen? Habe noch nie eine gemacht... Könnte es ein grund sein kein vertriebspartner zu werden, da das mit steuern und steuererklärung zu aufwendig ist? 3. Ich will kein Steuerhinterzieher o.Ä. werden, keine Sorge, trotzdem interessiert mich, was passiert, wenn meine Vertriebspartner die Provision nicht versteuern?! Wie kommt das Finanzamt auf die Idee, dass diese Geld von mir erhalten haben? Meine Idee wäre, dass dies in meiner Gewinn/Verlust Rechnung steht, welches ich dem FA geben muss, was mich auf die Frage bringt wie diese GuV Rechnung aussieht... Müssen da die Namen meiner Vertriebspartner draufstehen oder steht da dann nur " Ausgaben für Provisionen: 100 €" - und mehr nicht? Wie muss man sich das vorstellen?

Vielen Dank im Voraus für eure Antwort. LG

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