Untermietvertrag oder Wohnraumnutzungsvertrag?

5 Antworten

Hallo,

genau genommen bekommst du alle 2 Wochen Besuch, und den mußt du ganz sicher nicht deinem Vermieter ankündigen. Selbst ein dadurch geringer Mehrverbrauch an Wasser wäre unerheblich, weil es nicht ins Gewicht fällt.

Würdest du einen Untermietvertrag mit dem Besucher machen, müßtest du das natürlioch dem vermieter anzeigen, der erst einmal damit einverstanden sein müßte, das also untersagen kann.

Einen formlosen Vertrag kannst Du machen um im Falle von angerichteten Schäden auf der sicheren Seite zu sein - oder aber der Freund hat sowieso eine Haftpflichtversicherung, die im Fall des Falles für Schäden aufkommen würde.

LG

Nein, wenn Du gelegentlich Besuch bekommst, musst Du Deinen Vermieter nicht informieren.

Und unentgeltlich würde man doch niemandem vertraglich Rechte zusprechen?

Ohne Zustimmung des Vermieters ist dir eine Gerauchsüberlassung schlicht untersagt, § 540 I BGB. Selbst eine auf Dauer ausgelegter Besuch muss genehmigt werden. Und irgend ein Nachbar, den die Mehrverbrauchskostentragung in seiner Abrechnung stört, steckt dem VM das ganz sicher :-)

G imager761

Sorry, das ist falsch. Ein Mieter kann sogar bis zu 6 Wochen durchgängig Besucher haen, ohne das man dem Vermieter Rechenschaft schuldig ist. Wenn dann noch alle Kosten von Wasser, Strom und Heizung vom Mieter selbst an den Versorger gezahlt wird, muß er nicht einmal einen erhöhten Abschlag für die Betriebskosten zahlen, weil alles schon auf die Rechnung des Mieters geht. Das ist allerdings bei Besuchern irrelevant. Genauso könnten jedes Wochenende andere Besucher über das Wochenende bleiben, was genausowenig an den Vermieter "gemeldet" werden muss.

Und hier soll jemand alle 2 Wochenenden mal dort wohnen können, was letzten Endes auch nur als Besucher gelten kann. Damit ist es entgenen Ihrer Aussage sehr wohl erlaubt und bedarf keinerlei Mitteilung. Eine Vermietung würde hier auch gar nicht greifen, denn ein Mietvertrag bedeutet dann ja auch, das dieses Mietobjekt dauerhaft genutz würde. Tut es aber nicht.

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@MichaelOL

Sorry. hier liegst du voll daneben. Eine auf Dauer ausgelegte regelmäßige Überlassung hat mit Besuch nichts mehr zu tun.

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Für einen Untermietvertrag fehlt es meiner Meinung nach an einer wesentlichen Voraussetzung, der Mietzahlung. Damit entfällt auch die Verpflichtung den Vermieter um Zutimmung zu fragen. Ich betrachte es als regelmäßig wiederkehrenden Besuch.

Wenn Du Deinem Freund etwas vertragliches anbieten willst, dann wäre es ein einfacher Vertrag - das hat aber den Nachteil, dass Dein Frund auf der Nutzung bestehen kann. Daher würde ich nichts schriftlich fixieren, dann kann niemand den Besuchscharakter anzweifeln. Und unter Freunden sollte ein Ehrenwort schon ausreichen.

Danke für die Antwort.

Zwischen Freunden reicht das Ehrenwort auch. Da sein Kind hin und wieder mit da sein wird, verlangt das Jugendamt bzw. die Kindsmutter etwas Vertragliches

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@FragenSteller2

Dann schreibe etwa folgendes, dass Dein Freund im Rahmen des Besuchsrechtes sich in Deiner Wohnung aufhalten kann, wenn er seine Tochter gemäß den getroffenen Absprachen mit dem Jugendamt zu Besuch hat. Für die Aufenthalte steht dann dem Mädchen das Gästezimmer zur alleinigen Nutzung zur Verfügung.

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@FragenSteller2

Besucher sind weder melde- noch genehmigungspflichtig. Eine Untervermietung schon. Wenn Du einen Vertrag machst, kann man dies als Untervermietung auslegen, auch wenn dies unentgeltlich geschieht. Deinem Vertragspartner gegenüber entsteht daraus ja eine Verbindlichkeit, die auch Dich zu äusserster Vorsicht veranlassen sollte.

Mein persönlicher Rat:
Lass Deinen Freund Dich besuchen und übernachten wie Du möchtest, ob mit oder ohne Anhang. Aber lass Dich in nichts mit hineinziehen. Lass den Quatsch mit dem Untermietvertrag. Du kannst da nix als Ärger gewinnen.

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@jgobond682

Daher habe ich ja dem Fragesteller geraten dem Jugendamt dahingehend nur eine Bestätigung zu geben, dass er sich dann bei ihm im Rahmen des Besuchsrechtes aufhalten kann. Zudem müssen in solch einem Fall ja auch die räumlichen Voraussetzungen sein - z.b. ein Gästezimmer für das Töchterlein.

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Da steckt doch was dahinter, was hier nicht geschildert wird.

Sonst kommt man doch nicht auf so eine Idee.

Es soll lediglich einen verträglichen Rahmen bekommen, da sein Kind hin und wieder mit da sein soll

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