Untermieterin hat gekündigt und will doch später ausziehen?

4 Antworten

Rechtlich bindend ist, dass Ihr Mietverhältnis bis zum 31. August läuft und sie bis dahin auch zur Zahlung der Miete verpflichtet ist.

Und bis zum Ablauf der Kündigungsfrist kann sie persönlich mit ihrem Zimmer machen, was sie möchte. Und solange sie jetzt nicht vorzeitig ausgezogen ist, solltest Du diesen Raum auch keinesfalls vorzeitig --- sondern erst zum Ablauf der Mietfrist anbieten.

weitere Anworten findest Du ......

https://www.gutefrage.net/frage/mitbewohnerin-will-kaution-bevor-der-mietvertrag-auslaeuft#answer-354651164

usw.

Ist das rechtlich bindend, wenn sie einfach immer wieder ihre Vereinbarungen ändert?

Das lässt sich nicht so allgemein beantworten, da es darauf ankommt, was genau vereinbart wurde. Das geht aus den Infos nicht hervor. Ein Datum für den Auszug ist nicht gleichbedeutend mit dem Vertragsende. Das muss man strikt unterscheiden.

Der 31.8. ist aber aufgrund der Kündigung fix, daran lässt sich nichts verscheiben, außer ihr beide wärt euch über einer längeren Räumungsfrist einig.

Es wurde vereinbart, dass sie zum 01.07. auszieht. Aber der Mietvertrag erst am 31.08. endet oder bis ein Nachmieter gefunden ist.

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@lotussitz

Allerdings will sie jetzt doch erst später ausziehen. Um die Kündigungsfrist zu umgehen. Also dann weiterhin dort wohnen zu bleiben.

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@lotussitz
dass sie zum 01.07. auszieht. Aber der Mietvertrag erst am 31.08. endet

Somit hat sie auch das Recht, bis zum 31.8. zu bleiben, wenn dann der Vertrag endet. Bis dahin muss sie ja auch zahlen, sofern nicht vorher ein Nachmieter gefunden wird.

Also dann weiterhin dort wohnen zu bleiben

Länger als bis 31.8. geht nicht. Denn dieser Termin steht durch die Kündigungsfrist fest. Danach kannst du Räumungsklage einreichen.

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@Aivas

Ich kann aber keinen Nachmieter suchen, wenn sie bis zum 31.08. in der Wohnung bleibt.

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@Aivas

Also zumindest nicht, bis sie ausgezogen ist.

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@lotussitz
Ich kann aber keinen Nachmieter suchen

Warum nicht? Was hindert dich daran, das Zimmer zur Vermietung auszuschreiben für den 1.9. spätestens?

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@Aivas

Dass sie da noch drin wohnt...

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@lotussitz

Das ist kein Hindernis. Ein Mieter muss Besichtigungen dulden. Egal ob es eine Wohnung oder ein Zimmer ist. Jeder Vermieter ist interessiert, den Wohnraum nahtlos weiter zu vermieten.

Wenn du einen Interesenten hast, kündigst du einen Termin für eine Besichtigung bei deiner Mieterin an. Sie ist verpflichtet, die Besichtigung zu ermöglichen.

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naja ist nicht die feine englische art... aber sie hat ja bis zum 31.8 gekündigt und ihr keinen nachmieter. Also warum der stress ?

Vor allem soll ich ihr jetzt die Kaution noch vor Ende des Mietvertrags geben....

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Könnte ich darauf bestehen, dass sie trotzdem auszieht?

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Könnte ich darauf bestehen, dass sie auszieht?

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Vereinbarungen per WhatsApp geben keinen rechtsverbindlichen, übereinstimmenden Aufhebungsvertrag her.

Das kannst Du mal als Headliner bei den vielen vielen semiprofessionellen Fragestellern hier anbringen, die so einen "Vertrags"Murks für valide und in Stein gemeisselt halten. Die meinen das sogar ernst. Smilie. Winke Winke. *kopf-tisch-tisch-kopf*

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Diese Aussage stimmt so nicht. Für einen Aufhebungsvertrag ist keine bestimmte Form im Gesetz vorgeschrieben, das würde sogar mündlich gehen. Lediglich eine Kündigung hat schriftlich zu erfolgen.

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@Aivas
Für einen Aufhebungsvertrag ist keine bestimmte Form im Gesetz vorgeschrieben, das würde sogar mündlich gehen.

Verschone uns bitte mit deinem dummen Geschwätz, wenn du der deutschen Mutterprache und deren Texverständnis nicht mächtig bist: Aufhebungsverträge müssen übereinstimmend getroffen werden und im Zweifel muss derjenige, der sich auf Zustandekommen eines solchen beruft beweisen können, was er behauptet. Bedeutet: "Vereinbarungen per WhatsApp geben keinen rechtsverbindlichen, übereinstimmenden Aufhebungsvertrag her."

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@imager761

Es wäre nett wenn du sachlich bleibst. Mit Beleidigungen zeigt man anderen Usern nur seine Ahnungslosigkeit und Inkompetenz, die man damit auszugleichen versucht. Das macht keinen Eindruck.

Ja, Aufhebungsverträge müssen übereinstimmend getroffen werden, und das ist sehr wohl auch mündlich möglich. Natürlich bleibt hierbei das Problem der Beweisbarkeit. Doch das ist ein anderes Problem.

So kann ein Whatsapp Chat durchaus auch einen Aufhebungsvertrag beweisen. Es kommt natürlich auf den genauen Wortlaut an, das ist klar. Du wirst jetzt wahrscheinlich einwenden, dass ein Chat gefälscht sein könnte. Das ist bei Whatsapp aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit unmöglich. Denn um den Chat zu fälschen braucht es immense technische Kenntnisse. Das wissen die Gerichte, und daher sind Whatsapp Chats im Speziellen bei Gericht durchaus nicht unüblich.

Deine Aussage, dass der Chat keinen Aufhebungsvertrag darstellen kann ist so absolut ausgedrückt falsch, es wird auf die genaueren Umstände ankommen.

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