Unterliegen die ausländischen Einkünfte aus Spanien den der deutschen Einkommensteuer?

3 Antworten

Es kommt auf die Einkunftsarten an.

Bei V+V ist die Besteuerung immer in dem Land, wo mda Grundstück liegt.

Bei den Ein künften aus nichtselbst Arb eit ist die Bestuerung nach dem üblichen EU-DBA nur dann im Ausland, wenn man dort 183Tage aufenthalt hat, was bei nur Dez. nciht der Fall wäre.

Für die Beurteilung müßte man also immer auch die Einkunftsart kennen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Sorry hier die fehlenden Informationen. Weiß leider nicht wie ich meine Frage oben erweitern kann! Danke!

Es handelt sich in diesen Fall um Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit § 19 EStG. Im Dezember begann der Steuerpflichtige eine neue Tätigkeit in Spanien.

  • der Steuerpflichtige war weniger als 183 Tage in Spanien....

wenn er in Dtl. mit seinen ausländischen Einkünften steuerpflichtig ist, unterliegt das der Freistellung unter Progressionsvorbehalt oder der Anrechnungsmethode? Wird dann in der Steuererklärung der Bruttobetrag von der Lohnabrechnung eingetragen??? oder noch mehr??

Mit deiner Vermutung müßtest du schon recht haben. Ich vergleiche das mit Mieteinnahmen aus Italien. Die sind dort steuerpflichtig und nicht in Deutschland, und zwar nach den im dortigen Land geltenden steuerlichen Bestimmungen. In Deutschland bist du allerdings - wie du schon vermutest - mit dem Progressionsvorbehalt belastet. D. h. du zahlst hier nochmal, aber nicht für dein spanisches Einkommen, sondern für die ganzes in Deutschland steuerpflichtiges Einkommen einen etwas höheren Steuersatz. Ein negatives ausländisches Einkommen wird allerdings nicht anerkannt, um dann in Deutschland niedrigere Steuern zu zahlen, zumindest ist das bei Mieteinnahmen so. Allerdings fällt mir gerade noch ein, Deutschland hat mit Italien gar kein DBA, glaube ich, dann wäre das vielleicht doch nicht so vergleichbar.

Was möchtest Du wissen?