Unterhaltszahlungen von der Steuer absetzen, obwohl der Ex-Partner Aussage verweigert?

2 Antworten

Ich habe bislang gedacht, dass die Unterhaltszahlungen an Ex-Partner nur unter Eheleuten möglich ist. Aber gut, so lernt man dazu.

Soviel ich weiß, kann du die Unterhaltsleistungen an die Ex-Partnerin nur ansetzen, wenn diese die Zahlungen als Einkommen versteuert und du ihr die Steuern erstattest. Das macht nur Sinn, wenn dein Einkommen und deine Steuerprogression entsprechend höher ausfällt.

Zwingen kann sie dazu allerdings niemand.

Ja das weiß ich bzw. den stuerlichen Nachteil muss ich ihr wiederrum ausgleichen. Die Frage ist ob es einen zivilrechlichen Weg gibt zu dem beschriebenen Vorfall. Anlage Unterhalt ist ja nun raus

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Nein, hier bist du im falschen Zug. Es geht nicht um Unterhaltszahlungen nach § 10 (1a) Nr. 1, sondern um Unterhaltszahlungen nach § 33a (1).

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Es geht hier um Unterhaltszahlungen nach § 33a (1) EStG. Die waren abzugsfähig, als es noch nicht die "damalige" Lebensgefährtin war, wenn die übrigen Voraussetzungen vorlagen, siehe BMF-Schreiben von (müsste ich jetzt raussuchen).

Jetzt sind sie gar nicht mehr ansetzbar, oder gibt es eine rechtliche oder sittliche Verpflichtung für den Unterhalt?

Anders gefragt: Woraus resultiert denn die Unterhaltszahlung?

Aufgrund des gemeinsamen Kindes. Sie sind ja auch vom Finazamt anerkannt. Allerdings als Sonderausgaben

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@fheinze1976

Verstehe ich nicht.

Im Sachverhalt steht

rechnete mir das Finanzamt die geleisteten Zahlungen mit ca der hälfte als außergewöhnliche Belastungen an. 

Und das zweite ist, wieso bist du der Ex-Lebensgefährtin gegenüber unterhaltspflichtig "aufgrund des gemeinsamen Kindes"?

Das verstehe ich erst recht nicht.

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