Unterhaltsschulden von 24.000

4 Antworten

Der Gerichtsvollzieher ist nicht für die Vollstreckung in Grundeigentum zuständig. Da muß man beim Amtsgericht die Zwangsversteigerung beantragen. Vorher sollte man tunlichst einen Blick ins Grundbuch werfen: So mancher Blender hat schon behauptet, er habe ein Haus und dabei war ein anderer Eigentümer. Wenn er da mit seinen Eltern wohnt, werden die vermutlich Eigentümer sein. Wenn sie das Haus schon dem Sohn schenkweise übertragen haben könnte es recht unschöne Klauseln wie den Rückfall bei Zwangsversteigerung, abgesichert durch eine Vormerkung, geben. Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass der so eine große Summe auflaufen läßt, wenn bei dem was zu holen wäre.

Er hat ein abgezahltes Haus in dem er und seine Eltern wohnen.

Bist Du Dir sicher? Oder gehört es eventuell den Eltern?

Was man dort machen könnte, wäre eine Zwangshypothek, aber Vorsicht, alle Anträge kosten Geld. Also müßte erstmal das Grundbuch eingesehen werden, ob das Haus ihm gehört. Ob es wirklich unbelastet ist.

Aber natürlich würde die Drohung einer Zwangsversteigerung eventuell die Zahlungsbereitschaft verbessern.

Möglich eben auch die Strafanzeige, weil die Nichtzahlung von Kindesunterhalt trotz Leistungsfähigkeit eine Straftat ist.

Die Sache mit dem Haus müßtest Du aber nicht erst seit gestern wissen. Wenn Dein Anwalt, der den Gerichtsvollzieher auf den Weg geschickt hat, dieser Umstand mit dem Haus bekannt ist, wird er seine Gründe haben doch zuerst auf Auto udn Taschenpfändung zu gehen.

Alternativ Gehaltspfändung beim Arbeitgeber.

ich dachte, sein Konto wird gepfändet? Nun sein Auto? Egal!

Das Haus pfänden? Hm. Da müsste man dann wohl ein Stück abbeissen und verkaufen. Ob du mit dem Betrag eine Zwangsversteigerung in Gang bringen kannst, ist fraglich. Bedenke bei all den Dingen auch die Kosten.

Denk doch mal an die Mieter, die er angeblich hat. Geh an die Zahlungen ran. Oder sein Gehalt. Oder ist das ein anderer Ex als in der anderen Frage?

Kindergeldrueckzahlung wird als Steuerhinterziehung gewertet

Da meine Tochter mit 7 Jahren in der Gemeinde, in der wir wohnten wegen Ueberfuellung nicht eingeschult werden konnte und ich keine Arbeit mehr hatte, entschlossen wir uns nach Indonesien zu gehen. Wir behielten unsere Wohnung in Deutschland als ersten Wohnsitz. Vom Umzug unterrichtete ich die Kindergeldkasse in Aschaffenburg. Nach Ablauf eines Jahres, ich war in unserer Wohnung in Deutschland, sprach die Polizei vor, warum unsere Tochter nicht zur Schule gehen wuerde. Ich unterrichtete sie, dass meine Tochter bereits seit 1 Jahr die Schule in Medan, Indonesien besucht. Eine Schulbescheining wurde der Polizei, dem Landratsamt und auf Hinweis auch der Kindergeldkasse uebergeben. Bei regelmaessigen Anfragen nach Stand der Schule spaeter durch die Familienkasse wurde wahrheitsgemaess geantwortet und ebenfalls die Schulbescheinigung beigefuegt. Nachdem meine Tochter das 18. Lebensjahr erreicht hatte, teilte ich wiederum auf Anfrage der Familienkasse mit, dass sowohl unser Sohn in Medan, als auch unsere Tochter in Jakarta weiter zur Schule, bzw. Universitaet, gehen. Auch hier fuegten wir den geforderten Schulnachweis bei. Beim Nennen der Universitaet Jakarta, fand die Mitarbeiterin der Familienkasse heraus, dass Jakarta nicht in Deutschland liegt. Sie forderten einen Nachweis des Aufenthaltes von 181 Tagen pro Jahr in Deutschland als gemeldeten 1. Wohnsitz. Diesen Nachweis konnte ich nicht erbringen. Man forderte die Rueckzahlung von ca35.000,- EU, die sofort zu bezahlen sind. Ansonsten wuerde der Betrag mit ca. 1% pro Monat verzinst und zurueckgefordert. Diesen Betrag konnten wir nicht aufbringen. Eine Klage beim Senat auf Rueckzahlung wurde stattgegeben. Pfaendung wurde eingeleitet und der Gerichtsvollzieher pruefte unseren Besitz in Deutschland. Konnte jedoch nichts finden. Seit diesem Zeitpunkt zahle ich einen kleinen Betrag zurueck. Jetzt hat die Familienkasse eine Klage wegen vorsetzlicher Steuerhinterziehung beim Gericht beantragt.. Ich bin jedoch der Meinung dass ich in keinem Fall vorsaetzlich betrogen habe. In den Informationen der Familenkasse steht, dass Kindergeld in Ausnahmefaellen auch im Ausland gewaehrt werden kann. Ich habe den Umzug gemeldet und regelmaessig wahrheitsgemaesse Schulnachweise geschickt. Die Familenkasse behauptet jedoch nie etwas davon erhalten zu haben. Ich habe hier in Indonesien Zeugen, die bestaetigen koennen, dass sie die Unterlagen per Fax nach Deutschland geschickt haben.

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vollstreckbarer Gerichtsurteil und Gerichtsvollzieher wird von Firma ignoiert

Hallo, folgendes Problem liegt bei mir vor. Mein alter Arbeitgeber hat mir mein gehalt von Juni+Mai nicht bezahlt. Bei Gericht habe ich im November Recht bekommen. Den vollstreckbaren Gerichtsurteil habe ich im Dezemeber dem Gerichtsvollzieher gegeben, weil ich mein Gehalt immer noch nicht gesehen habe. Anfang Februar habe ich einen kleinen Teil meiner Forderung erhalten. Der Gerichtsvollzieher hat mit der Firma eine Ratenzahlung vereinbart. Ich habe mich soweit einverstanden erklärt, dass ich bis zum 15.02 eine Teilzahlung und bis zum 29.02 den Rest erhalte. Falls das nicht erfüllt werden sollte, habe ich eine eidesstattliche Versicherung verlangt. Nun haben wir auch vereinbart, dass ich am 15.02 was bekommen soll. Der gerichtsvollzieher meinte, dass die Firma ihm heute einen Betrag überweisen wird, und dass die Firma nicht eher überweisen konnte, weil sie tatsächlich wenig Geld und andere Verpflichtungen haben. Ich habe dem Gerichtsvollzieher gesagt, dass ich das so nicht akzeptieren kann (irgendwann irgendwas zu erhalten). Er meinte, ich könnte als einzige Alternative eine eidesstaatliche Versicherung verlangen. Allerdings sehe ich dann vom Geld nichts mehr.. Kann das wirklich so sein? Ich habe vom Gericht recht bekommen und die Firma führt mich und den Gerichtsvollzieher an der Nase rum? Ich dachte, es gibt eine Art Zwangsvollstreckung? Wenn das alles so wäre, bräuchte man doch kein gerichtsvollzieher und kein gericht...Da der Gerichtsvollzieher mir keine weitere Infos geben kann/will, wende ich mich an diese Stelle.

Vielen Dank für alle Antworten

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Abrechnungsfrage

Hallo. Ich habe da mal zwei knifflige Fragen.

Folgende Situation:

Ich habe im Dez. 2014 einen Monitor für einen Kunden bei meinem Händler bestellt. Der Händler hat den Betrag von 330€ Netto zzgl. USt abgebucht. Dem Kunden habe ich die Rechnung noch im Dez. 2014 ausgestellt, das Geld aber erst 2015 erhalten. Bei der Montage wurde festgestellt, dass der Monitor defekt ist. Die Abwicklung habe ich dann mit meinem Händler vorgenommen. Versteckter Transportschaden. Deswegen habe ich jetzt den Monitor zurück geschickt. Der Betrag von 330€ Netto zzgl. USt wird mir zurück überwiesen. Dafür habe ich jetzt, beim gleichen Händler, einen neuen Monitor bestellt.

Soweit die Geschichte. Das ganze wäre auch kein großes Problem. Jetzt das große "Aber":

Vorweg: Ich verwende den Standardkontorahmen 03 (SKR03). Von 2010 bis Ende 2014 habe ich auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet, führte entsprechend die USt ab und konnte sie auch in meinen Rechnungen ausweisen. Seit 2015 habe ich dies beim Finanzamt (FA) umgestellt und nutze somit die Kleinunternehmerregelung. Der Grund: Ich widme mich inzwischen überwiegend Privatkunden und da bin ich zum größten Teil auch nur als Dienstleister tätig.

Ich teile meine Fragen auf:

1) Da ich die Ware 2014 bestellt habe, habe ich die USt geltend gemacht und vom FA die USt von 62,70€ zurück erhalten. Bei der Rücküberweisung sind diese 62,70€ natürlich auch mit drin. Daher werde ich die 330€ auf dem Erlöskonto 8400 verbuchen und die USt auf dem Konto 1776. Da stelle ich mir die Frage: Ist das richtig? Einerseits ja, denn der Kauf wurde ja rückgängig gemacht und die Steuer die ich vom FA bekommen habe, soll dieses ja auch wieder zurück bekommen. Andererseits nein, denn ich bin ja nun Kleinunternehmer und kann weder USt ausweisen noch muss ich sie abführen.

2) Jetzt habe ich den Monitor nochmals bestellt. Dieses mal als Kleinunternehmer. Ich zahle also den vollen Preis von 330€ + 62,70€ USt = 392,70€. Vom FA erhalte ich nichts zurück. Der Monitor ist jetzt also auf dem Konto Wareneingang 3400. Wenn ich diesen wieder verkaufe, darf ich auf meiner Rechnung die USt nicht ausführen, mein Kunde kann sie also auch nicht abführen. Allerdings handelt es sich dabei ja, in den Augen meines Kunden, lediglich um ein Austauschgerät. Er hat mir ja Anfang des Jahres meinen geforderten Betrag inkl. USt überwiesen und ich habe diese USt auch ans FA abgeführt (da die Rechnungsstellung 2014 war, musste ich das ja machen auch wenn ich jetzt der Kleinunternehmerregelung unterliege). Meine Frage nun: Muss ich meine ausgestellte Rechnung von 2014 an meinen Kunden stornieren, ihm den Betrag von X inkl. USt zurücküberweisen, dieses als Ausgang buchen undihm dann eine neue Rechnung OHNE ausgeführte USt ausstellen? Oder gebe ich ihm einfach den neuen Monitor und alles ist gut?

Einen Steuerberater suche ich noch auf, aber mich würde eure Meinung und euer Wissen dazu interessieren.

Vielen Dank!

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Schikane Familienkasse?

Die Familienkasse zahlt nun bereits seit 1,5Jahren kein Kindergeld. Der elende Krieg per Brief geht mir langsam echt auf die Nerven, da ich auch anderes zu tun habe als dauernd das Selbe zu schreiben. Sachverhalt in Kürze: Schüler bis 6/11 - Ausbildung ab 7/11 in 6/12 wurde KiGe für 1/10-11/11 zurück gefordert 25.7.12 Einspruch inkl AdV - Eingang am 10.8.12 - Unterlagen Beigefügt: Einnahmen abzl Werbungskosten sauber und ordentlich aufgelistet, da diese in dem Umfang mit Reisekosten nicht ins entsprechende Formular passen, Antrag auf Kindergeld ab 1/12 16.08.2012 - Unterlagen angefordert: Erklärung zu den Werbungskosten 2011, Kopie LstK 2011, Erklärung Erwerbstätigkeit 09.10..2012 Ablehnung AdV da keine ernsthafte Zewifel an der Rückforderung bestehen (da Mutter bockig weil der GV da war hat sie das nich zum Kind geschickt und Frist verstrichen dagegen wieder Einspruch einzulegen) 10-12/2012 4 Anrufe bei Familienkasse, keine Auskunft und einfach aufgelegt bei Nachfrage nach Namen 06.11.2012 Email mit Frist zur Bearbeitung 03.12.2012 Telefonat wpnach Formular Antrag auf Auszahlung des anteiligen KiGe fehlt, wurde am 31.12. per fax gesandt, angeblich wurde das mit Schreiben vom 08.11. angefordert (Post an Kind Adresse kam aber nicht an) 03.01.2013 Kopie des Schreibens vom 08.11.12 in dem mitgeteilt wird, dass eine Berechtigtenbestimmung am Gericht vorgenommen werden soll, da kein Elternteil barunterhalt leistet, diese Information stammt aus dem Fax vom 3.12., sehr verwunderlich wie die das am 8.11. angeblich schon wußten Bisher hat niemand nach einer Berchtigtenbestimmung gefragt, ich wohne bereits seit 2008 im eigenen Haushalt und bekomme kein Unterhalt außer das Kindergeld von meiner Mutter. Meinen Vater kenne ich nicht der hat sich nie für mich interessiert und ich hatte nie Kontakt seit meiner Geburt. Wieso ist das nun für 2011 ein Problem? Ist das alles korrekt so wie das läuft das bezweifel ich sehr stark. Hat Dienstaufsichtbeschwerde erfolgsausichten? Oder vergebene Lebensmühe? Wie bekomme ich das Geld ich benötige es dringend. Danke für jede Hilfe. P.S. ich hoffe ich habe nicht zu viele Schreibfehler in der Eile bin einfach so Sauer auf diesen Staat!

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