Unterhaltsberechnung :(

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Das hier ist das typische Problem bei der Emittlung von Unterhaltsansprüchen gegen einen Selbständigen. Da gehen immer die Ansichten ganz weit auseinander. Einfach die Privateinnahmen ansetzen geht sicherlich nicht, denn die müssen ja schon aus dem Überschuß bezahlt worden sein. Einfach nur das zu versteuernde Einkommen nehmen geht sicher auch nicht, denn da verstecken sich ja so Positionen wie AfA. Zudem schaffen es manche Rechenkünstler, sich durch Vorschüsse, verzögerte Rechnungslegung oder so "betriebswichtige" Investitionen wie ein Luxusauto arm zu rechnen. Es bleibt in solchen Fällen wirklich oftmals nur der Klageweg und dort wird das Gericht dann vermutlich die Ermittlung des der Unterhaltsberechnung zugrunde zu legenden Einkommens einem Sachverständigen, z.B. einem Wirtschaftsprüfer, überlassen.

einem Sachverständigen, z.B. einem Wirtschaftsprüfer, überlassen.

Und das wird teuer. Tatsächlich sinnvoll wäre es gewesen, noch vor der Trennung Beweise zu sammeln, dass der Lebensstandard während der Ehe ein guter war und vom Ehemann nicht von 1.200,00 Einkommen bestritten werden konnte.

Wenn ich richtig gelesen habe, gibt es auch ein Kind. Aus diesem Grund hasse ich diese Mistväter! Erwachsene können selber schauen, wo sie bleiben. Kinder nicht.

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@FREDL2

Und das wird teuer. Tatsächlich sinnvoll wäre es gewesen, noch vor der Trennung Beweise zu sammeln

ja da ist das kleine problem das ich im neunten monat nicht darauf vorbereitet war und nach der geburt damit überfordert.. und ich hätte wie viele andere warscheinlich nie gedacht, das es soweit kommt, und was in dem Mann steckt mit dem ich so lange Zeit verbracht habe..

Ich hätte nie gedacht das er tatsache nicht mehr als die Vorschusskassenleistung bereit ist zu zahlen, und das es einem derartigen Aufwand mit Anwälten benötigt. Ich schätze das Geld das er die letzten 7 Monate in seine Anwältin fgesteckt hat hätte er sich sparen, und dem Kind anlegen können, und mit mir einfach reden und Vorschhkäge machen wie er uns unterstützen will, anstatt mich die ersten Lebensmonate unseres tollen Sohnes mit Anwälten auf Trab zu halten, und mir das Auto weg zu nehmen und viele anderen kleinen Ego-kriege zu veranstalten...

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z.B. einem Wirtschaftsprüfer,

ich würde soetwas vorab schonmal gerne machen lassen... um evtl. eine Einigung zu erzielen. Ich kann ja gar nicht einschätzen was stimmt und was nicht. Da mir ja schon klar ist das die Dinge die er für private Zwecke aus der Kasse nimmt aber unter der Praxis versteuert, sowie sein > Luxusauto die legal in der Einkommenssteuer.. verschwinden, nicht zu seinem "Reichtum" zählen. Und ich kann ihm ja auch nicht verübeln das er und sein Steuerberater so gewift sind! Das würde warscheinl. jeder von uns tun.. Es wäre nur schön gewesen wenn er trotzdem bereit gewesen wäre uns so zu unterstützen das Wir nicht ALG2 benötigen. Und das von sich aus..

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@jana1986

@jana1986: Hast Du Dich schon wegen Prozesskostenhilfe erkundigt?

Wenn Du was beweisen kannst, könntest Du deinen Ex auch sanft darauf hinweisen, dass sein Finanzamt bestimmt Interesse an seinem Verhalten hätte.

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@jana1986

ich würde soetwas vorab schonmal gerne machen lassen...

Du hast da aber gleich mehrere Probleme: Was machst Du, wenn er die Unterlagen nicht herausrückt? Dann mußt Du doch klagen. Desweiteren: Ein vom Gericht eingeholtes Gutachten ist Beweismittel, ein Privatgutachten nur Meinung einer Partei und dann muß im Prozeß ein zweites Gutachten zum Beweis eingeholt werden. Es kommt noch schlimmer: Die Kosten eines Privatgutachtens sind nur ín wenigen Ausnahmefällen erstattungsfähig, die Kosten eines Gerichtsgutachtens aber sind Prozeßkosten.

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@FREDL2

ja habe ich! Meine Anwältin rät mir jetzt dazu den Mindestunterhalt anzunehmen und das alles in 1-2 jahren anchprüfen zu lassen..

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Privatinsolvenz + Steuererstattung was ist zu beachten?

Hallo ihr lieben User

Ich habe da mal ne Frage? Und zwar geht es um eine Steuerrückerstattung.

Ich bin Anfang Februar 2012 in die Privatinsolvenz gegangen da ich meine Schulden und den Unterhalt für meine Kinder nicht mehr zahlen konnte. Nun habe ich Anfang Juli 2012 den Beschluss bekommen das das Verfahren beendet wurden ist und ich nun in der Wohlverhaltensphase bin.

Jetzt meine Frage? Ich habe Januar2012 meine Steuererklärung bei Finanzamt eingereicht für das Jahr 2011 (per ELSTER) aus irgendeinem Grund wurde diese noch nicht bearbeitet da sie verlegt wurde. Nach einem Anruf bei Finanzamt wurde mir gesagt dass diese jetzt bearbeitet wird. Muss ich die zu erwartende Rückerstattung bei meinen Treuhänder abgeben oder habe ich ein Anspruch auf ein Teil der Rückerstattung? (Das Finanzamt ist KEIN Gläubiger)

Da es ja in der Wohlverhaltensphase ja bestimmte Obliegenheiten gibt. Wie z.B Das Ausüben eines Arbeitsverhältnisses und die Abtretung des pfändbaren Anteils des Arbeitslohnes so wie das abtreten eines Erbes zu 50% in Erbfall.

Soweit ich schon gegoogelt habe brauch ich z.B keine Lottogewinne und Schenkungen mehr abgeben, da diese nicht in der Abtretungsvereinbarung mit inbegriffen sind? Anders war es in der direkten Insolvenz da musste ich alles abgeben? Nur das mit der Steuererstattung ist mir nicht ganz klar?

Angeben werde ich sie auf alle Fälle bei meinen Treuhänder nur würde ich gern wissen wie es mit der Erstattung ist? muss ich alles abgeben oder bleibt ein Teil?

Gut ich bin vielleicht auch schuld an der Insolvenz? aber was soll man machen wenn man geschieden wird und auf Unterhalt Verklagt wird. Da ich ja gerne den vollen Unterhalt für meine Kinder zahlen möchte gab es leider keine andere Möglichkeit mehr!

Ich würde mich freuen wenn ihr mir weiter helfen könntet.

Mit freundlichen Grüßen Dirk

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