Unterhalt bei Pflege von Bruder und Haftungsfälle in der Zukunft - müssen Geschwister immer zahlen?

2 Antworten

Geschwister haften nicht füreinander / Untereinander weder bei Pflegebedarf noch bei verursachten Sachschäden.

Auch nicht wenn Brüderchen einen Brandschaden mit 1.000.000 verursacht.

https://www.unterhalt.net/elternunterhalt/rangfolge.html

Nach BGB § 1601 heißt es: „Verwandte in gerader Linie sind verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren“. Verwandte in gerader Linie sind Eltern, Kinder, Großeltern, Enkel, Urgroßeltern und Urenkel. Verwandte der Seitenlinie, z.B. Geschwister, müssen keinen Unterhalt für ihre anderen Geschwister zahlen.

Danke für den schnellen Hinweis. Trotzdem ist ja verantwortungslos, als Eltern mit Kind keine Haftpflicht- und Unfallversicherung zu haben? Ich gebe es auch langsam auf, ihn daran zu erinnern.

Oder was kannst du noch für Versicherungen empfehlen, die man unbedingt haben sollte, gerade mit Kindern?

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@hansbremerrr

Es geht Dich einfach nichts an! Lass die Leute mit dem Thema einfach in Ruhe. Vielleicht schliessen sie erade deswegen keine dieser Versicherungen ab, weil verwandte "Gutmenschen" sie deswegen zu sehr nerven. Trotzhaltung - soll ja gerade in Familien weit verbreitet sein.

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@hansbremerrr

Eine Unfallversicherung benötigt man nicht. Eine Privathaftpflichtversicherung sollte jeder haben - speziell wenn man Kinder hat, wenn möglich sogar eine, die Schäden innerhalb der Familie abdeckt.

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@wilees

wenn möglich sogar eine, die Schäden innerhalb der Familie abdeckt.

Eine geht nicht, das geht geht nur mit zwei, also Wenn die Eheleute jeweils getrennte Versicherungsverträge haben. Innerhalb einer Versicherung kann der Versicherungsnehmer nicht Schadenverursacher und Geschädigter zugleich sein.

Zwei verschiedene PHVs unter Eheleuten sind aber sinnebefreit, weil die Besitzverhältnisse im gemeinsamen Haushalt nicht klar getrennt werden können. Deswegen habe nur die wenigsten Paare zweei Veträge abgeschlossen.

Wenn schon kein Wille für eine irgendeine PHV vorhanden ist, dann wird er für zwei erst recht nicht reichen.

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@Maerz2019

Hilfe .... seit wann besteht "Familie" denn nur aus Mann und Frau bzw. Paar in irgendeiner Form. So ansonsten es sind auch Schäden unter Familienangehörigen ( die dann nicht in einem Haushalt leben ) versicherbar.

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@wilees

Hallo Erde an wilees ....

Guck mal: hier handelt sich um eine dreiköpfige Familie:

Mein Bruder (mit Kind) und dessen Frau

Ist so der Klassiker im Jahr 2020 in Deutschland. Die kleine Familie mit Mama und Papa und Einzelkind. Ist halt so der Normalfall - findest Du nicht etwa auch?

So ansonsten es sind auch Schäden unter Familienangehörigen ( die dann nicht in einem Haushalt leben ) versicherbar.

Und diese Annahme ist falsch! Lese nach und poste das Gegenteil. Viel Glück dabei! Das gelingt NICHT mit nur einer einzigen PHV - ich schrieb es bereits.

Wie kommst Du denn auf den Schuh mit dem nicht gemeinsamen Haushalt?

Total konstruiert ..... und um Deine Worte zu verwenden:

Hilfe ....

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@Maerz2019

Eigentümlicherweise scheinst Du seit einigen Tagen auf Krawall gebürstet zu sein oder Dich auf der Rechthaberschiene zu bewegen .... sei es drum.

Worum ging es mir ! ..... Familie .... Schadenersatz für Familienangehörige im weiteren Sinne - nicht nur das "berüchtigte Paar" sondern z.B. dessen Eltern / Großeltern, Onkel, Tante, Schwägerin und Schwager .....

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@wilees

Schadenersatz für Familienangehörige im weiteren Sinne - nicht nur das "berüchtigte Paar" sondern z.B. dessen Eltern / Großeltern, Onkel, Tante, Schwägerin und Schwager ....

Ja das ist schon richtig. Kundige Familienmitglieder aus anderen Haushalten halten dafür eine Forderungsausfalldeckung vor. Früher war diese oft ein kleines bezahltes Extra in der PHV, heute ist sie meistensteils schon inkludiert.

https://www.haftpflicht-wissen.de/forderungsausfalldeckung-haftpflicht.html

Sehr wichtig ist die Forderungsausfalldeckung u. a. für Radfahrer im Strassenverkehr.

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Ohne Haftpflichtversicherung kann der Bruder keinen PKW zulassen. Also kann das Argument nicht taugen.

Eine private Haftpflichtversicherung (PHV) ist KEINE Pflichtversicherung. Und wenn Du noch glaubst, dass eine private Unfallversicherung des Deutschen erste Bürgerpflicht ist, dann gehörst wohl offen gestanden noch zu der Generation, bei der Versicherungsmakler am Küchentisch bis vor wenigen Jahrzehnten noch richtig Reibach machen konnten.

Es ist zwar ungewöhnlich, dass keine PHV abgeschlossen wurde, denn ausgerechnet das Kind stellt hier ohne Schutz das größte Risiko dar, aber gut. Mit den Folgen muss sich die Familie selbst auseinandersetzen und nicht Du.

Ich kann Dir nur dazu abraten, hier eine Versicherungsmissionierung zu veranstalten. Es ist ihre Sache und nicht Deine. Wenn Sie nicht wollen: ihr privates Bier. Zumal viele Menschen über die eigene PHV eine Forderungsaufalldeckung wegen solcher Leute besitzen.

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