Unsere Photovoltaik-Anlage ist abbezahlt, nun will Finanzam 1500 € Steuervorauszahlung, habt Ihr Rat

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3 Antworten

unsere Photovoltaik-Anlage ist abbezahlt und wir können nun nix mehr absetzen.

Die aussage udn die Fragestellung sind unklar.

erstmal kann man nicht nur die Zinsen für die Finanzierung der PV-Anlage abziehen, sondern auch die AfA (Abschreibung), oder war die Finanzierung genau auf die Nutzungsdauer abgestimmt?

Dann stellt sich die Frage ist das alles:

1500 Euro im Vierteljahr ans Finanzamt zahlen müssen

Einkommensteuervorauszahlung, oder ist da auch eine Umsatzsteuervorauszahlung bei?

Um diesen Fall einschätzen zu können, wäre es wichtig, zu sehen, wie hoch die monatlichen Einnahmen sind.

Macht Ihr die Steuererklärungen selbst, oder habt Ihr einen Berater?

Danke für die Antwort, wir zahlen Einkommensteuervorauszahlung und auch Umsatzsteuer, aber die Einkommensteuervorauszahlung macht (neu), 1500 Euro im Vierteljahr aus. Die Steuerberaterin sagt, das sei nun eben so, da wir das Darlehen für die PV-Anlage nun abbezahlt haben und nun bei den Einnahmen nichts mehr oder fast nichts mehr gegenrechnen können.

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@Steuermued

Die Steuerberaterin hat sich dann leider unklar ausgedrückt, oder zumindest unpräzise.

Die Tilgungsleistungen waren nie abzugsfähig, sondern die Zinsen des Darlehens.

Daneben die Abschreibungen (Wertverminderung der Anlage).

Was die Höhe der Vorauszahlungen beeinflusst ist natürlich auch, das ihr beide berufstätig seid und somit die Einkünfte aus der PV-Anlage in der Progressionszone liegen.

Da ist leider nichts zu ändern.

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Wenn die Vorauszahlung den für die Einnahmen zu zahlenden Steuern entspricht, kann es nur einen Rat geben: Zahlen.

Mal rechnen:

Wenn die 1.500 Einnahmen monatlich gemeint sind, kommen wir auf 18.000. Ausgaben werden nicht egnannt und werden wohl auch kaum welche anfallen - lassen wir die weg.

Davon 6.000 Steuern sind 33%. Könnte passen.

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@EnnoBecker

Monatlicher Gewinn aus Stromproduktion: 1.500 EUR? Haben die ein kleines Kernkraftwerk oder eine Hamsterfarm?

Sollten wir da nicht auch lieber die Branche wechseln?

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@EnnoBecker

Na ja, ich habe eine Mathematiklehrerin als Mieterin die es nicht geschafft hat, den Saldo einer NK-Nachzahlung und einer HK-Gutschrift korrekt zu ermitteln. Meine Lehre daraus: Ich saldiere seitdem immer selber.

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Deine Schilderung ist etwa merkwürdig.

Wegen einem Gewinn aus Gewerbebetrieb i.H. von 1.500,00 Euro zahlt man keine fünfzehnhundert an Steuer.

Außerdem steht da nicht, in welche Richtung Du Rat willst.

Daran habe ich auch gestutzt: Ist möglicherweise die monatliche Einnahme. Alles andere wäre ja absurd weil es keine Steuer i.H.v. 100% der Einnahme gibt.

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@Privatier59

Wenn einer Lehrer ist, wird er sich wohl ausdrücken können.

Ich hab keine Lust ihm alles aus der Nase zu ziehen.

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@vulkanismus
Wenn einer Lehrer ist, wird er sich wohl ausdrücken können.

Da würde ich mich nicht drauf verlassen.

Ich habe schon mal einen Mathematiklehrer vor mir gehabt, der mit seiner Beschreibung fast erreichte, dass ich nicht mehr in der Lage war eine längst begriffene Fragestellung nicht mehr lösen zu können.

In der Steuerberatung gehören Lehrer zu den schwierigsten Mandanten.

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die 1500 Euro sind pro Vierteljahr (Steuervorauszahlung), da wir das Darlehen für die PV nun abbezahlt haben, gibt es lt. Steuerberaterin nichts mehr zum "gegenrechnen".

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@Steuermued

Sorry, aber da muss ich vulki zustimmen.

Das die Vorauszahlungen vierteljährlich zu leisten sind, ist nicht ganz neu. Und zur Tilgung des Darlehens hatte sich wfwbinder am 08.09.2014 - 4:00 bereits abschließend geäußert.

Offen geblieben sind hingegen die Punkte, die sich aus Privatier59 08.09.2014 - 0:44 ergeben.

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