unregelmäßiger Nebenverdienst auf Honorarbasis

2 Antworten

Welche Info fehlt Dir noch?

Du hättest doch mit einem Kommentar zu meiner Antwort weiter fragen können.

Da Du nicht sagst worum es bei der Beratung geht, kann man nciht sagen, ob es gewerblich, oder freiberuflich ist.

Wären es 400,- pro Jahr, wäre es völlig steuerfrei.

Bei 2.000,- kann schon Steuer anfallen. Es wäre auf jeden Fall eine Einnahmen- Ausgaben- Überschussrechnung zu fertigen und Über die Anlage "S", oder "G" in die Steuererklärung zu bringen.

Zur Höhe der anfallenden Steuer kann man wieder nichts sagen, weil Dein Jahresgehalt nciht bekannt ist. Rechnen auf jeden Fall mal mit 25 % und mehr.

Vielen Dank für die kompetente Antwort.

Wenn ich es richtig verstehe ist zumindest erstmal keine Anmeldung (welcher Art auch immer) nötig?

Die Anzahl der Beratung ist nicht abzuschätzen, daher auch keine vernünftige Verdienstprognose.

Bei der Beratungsleistung handelt es sich um ein Expertennetzwerk. Angenommen ein Unternehmen möchte in Deutschland geschäftlich tätig werden und besitzt nur wenig Wissen über gewisse Marktsegmente, dann können Sie sich mit Fragen an dieses Netzwerk wenden und dort einen Experten suchen. Dieser würde Ihnen dann z.B. für eine Telefonkonferenz als Experte gegen ein Honorar zur Verfügung stehen. Hinter dem Netzwerk steckt natürlich ein Unternehmen, die interessierte Firma beauftragt das Unternehmen hinter dem Netzwerk und dieses trägt die Anfrage an mich weiter. Ich kann dann entscheiden ob ich das Projekt übernehme oder eben nicht.

Wenn ich Alles richtig verstehe brauche ich nun im ersten Schritt aber nichts weiter zu beachten? Wenn es nur 2 oder 3 Beratungen sind und damit der Verdienst unter 400€/Jahr dann ist alles in Ordnung. Werden es mehr gebe ich den Verdienst in meiner Einkommenssteuererklärung an und versteuer ihn nachträglich.

Eine Anmeldung als Selbstständiger, Gewerbetreibender oder Freiberufler ist nicht nötig, richtig?

Nochmals vielen Dank!

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@Lowi83

So wie geschildert ist es kein Gewerbe, also keine Gewerbeanmeldung.

Und da keine Rechnung mit Umsatzsteuerausweis nötig ist, muss auch keine USt-ID beantragt werden.

Also arbeiten und nach Ablauf des Jahres alles in Gang bringen.

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Wie bei Freelance-Arbeit auf Upwork Einnahmen festhalten und Umsatzsteuer dokumentieren?

Hallo!

Ich arbeite seit 2015 als Freelancer (Bereich Übersetzer) über die Online-Plattform Upwork. Ich habe es aus Unwissenheit versäumt, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auszufüllen. (Das habe ich vor ein paar Tagen nachgeholt.) Ich habe jedoch bei meiner Steuererklärung für 2015 meinen erzielten Gewinn von ca. 8500€ in Anlage S aufgeführt und eine formlose Einnahmen-Überschuss-Rechnung eingereicht.

Die Sache ist nun so: Bei Upwork stellen Kunden Arbeitsangebote ein, auf die ich mich als Freelancer bewerben kann. Werde ich für einen Job angenommen und erledige ich die Arbeit, stellt Upwork dem Kunden eine Rechnung (auf welche ich allerdings keinen Zugriff habe) und zieht den entsprechenden Betrag ein. Dann zieht Upwork von diesem Betrag eine gewisse Servicegebühr ab, stellt mir eine Abrechnung über die einbehaltene Servicegebühr aus und überweist mir das Geld. Das heißt, ich selbst habe bislang keine Rechnungen ausgestellt. Zudem arbeite ich auch für mehrere Kunden gleichzeitig. Das heißt, wenn ich in einer Woche je ein paar Stunden für Kunde X, Y und Z arbeite, zieht Upwork das Geld von diesen Kunden ein und zahlt es mir dann gebündelt als einen Betrag einmal pro Woche auf mein Konto aus. Bislang habe ich es so gehalten, dass ich aufgrund der fehlenden Rechnungen einfach jedes Mal, wenn ich eine Zahlung auf meinem Konto erhalten habe, ich diesen Betrag in eine Excel-Tabelle eingetragen habe. Am Ende des Jahres habe ich alles zusammengerechnet, meine Ausgaben abgezogen und den Gewinn in Anlage S deklariert. Ist das ausreichend?

Das andere Problem: 2016 habe ich über Upwork etwas über 30000€ eingenommen. Damit bin ich, wie ich jetzt gelesen habe, kein Kleinunternehmer mehr und muss seit dem 1.1.2017 Umsatzsteuer abführen. Zum einen habe ich bislang keine Umsatzsteuervoranmeldung eingereicht und zum anderen habe auch keine Ahnung wie ich die Umsatzsteuer berechnen/dokumentieren sollte. Die meisten meiner Kunden auf Upwork sind aus den USA und Hongkong, also außerhalb der EU und damit nicht steuerbar(?). Einer allerdings ist aus Deutschland. Upwork zeigt mir auf der Website einen Transaktionsverlauf für jeden Kunden an, auf dem man (in US$) sieht, welche Gelder vom Kunden an Upwork überwiesen wurde, was Upwork einbehalten hat und was ich bekommen habe. Sollte ich das als Grundlage nehmen? Aber wie halte ich das dann buchhaltungstechnisch fest?

Die wichtigste Frage: Habe ich durch meine Unwissenheit eine Straftat begangen oder drohen mir nun finanzielle Strafen? Ich habe meinen Gewinn ja dem Finanzamt gemeldet, nur habe ich Angst, dass ich Sachen nicht auf die richtige Art dokumentiert habe.

2017 soll zudem mein letztes Jahr für selbstständige Arbeit in Deutschland sein, da ich plane nach Kanada auszuwandern. Ich habe 2016 meinen Antrag auf permanente Aufenthaltsgenehmigung eingereicht, der noch dieses Jahr bewilligt werden soll. Melde ich mich und mein Unternehmen dann einfach ab und zahle 2018 die Steuern für 2017 und das war's dann?

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