Ungebetene Warensendung - kommt Vertrag zustande, wenn hierauf nur geschwiegen wird?

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3 Antworten

Nein, hinlegen und abwarten. Wenn jemand ungebeten etwas zuschickt geht er ein Risiko ein.

Ein Privatmann kann sich nie durch Stillschweigen verpflichten. "Stillschweigen bedeutet Einverständnis" gibt es nur zwischen Volkaufleuten.

Er darf die Karten aber nicht benutzen und nicht wegwerfen.

Falls die eine eMail-Adresse haben, kann er ja die Ablehnung mitteilen.

Weitere Möglichkeit: Rücksenden mit vermerk: Porto zahlt Empfänger.

Tatsächlich gibt es jetzt § 241 a BGB, womit die Auffassung von wfwbinder im Kommentar zu dfranke bestätigt wird.

"...Er darf die Karten aber nicht benutzen und nicht wegwerfen..." Genau hierzu gab es vor wenigen Wochen eine Sendung im Pantoffelkino, welche mit diesem Irrtum aufräumt. Unverlangt zugestellte Ware kann durch den Verbraucher durchaus verzehrt, genutzt oder sonstwie eingesetzt werden. Die Risiken trägt der Absender.

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