Unfallverursacher gibt Schuld nicht zu, wie verhält man sich in solch einer Situation?

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9 Antworten

reden wir von einem Kfz-Unfall?


ein Schuldeingeständnis kann ich auch keinem raten. Das sollte man vermeiden.

Nur sehe ich dein Problem auch nicht, denn du hattest die Polizei vor Ort, die Versicherungen sind (hoffentlich) eingeschaltet. Nun geht es m.W. eher um die Einschätzung der Versicherung, weniger um die des Versicherten.

Wenn nun auch die Versicherung den Fall wie dein Unfallgegner einschätzt, dann wird es spannend. Dann kann es zu einem Rechtsstreit kommen.

Hast du denn die Versicherungsdaten des Gegner? Rede doch nicht mit der Person, sondern mit der Versicherung!

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Kommentar von patrasto
01.12.2013, 11:12

Hallo, schau unten bei @angelsieb-hier ist der Unfall kurz beschrieben. Polizei war vor Ort, nahm den Unfall auf, ich bekam keinen Einblick in das Unfallprotokoll der Polizei, Daten der Unfallbeleiligten wurden ausgetauscht-auf Anweisung und Kontrolle der Polizei- Versicherung wurde meinerseits sofort in Kenntnis gesetzt. Unfallverursacher hatte sich noch nicht bei seiner VS gemeldet. Das weiß ich deshalb, weil beide bei der gleichen VS versichert sind. Danke.

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Hat Polizei ein Unfall - Protokoll geschrieben den Unfallgegner als ersten darauf aufgeführt ?Dann nämlich, wurde er als Verursacher festgestellt.

Melde den Schaden der Versicherung, beschreibe den Unfallhergang aus Deiner Sicht und warte auf die Dinge die da kommen.

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Kommentar von gammoncrack
30.11.2013, 11:22

Das wirklich Dumme bei dieser Sache ist der Zeitpunkt. Wenn der Fragesteller oder der Unfallgegner den Unfall seiner Versicherung meldet und er eine Hauptfälligkeit 1.1. hat, wird sein SFR erst einmal belastet. Blöde Sache, auch wenn das, nach für ihn positiver Klärung der Sache, korrigiert wird.

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Der "Unfallverursacher" handelt aus seiner Sicht richtig wenn er sich vor Ort nicht zur Schuldfrage äußert. Da hilft dann nur den Unfall über den Zentralverband der Versicherungen zu melden. Außerdem würde ich mir in dieser Situation auch schon mal Gedanken über eine Anwaltsbeauftragung machen. Vor den Kosten braucht man sich nicht zu fürchten. Die sind Teil des Schadensersatzes. Ein Anwalt nimmt einem nicht nur den lästigen Papierkram ab, er kennt auch den weiteren Verfahrensablauf, weiß geeignete Gutachter zu benennen und sorgt dafür, dass die Haftpflichtversicherung des Gegners Dich nicht über den Tisch zieht.

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Das eigenen Gedächtnisprotokoll an die Versicherung geben.

Haben Sie Fotos gemacht?

Wenn die Fakten, "wer kam von wo" "wie trafen die Wagen zusammen" usw. klar sind, sollte es keine Probleme geben.

Was waren denn die Dinge, die die Polizei dem Unfallgegener mitteilte?

Möglichst alles aus dem Gedächtnis dokumentieren.

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Kommentar von patrasto
30.11.2013, 11:51

Fotos ja, der Gegner wollte mich aber erst daran hindern, Du fotografierst hier gar nichts alter - seine Worte. Ich machte aber trozdem meine Fotos. Polizei Antwort: das wenn jemand die Fahrspur wechselt den Nachfolgeverkehr zu beanchten hat, zumal Sie ja auch in der Schlange an der Ampel standen, somit haben Sie unstrittig Schuld- fahren Sie beide nun die Autos vom Unfallort damit der Verkehr reibungslos fließen kann. Schau mal unten bei @Angelsieb, hier habe ich den Unfall noch mal kurz beschrieben. Vieln Dank.

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In den Versicherungsbedingungen steht, dass vom Versicherten keine Schuld zugegeben werden soll, bzw. darf. So verhält sich der "Gegner" also richtig.

Wenn du sicher bist, wie die Situation zu beurteilen ist, dann geh bald zu einem Anwalt, den muß der Verursacher auch zahlen und dann wird die gegnerische Versicherung wahrscheinlich sehr schnell anerkennen und bezahlen. In vielen klaren Fällen, fragt die Versicherung dann nicht einmal mehr bei ihrem Kunden nach, sondern zahlt, weil die Sache so klar ist und weitere Kosten vermieden werden können.

Du kannst natürlich auch heute noch den Zentralverband der Versichewrer anrufen und den Unfall melden. Die sagen dir dann auch, wie es am besten weitergehen kann. Der Anwalt steht dir dann immer noch zu.

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Kommentar von barmer
30.11.2013, 10:18

Wer bei jedem Blechschaden one Not zum Anwalt geht, muss sich nicht wundern, wenn die Versicherungsprämien sich verdoppeln.

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Schuldeingeständnis ist nicht notwendig.

Die Versicherung entscheidet. Bestreitet er Tatsachen ? Dann kann es Probleme geben Was ist den aus deiner Sicht passiert ?

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Kommentar von patrasto
30.11.2013, 11:24

Kreuzung mit vier Spuren-2x linksabbieger und 2x Geradeausspur. Unfallverursacher steht auf der rechten Linksabbiegerspur und hat Rote-Ampel. Unfallbeteiligter fährt auf der linken Geradeausspur und hat Grüne-Ampel. Unfallverursacher zieht nun aus seiner Linksabbiegerspur nach rechts raus und erwischt den gereadeausfahrenden am hinteren Fahrzeug - Beule- Blechschaden vorm dem hinteren Radkasten und Lackschäden - auch an Stoßstange seitlich hinten. MfG

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Nachdem ich mir deine Unfallschilderung durchgelesen habe, frage ich mich, WER denn außer deinem Kontrahenten Schuld haben sollte...!??

Da der Gegner dich sogar hindern wollte, durch Fotos Beweise zu sichern. solltest du den Vorgang einem Anwalt übergeben!

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Hallo, den Unfall der Versicherung des Gegners melden.

Gruss

Barmer

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