Unfallversicherung: Versicherungssumme mit Progression festlegen?

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Anmerkung zu @Awando:

Es gibt inzwischen eine Reihe von Versicherern, die umfänglich sehr viele Infektionen und deren Folgen absichern, auch viele tropische Krankheiten.

Vorerkrankungen können damit abgefedert werden, in dem man einen Versicherer wählt, der einen sehr hohen Mitwirkungsanteil in den Bedingungen ausweist. Marktüblich 25%, einige Versicherer rechnen Vorerkrankenungen und deren Mitwirkung erst ab 35, 50% oder noch höher an.

Richtig ist, die Invalidität wird frühestens nach 12 Monaten festgestellt und bezahlt. Dafür muss man eine Todesfallsumme abschließen, bei voraussichtlicher Invalidität zahlt der Versicherer bis zur Höhe der Todesfallsumme einen Vorschuss.

Ja, das macht Sinn, weil in zehn Jahren die vereinbarten Auszahlungs-Summen nicht mehr das wert sind wie heute. Wenn die Versicherung sowas anbietet, erfolgt die Anpassung meist einmal jährlich mit der Folge, daß dann auch die Beiträge steigen. Ich kann Dir nicht sagen, ob Du das machen sollst. Ich selbst habe eine Versicherung, wo ich die Anpassung ca. aller zwei Jahre mitmache.

2 Unfallversicherungen - Ausübung des Rücktrittsrechts bei Anzeigepflichtverletzung!?!?!?

Liebe Community,

ich stehe vor folgender Problemstellung:

Unfallversicherung 1 : abgeschlossen im Januar 2011 mit Beginn 01.07.2011, Laufzeit 1 Jahr, gute ausreichende Leistungen

Unfallversicherung 2: abgeschlossen im Mai 2011 mit Beginn 01.07.2011 Laufzeit 3 Jahre, ebenfalls gute und ausreichende Leistungen

soweit so gut...

Es ist ja Humbuk 2 Unfallversicherungen zu haben, wenn eine davon schon mit mehr als guten Leistungen versehen ist. Aus diesem Grunde soll die Unfallversicherung 2 nun wieder weg. Allerdings nicht erst in 3 Jahren. Ich habe festgestellt, dass im Antrag der Unfallversicherung 2 keine Angaben über gesundheitliche Probleme / Vorerkrankungen gemacht worden sind, in der Unfallversicherung 1 jedoch schon. Nach Rücksprache mit den Versicherten teilten diese mir mit, dass der Vermittler der Unfallversicherung 2 sie nicht nach den Gesundheitsfragen gefragt hatte und somit auch nichts eingetragen worden ist. Ein Beratungsprotokoll besteht ebenfalls nicht.

Also setzte ich mich mit dem Vermittler in Verbindung und fragte ihn, ob er irgendwelche Möglichkeiten hat, den Vertrag rückabzuwickeln. Er reagierte plump mit " Nein".

So, da mich das aber nich in Ruhe lässt und die Versicherten nicht 2 Unfallversicherungen brauchen habe ich mir folgendes überlegt:

Was passiert, wenn wir der Unfallversicherung 2 nachträglich melden, dass bei Antragsstellung was schief gelaufen ist und hier eine Anzeigepflichtverletzung vorliegt..!? Wird sie dann vom Vertrag zurücktreten? das wäre ja gut, aber landet sowas dann in der Sonderwagnisdatei oder ähnlichem? Oder kann der Versicher einfach die Prämie erhöhen aber der Vertrag bleibt bestehen..!? Aber wenn die Prämie erhhöht wird, kommt doch quasi ein neuer vertrag zustande, dem man widersprechen kann...!?

ich brauche eure Erfahrung und euren fachlichen Rat.

Vielen Dank :)

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