Unfallversicherung mit steigendem Alter teurer?

3 Antworten

Ist der Grund für deine Frage, dass du noch warten willst mit dem Abschluss der Unfallversicherung?

So eine Versicherung kostet zwischen 7,- und 15,- € im Monat. Wenn sie für dich nötig ist, dann schließ sie ab. Jetzt. Wenn sie nicht nötig ist, dann spar dir das Geld.

Unfallversicherungen werden in der Regel nach Art der Schadensversicherung kalkuliert, was primär bedeutet, dass keine Deckungsrückstellung gebildet wird und daraus folgend, dass das Eintrittsalter im Prinzip keine Rolle spielt.

Das bedeutet nicht, dass das Eintrittsalter völlig egal ist, so endet eine Unfallversicherung meistens mit 65 und danach gibt es nur noch Seniorenunfallversicherungen mit höheren Beiträgen und/oder abgespecktem Versicherungsschutz.

Etwas anderes ist es bei einer Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr (UBR); hier spielt das Eintrittsalter eine Rolle, weil für die Beitragsrückgewähr eine Deckungsrückstellung gebildet wird. Aber die Beitrgsrückgewähr ist ein völlig unnützes Feature, weil der Kunde seine eigene Beitragsrückgewähr selbst finanziert und die Versicherung dadurch teuer wird. Also: Finger weg von UBR!

PrismaLife Fondsgeb. Lebensvers.: Beitragszahlung bis 75. Lebensjahr. Was tun?

Ich habe eine fondgebundene Lebensversicherung der Prismalife (abgeschlossen 2004). Im Nachhinein habe ich viel über zu hohe Kosten gelesen - aber so wie ich es verstanden habe, sind die meisten Kosten schon bezahlt und für einen Absprung ist es zu spät.

Jetzt habe ich aber festgestellt - keine Ahnung wieso mir das bei Abschluss nicht aufgefallen ist - dass meine Beitragszahlzeit bis zu meinem 75.(!!) Lebensjahr geht. Nicht etwa 65, wie ich es erwartet hatte. (Ich war beim Abschluss 23 und die Beitragszahldauer ist mit 52 Jahren angegeben). Ich könnte mich ärgern.

Jetzt habe ich aber gelsen, dass man die Beitragszahldauer für 10 Euro ändern kann. Kann mir jemand sagen, ob das so einfach geht, oder ob das irgendwelche zusätzlichen Nachteile hat bzw. was ich dabei beachten sollte.

Soweit ich das verstanden habe, würde eine alternative Beitragsfreistellung mit 65 Jahren erhebliche finanzielle Nachteile haben. Im Vertrag steht dazu nur "nach anerkannten versicherungstechnischen Regeln" oder so ähnlich.

Noch eine weitere Frage: Die Aufschubszeit geht bis zu meinem 100. Lebensjahr. Das wurde mir von dem Versicherungsvertreter damals so erläutert, dass ich dadurch mehr Flexibilität hätte und mir in dem Zeitraum immer Kapital entnehmen kann anstatt mich mit 65 (eigentlich 75) entscheiden zu müssen, ob ich eine lebenslange Rente oder eine Einmalauszahlung möchte. Ist das wirklich so? In dem Bericht von Stiftung Warentest wurde es in einem Nebensatz auch kritisiert, dass dort jemand einen Vertrag bis zum 100. Lebensjahr bekommen hat.

Ich muss sagen, dass ich mich ziemlich über den Abschluss und über meine damalige Naivität ärgere. Aber jetzt versuche ich das Beste daraus zu machen.

Vielen Dank für Eure Hilfe! Christian

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Risiko-LV: Beiträge (und Versicherungssumme) erst gesenkt - jetzt wieder erhöhen?

Hallo Zusammen,

mein Mann und ich hatten 2007 eine Risiko-Lebensversicherung auf zwei verbundene Leben abgeschlossen (damals mit zusätzlicher BU).

2008 haben wir die zusätzliche BU gekündigt. Die Beiträge für die Risiko-LV beliefen sich dann noch auf ca. 50 EUR (bei einer Versicherungssumme X). Da wir aufgrund eines Hauskaufs derart in finanzielle Not kamen, dass wir private Insolvenz anmelden mussten, haben wir Ende 2009 um eine Senkung der Beiträge (und somit auch der Versicherungssumme, weniger als die Hälfte der bisherigen) gebeten. Das geschah auch und wir bekamen einen neuen Versicherungsschein.

Nun hat sich die finanzielle Lage zwar nicht gerade entspannt, aber mein Mann vor ca. 1,5 Jahren eine tödliche Krankheit diagnostiziert bekommen. Das war ein Schock und man ist gezwungen sich mit dem Tod und den Finanzen zu beschäftigen. Selbstverständlich fällt einem dann die Risiko-LV wieder ein und wir haben versucht, wieder auf den ursprünglichen Beitrag (und die ursprüngliche Versicherungssumme) zurück zu kehren.

Dies hat die Versicherung aber abgelehnt. Um die Versicherungssumme zu erhöhen, müsste ein neuer Antrag mit erneuter Gesundheitsprüfung eingereicht werden. Ist das tatsächlich so? Wir hatten diesen Vertrag doch schon Jahre bevor mein Mann krank wurde und als noch niemand auch nur im Ansatz daran dachte, dass es einmal so kommen könnte!

Ist mit dem neuen Versicherungsschein ein ganz neuer Vertrag entstanden? Hat das seine Berechtigung? Hätte uns darauf jemand hinweisen müssen? Gibt es eine Möglichkeit, die Rück-Erhöhung auf die ursprüngliche Versicherungssumme doch noch durchzusetzen (notfalls anwaltlich)?

Besten Dank und viele Grüße

Jangi

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