Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr sinnvoll?

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3 Antworten

Hier ein Darstellung vom Bund der Versicherten.

Auf keinen Fall sollten Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr (UPR) abgeschlossen werden. Bestehen solche UPR-Verträge, sollten sie möglichst schnell gekündigt werden. Diese mit einem Sparvorgang verbundene Unfallversicherung ist ein noch größerer „legaler Betrug“ als die mit einem Sparvorgang verbundene Kapitallebensversicherung. Die Rendite liegt in der Regel unter drei Prozent. Lassen Sie sich nicht täuschen: Es gibt keine „Versicherung zum Nulltarif“ oder eine Versicherung „bei der Sie die Beiträge mit Gewinnbeteiligung zurückbekommen“. Sie erhalten nur die zusätzlich zu den (verbrauchten) Unfallversicherungsbeiträgen gezahlten Sparanteile Ihrer Prämien zurück – mit einer mäßigen Verzinsung. So hat sich die Allianz gegenüber dem Bund der Versicherten verpflichtet, ihre (irreführende) Werbung zur „Unfallversicherung zum Nulltarif?“, bei der man „die Beiträge plus Gewinnbeteiligung zurückbekommt“, einzustellen.

Wieso ist den eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr eine Spareinlage? Bezahle ich beispielsweise 400 Euro im jahr für die Unfallversicherung , so erhalte ich lieber nach 20 Jahren die 8000 Euro zurück (auch ohne Zinsen) anstatt jedes Jahr 50 Euro zu bezahlen ohne, dass ich diese jemals wiedersehe. Verlust somit 1000 Euro.

Davon würde ich abraten. Das ist doch im Prinzip nichts anderes als eine Unfallversicherung, bei der noch ein Sparvertrag über die Versicherungsagentur mit reingepackt wird. Total unüberschaubar für den Versicherungsnehmer, aber mehr Beitrag für die Versicherungsgesellschaft. Da empfehle ich doch die herkömmliche Variante, und wenn noch Geld über ist, ein Sparvertrag der Bank dazu.

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