Unfallversicherung für Kinder - sollte man die haben?

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3 Antworten

Es ist ja ganz normal das Eltern ihre Kinder bestmöglich absichern wollen. Aber letztendlich kann man sie nicht in Watte packen und vor jeder Unwägbarkeit des Lebens schützen. Vielmehr ist es wichtig abzuwägen was neben den gesetzlichen Möglichkeiten (z. Bsp. während der Schule oder im Sportverein) noch sinnvoll erscheint. Weiterhin gibt's noch einige andere wichtige Sachversicherungen die eine größere Priorität haben um Familien abzusichern.

Welche "höhere Priorität" meinen Sie? Hausratversicherung? Damit der Schrank versichert ist, wenns brennt? Soll ich meinen Schrank besser als mein Kind versichern? Macht das Sinn?

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@ThiloS

Die meisten Menschen in Deutschland haben ihr Auto besser versichert als ihre Arbeitskraft.

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Was ist wenn das Kind schwer krank wird? Eine Unfallversicherung alleine reicht da nicht aus. Die meisten Kinder haben keinen Unfall sondern werden krank. Wenn jetzt zu diesem Desaster, auch noch ein finanzielles Problem kommt, ist die Katastrophe komplett. Es gibt hier die unterschiedlichsten Angebote. Mit einmaliger Kapitalzahlung, mit lebenslanger Rente oder Kombination beider Modelle. Es ist nämlich zu bedenken, wenn das Kind eine Behinderung behält, wird es entweder überhaupt keine Einkünfte später haben oder unter Umständen nur sehr geringe. Auch dieses Risiko lässt sich damit etwas abfedern.

Und welche Versicherung wäre dann die Richtige, um auch Krankheit abzudecken?

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@Roserl

Eine Kinderinvaliditätsversicherung. Frage einen Versicherungsmakler wegen dem besten Angebot.

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Klare Aussage: ja.

Und zwar dann, wenn ich möchte, dass weder mein Kind noch ich als Eltern nach einem schweren Unfall des Kindes Sozialfall werden.

Gottseidank passieren Unfälle, die für ein Kind eine 100%tige Invalidität nach sich ziehen (beispielsweise Querschnittslähmung oder Blindheit) relativ selten, gehen dafür aber dann mächtig ins Geld.

Die gesetzliche oder private Krankenversicherung des Kindes zahlt zwar die komplette Heilbehandlung eines Unfalls, was jedoch weitergehende Kosten angeht wie beispielsweise behindertengerechte Umbauten, Fahrzeugumrüstungen, Treppenlifte etc., die sind das "Privatvergnügen" der Eltern - vom Verdienstverlust der Eltern durch Urlaub oder Änderungen der Arbeitszeiten zwecks Arztfahrereien etc. mal ganz zu schweigen.

Für Kinder sollte sowohl eine hohe Invaliditätsleistung, als auch eine Invalidenrente in ausreichender Höhe (ab 500,- € monatlich aufwärts, je nach Geldbeutel) abgesichert sein. Die Kosten hierfür belaufen sich zwischen 80,- € und 120,- € jährlich, je nach Anbieter und Produktausstattung. Da kostet eine Teilkaskoversicherung fürs Auto in der Regel schon mehr.

Abzuraten ist in diesem Falle übrigens von sogenannten "Unfallversicherungen mit Geld zurück", diese sind in der Regel doppelt bis 3x so teuer und leben in der Regel von der Hoffnung, dass die Zinsen des Sparbeitrags die Kosten für die Risikoabdeckung decken. Dieses "Spiel" lohnt sich eher für Versicherer als für den Kunden.

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