Unfall während Arbeitszeit, Leistung aus Versicherung, Steuererklärung

1 Antwort

  1. Werbungskosten können nur im Jahr angesetzt werden, in dem sie auch angefallen sind.

  2. Was ist denn nun wirklich für Dich als Kosten angefallen? die 250 Selbstbeteiligung, die hast Du gezahlt. Die Versicherung hat 1.900,- gezahlt und der Altwagen hat 750.- gebracht. Aber was musstest Du dem Wageneigentümer zahlen ?

  3. Die Fahrtkosten, Anmeldung, Kennzeichen, kannst Du ja entweder durch Quittungen nachweisen, oder (Fahrtkosten) glaubhaft machen.

Danke für die Antwort :)

  1. Schade

  2. Wageneigentümer waren meine Eltern, denen musste ich nichts zahlen.

Den neuen Wagen habe ich selbst gekauft (fünfstelliger Betrag) Aber ich würde vermuten, dass ich diesen kompletten Betrag nicht geltend machen darf.. falls doch erhalte ich am Ende meiner Steuererklärung ein Minus

Also für mich persönlich sind die Selbstbeteiligung, die Kosten unter 3., sowie der Preis für das neue Auto angefallen (abzüglich Altwagen und Versicherungsleistung)

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@jack90
  1. steht so in § 11 EStG

  2. Dann gehen wir mal davon aus, dass Deine Eltern Dir die 750,- + 1.900,- geschenkt haben, sonst wären das noch Einkünfte, denn die Summe ständen ja den Eltern zu. Es bleiben die 250,- Euro Selbstbeteiligung, die Kostender Anmeldung usw., aber selbst das muss nciht klappen, denn Du hast es ja nicht dem WAgeneigentümer erstattet, sonder es sind Kosten für die Anmeldung Deines eigenen Autos und die sind mit den 30 Ct. Entfernungspauschale, oder den 30 Ct. für Dienstfahrten abgegolten.

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Steuererklärung - Motorschaden und Wertverlust bei Wiederverkauf

Hallo,

ich möchte in meiner Steuererklärung den Wertverlust meines Autos durch einen Motorschaden auf dem Weg zur Arbeit geltend machen und benötige dazu ein paar Tipps und Erfahrungen.

Mein Auto hat auf dem Weg zur Arbeit einen Motorschaden erlitten, ist aber nicht liegen geblieben/abgeschleppt worden. Es handelt sich um einen undichten Injektor (Dieselmotor), deren Austausch/Reparatur zwischen mindestens 1000 bis über 2000 Euro gekostet hätte. Daher habe ich das Auto mit einem deutlich niedrigeren Verkaufspreis als „defekt“ privat verkauft. Jetzt die konkreten Fragen:

  • Wie sollte ich ggü. dem Finanzamt nachweisen, dass tatsächlich ein Schaden am Auto entstanden ist, der den Verkauf des Autos aus wirtschaftlichen Gründen („Totalschaden“) nötig machte? (reicht eine Schadensbeurteilung durch die Werkstatt, benötige ich schriftliche Kostenvoranschläge?)

  • Es handelt sich um ein altes (10 Jahre, 180 TKM) Auto – wie sollte ich da den Wertverlust des niedrigeren Verkaufspreises zu „normalerweise“ erzielten Verkaufserlösen für ähnliche Fahrzeuge angeben? Ich habe dazu Bewertungen eingeholt, die eine Differenz von ca. 1000 Euro zum Verkaufspreis ergeben.

  • Tatsächlich habe ich geplant, das Auto noch mehrere Jahre zu fahren – zwei Monate vor dem Schaden habe ich eine Anhängerkupplung einbauen lassen, die ich jetzt separat verkaufe – kann ich dort ebenfalls einen Verlust ausweisen wg. des deutlich niedrigeren Preises?

Vielen Dank im Voraus für Tipps und ähnliche Erfahrungen! Ich poste gerne meine Erfahrung nach der Steuererklärung hier im Forum.

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