Unfall mit Mietwagen verursacht, jetzt Hohe Eigenbeteiligung ohne Kostenvoranschlag!

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist tatsächlich so - intransparent.

Die Mietwagenunternehmen werden sicherlich gerade an solchen Schäden verdienen (wollen). Ich schließe deswegen grundsätzlich die Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung ein. Dann erspare ich mir, zu zugegebenermaßen ordentlichen Kosten, derartige Probleme.

Man kann sich eigentlich nur dagegen wehren, wenn man einen Zeugen und Fotos hat. Dann würde ich die Reparaturkosten nicht anerkennen.

Eigentlich müsste auch das Abgabeprotokoll Einzelheiten zu der Beschädigung enthalten. Steht dort "Kratzer an der Stoßstange", würde ich das auch nicht bezahlen und es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen.

Sollte sich Dein Fall ähnlich zugetragen haben, wie der hier hinreichend beantwortete, so kannst Du die Antworten auch für Dich beanspruchen, denn es hat sich in den letzten 2 Jahren nichts an der Situation geändert.

ich würde mir an Deiner Stelle die Reparaturrechnung vorlegen lassen, um zu kontrollieren, ob diese wirklich so hoch - oder höher als Deine Selbstbeteiligung war. Diese liegt ja meist bei 100,00€

Die Selbstbeteiligung Vollkasko liegt bei den großen Vermietern bei 800.- Euro (Golfklasse) und vergrößert sich entsprechend der angemieteten Fahrzeugklasse.

0

Hoppla, da hat sich ein Tippfehler eingeschlichen... ich meinte natürlich ca. 1000,00 €

1

Kaskoschaden am Mietwagen oder selber zahlen?

Zwecks Abholung gekaufter Regale lieh ich einen Transporter bei einer PKW-Verleihfirma.

Ich musste unterschreiben, dass ich im Schadensfalle bis 1.000 Euro Selbstbeteiligung übernehmen würde.

Was ich nicht wusste: der Wagen ist mit diesem nervtötenden Piepsdiktator ausgestattet, der schon losbimmelt, wenn man auf einen Meter an einen Gegenstand rankommt. (Wie soll man da in Köln je einparken, ohne wahnsinnig zu werden?)

Jedenfalls- der Wagen war voll, ich wollte fahren, hatte mir angeschaut, wo die nächsten Hindernisse sind, steige ein, lasse den Motor an und schon geht das Geschrille los.

Um dem Gegenstand auf der linken Seite auszuweichen und damit das Geheule in meinen Gehörgängen mal wieder aufhört, bin ich dann zu nah an den Gegenstand rechts geraten. Vor den Augen eines Stadtangestellten. Das Ding war rund, aus Stein, drehte sich im Vorbeigleiten mit, hatte also keinen Schaden. Eingedrückt war nur die Schiebetür des Transporters. Seitens der Stadt war nichts zu erwarten, das schloss der Stadtmensch aus. Da hier zwar eine BESCHÄDIGUNG, aber kein Unfall vorlag, jedenfalls nicht so, wie ich ihn von Versicherungen kenne, war ich mir nicht sicher, ob ich die Polizei rufen musste. Im Falle eines UNFALLS hätte ich das laut Mietvertrag nämlich gemusst. Also rief ich den Verleiher vom Handy des Stadtmenschen aus an, um das geklärt zu bekommen, da ja andere keinen Schaden hatten und eine Beschädigung am Wagen nicht unbedingt ein Unfall sein muss. Für eine Beule im Wagen durch einen Schrank ruft man ja auch keine Polizei. Da es aber so okay zu sein schien und mir keiner sagte: ja, sie haben trotzdem die Polizei zu rufen, WIR nennen das UNFALL, habe ich erst die Regale abgeladen, wo sie hinsollten und bin dann zurück zur Verleihfirma gefahren. Da wurden Fotos gemacht und der Schaden festgehalten.

Und nun schickt die Mutterfirma mir einen 2 Monate alten Kostenvoranschlag (KEINE Reparaturrechnung), den sie mir- plus Bearbeitungsgeführ - in Rechnung stellt. Statt der vereinbarten 1.000 wollen sie knapp 2.300. Den Papierkram habe ich Ihnen zurückgesandt, da ich ja nur 1.000 Selbstbeteiligung zu tragen habe. Ich hätte ja bei einem Unfall laut AGB die Polizei rufen müssen, hieß es heute telefonisch, und das habe ich nicht getan.

Äh?

Und jetzt? (Wie) kann ich das abbügeln?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?