Unfall mit Firmenwagen während einer Privaten fahrt. Was muss ich bezahlen und was nicht?

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5 Antworten

Wenn man einen Firmenwagen hat, sollte man ganz genau wissen, ob es Selbstbehalte gibt oder nicht. Unserer hat keinen aber verbreitet sind bei Firmenwagen 500 €. Den Selbstbehalt lässt der Chef gerne den Arbeitnehmer übernehmen (müsste er meines Erachtens nicht!). Alles andere zahlen die Versicherungen.

Genaueres findest du aber irgendwo in deinen Unterlagen.

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Du musst einen Blick in die Dienstwagenregelung Deines Arbeitgebers werfen. Üblich ist eher, dass keine Selbstbeteiligung anfällt, sofern keine Fahrlässigkeit oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Es gibt hier absolut unterschiedliche Verfahrensweisen je nach Arbeitgeber.

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Wie ist eigentlich der Firmenwagen versichert - Vollkasko ohne Eigenbeteiligung ???

Dann zahlt alles deine Versicherung, nur mit deinem Chef musst du klar kommen, wegen der Rückstufung.

Alternativ: ist das Fahrzeug nur haftpflichtversichert, musst du wohl deinen eigenen Schaden auch aus der eigenen Tasche bezahlen, die Versicherung zahlt den Schaden deines Unfallgegners und es gilt wiederum mit deinem Chef musst du klar kommen, wegen der Rückstufung.

Ach so : da ist ja noch dein Arbeitsvertrag: private Nutzung untersagt ??? Dann gibt es mindestens eine Abmahnung, eventuell sogar die außerordentliche Kündigung !!!

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Fragfreund 03.05.2013, 22:13

Ach so : da ist ja noch dein Arbeitsvertrag: private Nutzung untersagt ??? Dann gibt es mindestens eine Abmahnung, eventuell sogar die außerordentliche Kündigung !!!

Sehr gut ! Wohl wahr ! Bevor der Threaderöffner keine genauen Angaben macht, um was für ein Fahrzeug und in was für einem Zusammenhang die private Nutzung erfolgte, kann man nur spekulieren. Wenn ich aus der Fahrbereitschaft den schlüssel klaue und mit einem Firmenwagen zu Mac Doof fahre, ist es auch eine "private Fahrt".

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In der Regel steht im Dienstwagenüberlassungsvertrag, was im Unfallfall vom Arbeitnehmer gezahlt werden muss.

Steuerlich gehören die Unfallkosten seit 2011 grundsätzlich nicht mehr zu den Gesamtkosten des Firmenwagens. Das gilt sowohl für die pauschale 1%-Methode als auch für die Fahrtenbuchmethode.

Bist Du wegen vertraglicher Vereinbarungen gegenüber Deinem Arbeitgeber schadensersatzpflichtig - und das ist bei einem Unfall auf einer Privatfahrt überwiegend der Fall - und verzichtet der Arbeitgeber auf den Schadensersatz, liegt in Höhe des tatsächlichen Schadensverzichts steuerpflichtiger Arbeitslohn vor. Erstattungen durch die Versicherung mindern den steuerpflichtigen Arbeitslohn entsprechend.

Normalerweise wird die vereinbarte Selbstbeteiligung angesetzt, ausser Du hast den Unfall grob fahrlässig verursacht. Besteht keine Vollkasko, wird einfach eine SB von 1.000,00 unterstellt. Zu finden in R 8.1 Abs. 9 Nr. 2 Satz 15 der LStR 2011

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Fragfreund 03.05.2013, 22:09

Ziemliches Durcheinander, was du da ergoogelt hast. .Vielleicht wars ja doch eine Dienstwagen für eine Dienstfahrt/ Dienstreise , der privat genutzt wurde ?

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FREDL2 04.05.2013, 18:10
@Fragfreund

@Fragfreund: Irrtum. Derjenige, der googeln muss, bist Du. Ich weiss sowas und .habe es verstanden. Deswegen kann ich kein Durcheinander erkennen.

Ob es vielleicht dies oder das war, interessiert nicht. Der/die Frager(in) hätte die Möglichkeit gehabt, sich deutlich auszudrücken.

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das kann nur dein Vertrag beantworten oder eine Dienstwagenregelung in deiner Firma. Dort werden die Eigenanteile festgelegt.

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