Unbezahlter Urlaub für berufstätige Eltern, kann mein Chef mich wegen Corona dazu zwingen?

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3 Antworten

Positiv ist, dass Du im April per Nachversicherungspflicht 4 Wochen krankenversichert bleibst.

Den Zwangsurlaub kann der Arbeitgeber ganz legal anordnen, bei Dir käme dies einer Freiststellung in der Kündigungsfrist gleich. Eigentlich hat der Arbeitgeber diese auch zu entlohnen. Ich kann allerdings gut verstehen, wenn er das nicht tut.

Pandemie-Ausnahmesituation und Du bist nicht mehr relevant für den Betrieb. Ich könnte mir vorstellen, dass es dem Arbeitgeber total egal ist, ob Du deswegen vors Arbeitsgericht ziehst. Fraglich ist, ob Du damit erfolgreich sein wirst, weil es u. U. möglich ist, dass man unbezahlt freigestellt wird.

Hier einige Links, die mehr Infos zum Thema bieten.

https://www.arbeitsrechte.de/zwangsurlaub/

https://www.impulse.de/recht-steuern/rechtsratgeber/unbezahlter-urlaub/7290147.html

Es ging nicht um bezahlten Zwangs-Urlaub sonder um unbezahlten Urlaub.

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Da tut sich in D ja ziemlicher Wildwuchs auf. Die meisten Gesetzte scheinen ja nicht mehr zu gelten in D.

Ruf beim Hausarzt an, das Du Erkältung hast. Der Hausarzt wird sofort Krankmeldung schreiben und gut ist.

Auch wenn du gekündigt hast, hast du deine arbeitsvertraglichen Pflichten zu erfüllen.

Kinderbetreuung ist dein privates Problem. Kannst du deine Zeiten nicht einhalten musst du entweder falls vorhanden Überstunden abbauen oder bezahlten oder unbezahlten Urlaub nehmen. Ansonsten fehlst du unentschuldigt.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Sie kann die ganze Sache mit AU-Bescheinigungen galant umschiffen. Wenn sie im April krankfeiert, muss der AG die LFZ bezahlen.

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