Unbekannte bestehende Konten erfragen?

2 Antworten

Es kommt darauf an, wie gründlich Vater "die Spuren verwischt" und ihr recherchiert.

  • Primär können im Nachlass Unterlagen sein, wie etwa Kontoauszüge, Bankschreiben, Kontoeröffnungsformulare
  • Über das Nachvollziehen von Geldtransfers auf weitere/andere Konten ("Folge der Spur des Geldes")
  • Nachforschungsaufträge an die Bundesverbände , als da sind Bundesverband Deutscher Banken (BdB), Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) und Verband Öffentlicher Banken (VÖB)
  • Eine Auslandsrecherche erfolgt in der Schweiz über den "Bankenombudsmann" und in Luxemburg über den dortigen Bankenverband
  • Im weiteren Ausland ist es ohne Hinweise (siehe die beiden ersten Punkte) praktisch nicht möglich, da ja auch nicht sichergestellt ist, dass die Konten auch auf seinen Namen lauten (lassen diverse Länder zu)

komplette Antwort. DH.

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Die einfachste Möglichkeit ist noch im Nachlaß nach Kontounterlagen zu forschen.

Wenn man nicht fündig wird übernehmen im Inland Bankenverbände die Suche. Die verlangen natürlich einen Erbnachweis. Um die Beantragung eines Erbscheins wird man nicht herum kommen.

Viel schwieriger ist die Suche im "Ausland". Das Ausland ist ja nun ziemlich groß. Man sollte dann vielleicht im Photoalbum des Verstorbenen stöbern um zu ermitteln, wo in der Welt der Verstorbene denn in den vergangenen Jahrzehnten unterwegs war. Dann läßt sich wenigstens eingrenzen, wo man suchen muß.

In den vergangenen Jahrzehnten waren die Ziele für einen auf "Steuerersparnis" ausgerichteten Deutschen üblicherweise Luxemburg, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz. Da müßte man zunächst nachforschen, ob dortige Bankenverbände ebenfalls bei der Nachlaßsuche behilflich sind. Wenn nicht, bleibt nur die mühsame Arbeit, jede einzelne Bank anzuschreiben.

Alles drin. DH

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