Umzug von der Steuer absetzen

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Hallo, du kannst Teile deiner Umzugskosten als haushaltsnahe Dienstleistungen absetzen, wenn du Helfer beauftragt hast. Dein Umzug war zwar nicht freiwillig, aber dennoch privat, nicht beruflich begründet. Damit kannst du die Kosten nicht als Werbungskosten absetzen. Aber, falls du nun deine Arbeitsstätte leichter erreicht, könnte es als beruflich bedingter Umzug gelten. Lies mal diesen Artikel zu dem Thema: http://moveria.de/umzugskosten-von-der-steuer-absetzen/

Oh, habe gerade gesehen, dass die Frage schon etwas her ist. Naja, vielleicht hilft die Antwort ja trotzdem jemandem weiter.

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Oh, habe gerade gesehen, dass die Frage schon etwas her ist. Naja, vielleicht hilft die Antwort ja trotzdem jemandem weiter.

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Vielleicht hilft Ihnen dieser Textabschnitt weiter:

Ein Umzug innerhalb derselben Stadt ist nur in den seltensten Fällen beruflich veranlasst. Sie müssten schon Ihre tägliche Hin- und Rückfahrt zur Arbeit um mindestens eine Stunde verkürzen. Oder der Umzug erfolgt wegen des überwiegenden Interesses Ihres Arbeitgebers, beispielsweise bei Bezug einer Dienstwohnung oder bei einer Anstellung als Hausmeister. Ein ähnlicher Sachverhalt kann bei der Räumung einer werkseigenen Wohnung vorliegen. Auch wenn eine Zweitwohnung bezogen oder aufgegeben wird, wird das als beruflicher Umzug gewertet. Für den Umzug muss also immer ein konkreter beruflicher Grund vorliegen.

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/umzugskosten.htm#ixzz2k3wFlvUZ

Steuerlich ist da nichts zu machen. Ich frage mich alledings, wieso Du Dich nicht an den Eigentümer des sanierungsbedürftigen Hauses wegen Kostenerstattung wendest.

Umzug aus beruflichen Gründen nur zur Hälfte von der Steuer absetzbar, weil Partner mit umgezogen ist - anfechtbar?

Hallo zusammen, ich bin letztes Jahr aus beruflichen Gründen (Arbeitswegverkürzung um 2 Stunden pro Tag) in eine andere Stadt umgezogen. Mein Partner ist natürlich mit mir umgezogen, ist dann zunächst zu seiner Arbeitsstelle in unseren ehemaligen Wohnort gependelt und hat schließlich nach 2 Monaten auch eine neue Arbeitsstelle in der Nähe unseres jetzigen Wohnorts gefunden. Das Finanzamt hat mir jetzt nur die Hälfte der Umzugskosten angerechnet, da anzunehmen sei, dass ich die Kosten mit meinem Partner hälftig geteilt hätte. Außerdem wurde mir auch die Kosten-Pauschale für meinen mitumgezogenen Freund gestrichen (bei Ehepartner ist sie ja einfach direkt doppelt so hoch wie für Ledige). Dazu folgende Fragen: Ist es richtig, dass mein Partner für eine Umzugskostenteilung zwar relevant ist für die Kosten-Pauschale aber nicht gewertet wird? Kann ich diesen Bescheid anfechten, da mein Partner ja keinen beruflichen Vorteil/Grund für diesen Umzug hatte, ihn somit nicht absetzen kann und eine hälftige Kostenbeteilung damit in 2-facher Hinsicht unangebracht wäre? Gibt es eine Möglichkeit, dass er in seiner Steuererklärung die andere Hälfte der Kosten oder zumindest die Pauschale absetzen kann? Die Speditionskosten kann er auch nicht angeben, da es keine explizite Angabe zu den Lohnkosten auf der Rechnung gibt und wir außerdem in bar bezahlt haben. Ich bin echt enttäuscht, da wir nun nur ca. 1/3 der erwarteten Erstattung für den Umzug bekommen... Danke schonmal für eure Antworten!!

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