Umzug bei Sozialhilfe

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Ich würde Dir raten, dem Sozialamt ein Attest vorzulegen, daß Deine derzeitige Wohnung Dich gesundheitlich belastet - wie Du hier geschildert hast. Das Sozialamt wird dies evtl. durch einen Amtsarzt überprüfen, aber wenn er das ok gibt, müßte das Amt Dir einen Umzug in eine stadtkern-nähere Wohnung finanzieren. Wichtig ist aber, daß die Wohnung angemessen ist, also daß der Preis paßt.

Hallo, habe den Antrag gestellt, die Wohnung ist im fimaziellen Rahmen. Mein Hausarzt hat auch seinen Komentar geschrieben. Am Samstag bekam ich die Ablehnung. Begründung war 1. hier sei ein ÖNVP, dies ist nicht ganz richtig, es handelt sich um Schulbusse. 2. Würde aus dem Bericht meines Arztes nicht hervorgehen, welcher Art meine Gebrechen sind. Das Problem ist, ich muß hier bis zum 31.3.012 ausziehen weil ich gekündigt habe. Der Sachbearbeiter wußte seit September das ich hier raus will. Mit keinem Wort hat er im Vorfeld erwähnt, das ich nicht mit finanzieler Hilfe rechnen kann. Erst als ich ihm am 20.Dezember die neue Adresse mitgeteilt habe, kam der Spruch **Auch wenn es die Weihnachtswoche ist kann ich die Umzugskosten nicht bewilligen. Ich habe dann trotzdem mit Mühe drei Kostenvoranschläge zusammen bekommen und den Antrag gestellt. Nun habe ich auf den Bescheid einen Widerspruch verfasst. Ich weiss nicht mehr weiter, denn der Sachbearbeiter wird auch diesen mit Sicherheit ablehnen. Glaubt Ihr das mir hilft, dass er mich nicht früher aufgeklärt hat.

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Grundsätzlich gilt: Sie dürfen als Hartz-4-Empfänger umziehen, wohin Sie wollen, solange der Umzug für die ARGE kostenneutral bleibt. Meist können Empfänger von Sozialleistungen aber nicht ohne weiteres Kaution und alle anfallenden Umzugskosten alleine tragen. Wer als Hartz-4-EMpfänger finanzielle Unterstützung für den Umzug durch die ARGE benötigt, sollte die Notwendigkeit dieses Umzuges nachweisen können. Gründe für einen Umzug, die das Amt anerkennt, sind in Ihrem Fall privat veranlasst und können somit wenn überhaupt, gesundheitlich begründet werden. Wie etwa, Schwierigkeiten beim Treppensteigen u.a. Ich würde an Ihrer Stelle versuchen mir von meinem behandelnden Arzt bzw. ggf. vom Facharzt, Atteste bzw. Gutachten über den dadurch wachsenden (depressiven) immer schlechter werdenden allgemeinen Gesundheitszustand bescheinigen lassen. Parallel dazu schon einmal auf preiswerten Wohnraum Ausschau halten. Natürlich nicht einfach aber das mit dem evtl. Umzug geht auch nicht von Heut auf Morgen. Viel Glück !

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