Umwandlung in Bauland

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Es kann sogar einen Rückfall geben.

Wenn der Wert des Grundstücks um mehr als 100 % steigt, ist es möglich, dass der Erbbaurechtsgeber, das Grundstück zurückfordert.

Problem ist hier, dass dieses Erbbaurecht schon lange läuft. 1953 ist schon 63 Jahre her. Wer jetzt bauen würde, hätte nur noch 36 Jahre Zeit, um sich an seinem Haus zu erfreuen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

KarlchenPr:

Zum Änderungsvorbehalt des Erbbauzinses finde ich im führenden Kommentar zum Gesetz über das Erbbaurecht von Ingenstau, Husfeld, 10. Auflage 2014 zu § 9a, Randnummer 30:

"Weiter kann die Änderung des Grundstückswertes Berücksichtigung finden, wenn hierdurch in sonstiger Weise Vorteile für den Erbbauberechtigten entstehen. Solche Vorteile müssen objektiv gegeben sein. Ob der Erbbauberechtigte sie auch tatsächlich nutzt, ist auch hier unerheblich, die Vorteile müssen für ihn nur nutzbar sein."

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
haben 1953 ein Grundstück in Erbpacht genommen ... deshalb einen höheren Erbpachtzins entrichten

Da müßte man schon in den Vertrag gucken. Würden die Eltern das bisher landwirtschaftlich genutzte Grundstück nunmehr bebauen wollen (und dadurch den Vertragszweck ändern)?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hier ein Link mit wichtigen Informationen zum Thema Erbpacht. http://www.verband-wohneigentum.de/bv/on59247

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Carabella
20.02.2015, 21:31

Vielleicht hast Du es nicht bemerkt, aber der Link berichtet nichs über die Berechtigung der Umwandlung von Nutz- zu Bauland.

1

Was möchtest Du wissen?