Umverlegung des Hauptwohnsitzes aus privaten Gründen in eine andere Stadt

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Steuerrechtlich trifft für den Hauptwohnsitz zu, dass Du Deinen Lebensmittlpunkt dort haben musst, d.h.

Der Mittelpunkt der Lebensinteressen befindet sich bei einem verheirateten Arbeitnehmer regelmäßig am tatsächlichen Wohnort seiner Familie. Die Wohnung kann aber nur dann ohne nähere Prüfung berücksichtigt werden, wenn sie der Arbeitnehmer mindestens sechsmal im Kalenderjahr aufsucht. Bei anderen Arbeitnehmern befindet sich der Mittelpunkt der Lebensinteressen an dem Wohnort, zu dem die engeren persönlichen Beziehungen bestehen. Die persönlichen Beziehungen können ihren Ausdruck besonders in Bindungen an Personen, z. B. Eltern, Verlobte, Freundes- und Bekanntenkreis, finden, aber auch in Vereinszugehörigkeiten und anderen Aktivitäten. Sucht der Arbeitnehmer diese Wohnung im Durchschnitt mindestens zweimal monatlich auf, ist davon auszugehen, dass sich dort der Mittelpunkt seiner Lebensinteressen befindet.“

So steht es in Wikipedia! Das heisst für Dich (fette Markierung), dass Du Deinen Hauptwohnsitz sprich Deinen Lebensmittelpunkt an den Ort Deiner Freundin verlegen kannst. Du kannst

Zweitwohnsitzsteuer München - Frage zu Steuererklärung

Hallo Allerseits,

mein Mann und ich haben unseren Hauptwohnsitz auf dem Land únd unsere Zweitwohnung in München, da wir beide in der Stadt arbeiten. Wir haben zwei Minikinder und ich bin derzeit noch in Elternzeit. Ich beginne ab April anfangen wieder in Teilzeit zu arbeiten, werde den Lebensmittelpunkt aber weiterhin an unserem Hauptwohnsitz auf dem Land haben.

Wir sind jetzt beide aufgefordert, den Fragebogen/die Zweitwohnsitz-Steuererklärung auszufüllen. Meine Frage ist jetzt, ob sich jemand damit auskennt - gibt es Dinge, die man unbedingt beachten sollte, wenn man über den Ausnahmetatbestand der Zweitwohnung bei nicht dauerhaft getrennt lebeneden Ehepartnern, um die Zweitwohnsitzsteuer herumkommen will. Konkret verwirrt mich der Absatz 3.3 Frage 22/Unterfrage 5: "Ich nutze die Zweitwhg. im Verhältnis zur Hauptwhg. zeitlich überwiegend." Was wird mit dieser Frage bezweckt? Insgesamt scheint es so, als müsste man alle Unterfragen zu Frage 22 mit "ja" beantworten, um unter den Ausnahmetatbestand für Verheiratete zu fallen (nur dann soll man eine Bestätigung für die beruflichen Gründe vorlegen) - auf der anderen Seite widerspricht ein "ja" zu dieser Frage den Grundsätzen der Definition zu Haupt- und Zweitwohnung. Es kommt mir so vor, als würden sie einen bei einem "ja" als Antwort sofort zur Ummeldung von Haupt- und Zweitwohnsitz auffordern. Hat dazu jemand eine Idee? Falls jemandem andere Fallstricke der Fragen der Steuererklärung bekannt sind, bin ich für jeglichen Hinweis sehr dankbar.

Herzlichen Dank

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