Umschulungsmaßnahme zur Pflegefachkraft?

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Hallo Falleri,

Die Entscheidung hängt im Einzelfall vom entsprechenden Sachbearbeiter ab. Dies bedeutet auch, dass das Arbeitsamt die Maßnahme fördern kann, nach der Gesetzeslage aber nicht dazu verpflichtet ist. Diese Entscheidung trifft dann eben dein Sachbearbeiter.

Eine wichtige Voraussetzung ist, damit die Arbeitsagentur die Förderung der Umschulung übernimmt, besteht darin, dass die Möglichkeit für die Anstellung im erlernten Beruf nicht mehr möglich ist.

Die aktuelle Arbeitsmarktsituation kann z.B. eine Begründung sein. Wenn die Zukunftsaussichten im bisherigen Berufsfeld sehr schlecht sind, kann dies zur Bewilligung führen. Entscheidend ist dabei immer, dass bereits die Situation der Arbeitslosigkeit besteht.

Eine weitere Bedingung besteht darin, dass in dem Beruf, der durch die Umschulungsmaßnahme erlernt werden soll, die Berufsaussichten gut sind, um so aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen. Man sollte deshalb immer einen Beruf auswählen, in dem eine hohe Nachfrage besteht.

Ich denke du könntest Glück haben, denn Pflege(fach)kräfte wurden und werden immer überall dringend benötigt.

Alles Gute dann ! K.

ok dann sollte man aber fairer Weise folgendes dazu sagen:

Pflegekräfte bekommen in der Regel nur Teilzeitverträge so 80-100 Std. und einen Zusatz in den Vertrag - Überstunden werden vergütet. Somit hat man folgendes abgedeckt: wird jemand krank oder geht er in Urlaub bekommt er nur die "vereinbarten 80-100 Std." bezahlt. Den Rest darf er sich dann von der Arge als ergänzendes Harz 4 holen! Dies ist in Niedersachsen mittlerweile die Regel. Verdienst liegt bei ca. 8,50 - 11 € Brutto die Std. Die 11,- € gibt es aber nur wenn man Krankenschwester etc. ist. So mal zur Info

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@Tina34

Danke, nichts geht über praktische Erfahrungen !

Zwischen " Pflicht " und " Kür " gibt es immer noch eine Realität !!!! K.

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Aufhebungs- und Erstattungsbescheid?

Ich habe mich am 01.10.2014 arbeitslos gemeldet und es wurde über den Anspruch auf Arbeitslosengeld entschieden sowie der Betrag für den Monat Oktober bereits ausbezahlt. Da ich im Rechtsstreit mit meinem Arbeitgeber war, bin ich meiner Arbeit weiterhin nachgegangen und habe mich beim Arbeitsamt von der Arbeitslosigkeit abgemeldet, blieb aber als arbeitssuchend beim Arbeitsamt weiterhin gemeldet. Das ausbezahlte Geld für einen Monat habe ich zurückerstattet. Am 02.03.2015 habe ich mich wieder arbeitslos gemeldet und mit dem Bescheid vom 18.03.2015 wurde das Arbeitslosengeld ab dem 01.03.2015 bewilligt.

Ergebnis der Klage beim Arbeitsgericht:

Vergleich: Das Arbeitsverhältnis der Parteien endet aufgrund ordentlicher betriebsbedingter Arbeitgeberkündigung vom 19.03.2014 mit Ablauf des 28.02.2015

Vor Kurzem habe ich den Bescheid von der Arbeitsagentur bekommen, in dem steht, dass der Anspruch bereits am 01.10.2014 entstanden ist und nicht am 01.03.2015, mit der Rückforderung das zu Unrecht erhaltene Arbeitslosengeld für 2015 teilweise zurückzuzahlen. Laut dem Bescheid von der Arbeitsagentur kann ich dagegen bis zum 26.04.2017 Klage beim Sozialgericht Augsburg erheben. Frage: Wann ist der Anspruch auf Arbeitslosengeld entstanden? Am 01.10.2014 oder am 01.03.2015? Das ist für mich wegen dem Nebeneinkommen wichtig, das ich während der Arbeitslosigkeit erzielt habe. Denn das Arbeitsamt hat mir die Höhe des Freibetrages ab dem 01.10.2014 berechnet und die Summe ist viel weniger als wenn es ab dem 01.03.2015 berechnet wird. Habe ich Chancen auf Erfolg?

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