Umschreibung Grundbuch?

2 Antworten

"Umschreiben" ist eine Formulierung von markanter Transparenz.

Das Grundbuch ist kein Poesiealbum! Da muß man sich schon vorher Gedanken darüber machen, was der Rechtsgrund der Übereignung des hälftigen Grundstücksanteils an den Ehegatten ist.

Wenn der was bezahlt, ist das Kauf. Wenn der nichts bezahlt ist das Schenkung.

Egal, was auch immer der Rechtsgrund sein mag: Um den Besuch beim Notar kommt man nicht herum. Der ist für alle Grundstücksgeschäfte Pflichtstation.

Was das kostet? Keine Ahnung. Notare werden nach Geschäftswert bezahlt und den kennen wir nicht.

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Das Grundbuch ist kein Poesiealbum!

Der Aphorismus des Tages! :-))))

You made my day. :-)

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@blackleather

Ja, das ist Spitze. Darf man es mit dem Vermerkt "Zitat von Privatier59" verwenden?

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Ich habe mir schon Gedanken gemacht. Dies vorab.

Allerdings haben wir nicht die finanziellen Mittel, Ihm die Hälfte zu verkaufen. Ein Verkauf wäre sicher die bessere Lösung, scheitedt aber an den finanziellen Mitteln.

Schenkung ist mir zu unsicher, da mein Mann dann erst in 10 Jahren wirklich abgesichert ist. Wir sind 60 Jahre und suchen eine Lösung, damit er nach meinem Tod keinen Pflichtteil an meinen Sohn auszahlen muss. Das würde den Verkauf des Grundstückes mit 2 Häusern bedeuten.

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@ASTRID2412

Eine Übereignung bedarf einer Rechtsgrundlage. Wenn Du sowohl Verkauf wie Schenkung ausschließt, weiß ich nicht, was dann die Rechtsgrundlage sein könnte.

Das mit der Entziehung des Pflichtteils ist in der Tat ein Problem. Solange keine schwerwiegenden Gründe, wie etwa Straftaten gegen den Erblasser, vorliegen, kann der Pflichtteil einfach nicht entzogen werden.

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Hier macht man sich um mich gerade lustig. Etwas unfair. Ich suche hier Möglichkeiten, die ich noch nicht gesehen habe. Das heißt allerdings nicht, daß ich mich nicht schon informiert habe. In meinem Alter weiß man, was ein Grundbuch ist. Dies nur am Rande

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@ASTRID2412

Nicht über Dich macht man sich lustig, sondern über die Formulierung. Die kommt oft vor und ist so unpräzise, daß sie eben erheiternd ist. Nichts für ungut!

Aber, um nochmals auf Dein Anliegen zurück zu kommen: Grundstücke sind nun einmal im Grundbuch eingetragen. Alles ist deswegen gut nachvollziehbar und deswegen nicht verdunkelbar. Bei einem nur aus Barmitteln bestehenden Nachlaß wäre das einfacher.

Nochmals: Sofern sich der Sohn nicht schwerwiegender Verfehlungen schuldig gemacht hat, ist es nicht möglich, ihm den Pflichtteil zu entziehen.

Schenkungen sind 10 Jahre lang anrechenbar. Wenn Ihr 60 Jahre alt seid, dann habt Ihr Beide nach der Statistik noch etwa 20 Jahre zu leben. Das mit den 10 Jahren müßte also dann doch hinkommen.

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Wer bist Du und wer sind die Eheleute? Das wäre für eine Beantwortung schon wichtig zu wissen. Ebenso zu wessen Gunsten die Grundschuld eingetragen ist und an welcher Rangstelle.

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Ich bin die Eigentümerin des Grundstückes mit 2 Wohnhäusern. Mein Mann und ich, wir haben zusammen das zweite Haus finanziert, die Bank ist erstrangig im Grundbuch mit der Finanziwrungssumme eingetragen.

Nun möchte ich, um meinen Mann abzusichern, das Komplettpaket auf Eheleute umschreiben lassen. Und zwar so, daß er sofort mit 50% abgesichert ist und kein Erbe Rechte hat, es innerhalb der nächsten 10 Jahre anzufechten (Schenkung)

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@ASTRID2412

Anhand der anderen Frage und der vielen Kommentare ist doch die Ausgangslage noch verzwickter als angenommen, denn Du hast ja Deinem Ex kostenlos eine Wohnung überlassen. Zudem scheinst Du eine zweite Ehe eingegangen zu sein aus der es einen gemeinsamen Sohn gibt. Des weiteren willst Du Deinen Mann so absichern, dass er keinen Pflichtteilergänzungsanspruch bei Deinem Ableben vor ihm auszahlen muß. Ich sehe hier nur zwei Möglichkeiten das Risiko hierzu zu minimieren.

Entweder die Schenkung und der Erbfall tritt erst später ein, oder ein Berliner Testament mit der Klausel, dass bei Einforderung des Pflichtteils durch den Sohn nach dem Erstversterbenden dieser auch im späteren Erbfall wieder nur das Pflichtteil erhält.

Details und ihre Auswirkungen wären jedoch mit einem Notar abzuklären.

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