Umsatzsteuernachzahlung

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zum Thema Kleinunternehmer gibt es hier einen Tip, der zwar schon etwas älter ist, aber dennoch brandaktuell:

http://www.finanzfrage.net/tipp/kleinunternehmer

In der Situation deines Mannes bleibt nur, auf den leistungsempfangenden Unternehmer in der Weise einzuwirken, dass er korrigierte Rechnungen (auf denen USt berechnet ist) entgegennimmt - für den Leistungsempfänger ist das ja ein Nullsummenspiel, wenn er die Vorsteuer wieder abziehen kann.

Auf den Rechnungen an Privatkunden bleibt er allerdings sitzen.

Immerhin können aus den Vorleistungen noch die Vorsteuern gezogen werden, was die Steuerlast doch etwas mildern dürfte.

§ 13b hat damit nichts zu tun.

gehen wir mal davon aus, dass der StB die die frage nun beauftragt haben, sich darum gekümmert hat.

Bezeichnend ist ja:

Heute sagte uns unser Cousin, der ebenfalls selbständig tätig ist, etwas von §13b UstG

Da beschäftigt man einen StB und nimmt die Tipps von Cousins.

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DEr Sachverhalt ist wortreich, aber leider fehlen viele Details, die für die Beurteilung wwichtig sind.

  1. Etwas das Ecuh leider nicht mehr hilft, aber warum habt Ihr nicht mal am Anfang 100,-Euro für etwas Beratung bei einem Steuerberater riskiert? Es hätte Euch tausende erspart.

  2. irgendwer muss Euch doch gesagt haben, dass ein Kleinunternehmer die Umsatzgrenze von 17.500,- Euro hat und wenn die überschritten wird, ab dem Folgejahr mit Umsatzsteuer gearbeitet werden muss.

  3. Wenn Euch der Steuerberater eine Nachzahlung von 6.000,- errechnet hat, deutet das auf einen Nettoumsatz von mindestens 30.000,-, Brutto knapp 36.000,-. Entschuldigt bitte, aber man merkt doch, ob man 36.000,- einnimmt, oder weniger als die Hälfte.

  4. Da wo an die Beerdigungsinstitute direkt berechnet wird, wäre es doch sowieso kein Problem, denn die haben Vorsteuerabzug.

  5. § 13 b UStG gilt nicht nur, aber zu einem großen Teil für Bauleistungen. Eine Dienstleistung wie die eines Trauerredners fällt nicht darunter.

  6. Cousins sind nicht unbedingt die beste Quelle für Steuerberatung, Oder würdest Du Dir den Blinddarm vom Neffen operieren lassen?

Fazit:

Auch wenn es schmerzt, aber § 13 b UStG hilft Euch nicht und leider muss man sagen, dass Ihr an der Misere selbst Schuld seid, weil Ihr in die Selbständigkeit nahezu ohne Überlegung gestartet seid.

So sieht es aus.

Hier war kein Steuerberater mal wieder deutlich teurer als ein Steuerberater.

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Dank für Ihre Info, aber es war doch nur eine Frage. Auf die Asche auf's Haupt, die mir momentan eh die Luft nimmt, muss doch nicht noch ein Eimer voll dazu gekippt werden... Es hätte ja sein können. Guter Tipp mit dem Steuerberater- aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass deren Empfehlungen nicht immer hilfreich waren. Sie sind auch nur unvollkommene Menschen, die ab und zu Fehler machen, nicht wahr? Oftmals hatten mir einst Hinweise anderer Selbständiger mehr geholfen. Das ist eigene Erfahrung. Gut- dann muss mein Mann löhnen. Unwissenheit schützt vor Nachzahlung nicht. Wie gesagt- ich wollte doch nur fragen.

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@EwaldU

So wie ich dass sehe, passt

Oftmals hatten mir einst Hinweise anderer Selbständiger mehr geholfen.

gut zusammen mit

dann muss mein Mann löhnen
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@EwaldU

So wie ich dass sehe, passt

Oftmals hatten mir einst Hinweise anderer Selbständiger mehr geholfen.

gut zusammen mit

dann muss mein Mann löhnen
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Was muss ich bei Rechnungsstellung (Netto-Rechnung) an einen Drittland-Kunden beachten?

Da das alte Thema etwas überfüllt war, erlaube ich es mir, meine Frage neu in der korrenten Version zu stellen:

Guten Tag liebe Community,

angenommen ich verkaufe einen Download in einem Online-Shop zu einem Festpreis von 10,00 €, egal aus welchen Land der Kunde kommt. Der Artikel wird also nie versandt, sondern steht nach Bezahlung zum Download bereit. Wenn ein deutscher Kunde kauft, zahlt er die 10,00 €, von denen ich aber nur 8,40 erhalte (10,00 € - 19% MwSt.). Die Rechnung stellt ich aber über 10,00 € inkl. MwSt. aus (Bruttorechnung).

Wenn nun ein beispielsweise ein amerikanischer Kunde kauft (Privatperson als auch Unternehmen), zahlt er auch 10,00 €. Muss ich die Netto-Rechnung des amerikanischen Kunden aber über 10,00 € ausstellen oder über 8,40 €? Sicher ist, dass ich in dieser Netto-Rechnung keine USt. ausweisen darf.

Vielen Dank für eure Mühe und Hilfe!

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Wie muss eine Ausgabe in der Buchführung verbucht werden, bei der nur die Vorsteuer von mir gezahlt werden muss und der Nettobetrag von einem Dritten?

Hallo,

ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Ich bin Freiberufler und führe eine EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung). Ich habe eine spezielle Frage zu einem Fall, den ich bisher noch nicht hatte. Ich hatte vor einer Weile einen Unfall mit meinem Geschäftswagen. Die Gegenpartei ist allerdings zu 100% Schuld und deren Versicherung übernimmt die Kosten für die Reparatur des entstandenen Schadens. Der Schaden ist auch bereits behoben worden durch die Werkstatt. Da ich aber vorsteuerabzugsberechtigt bin, muss ich die Mwst. für die entstandenen Rechnungen selbst tragen. Den Nettorechnungsbetrag überweist die Versicherung direkt an die Werkstatt.

Nun ist das Problem, dass ich ja eigentlich den gesamten Rechnungsbetrag in der Buchhaltung buchen muss, damit ich die 19% Mwst. wieder erstattet bekomme vom FA. Dies entspricht ja aber nicht die Realität, da ich so nun ja meine Ausgaben erhöhe, die ich ja eigentlich gar nicht hatte. Die Rechnungen sind auch an mich adressiert. Da ich kein Geschäftskonto haben muss als Freiberufler würde dies wahrscheinlich funktionieren, aber dies wäre ja eigentlich nicht korrekt, da ich die Ausgaben ja selbst nie getätigt habe.

Einfacher wäre es gewesen, wenn die Versicherung mir den Nettobetrag überwiesen hätte und ich dann im Nachgang den Komplettbetrag inkl. Mwst. an die Werkstatt überwiesen hätte.

Wie soll ich dies denn in diesem Fall verbuchen, so dass ich diese Mwst. natürlich auch wieder erstattet bekomme zu 100% vom FA?

Hier mal anhand eines Beispiels:

  • Gesamtrechnung der Werkstatt mit mir als Empfänger auf der Rechnung: 1190€
  • Versicherung der Gegenpartei überweist Nettobetrag von 1000€ direkt an Werkstatt
  • Ich muss Mwst. von 190€ an Werkstatt überweisen. —> Ich muss in der Buchführung 1190€ Rechnungsbetrag als Ausgabe verbuchen, damit ich die Mwst. vom FA wieder erstattet bekomme. —> Diese 1190€ habe ich ja aber gar nicht als Ausgabe getätigt und kann es auch nicht nachweisen. —> Wenn ich nur die 190€ in der Buchführung als Ausgabe verbuche, dann bekomme ich allerdings nur 19% von diesen 190€ vom FA erstattet und bleibe auf dem Restbetrag sitzen.

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen, wie ich dies in meiner Buchhaltung abbilden soll.

Danke und Gruß, Martin

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Es handelt sich dabei um eine sonstige Dienstleistung eines im übrigen Gemeinschaftsgebiet (im EU-Land Italien) ansässigen Unternehmers i.S.d. § 13b Abs. 1 UStG und das deutsche Softwareunternehmen muss als Leistungsempfänger die steuerpflichtige sonstige Leistung von 10.000 € in seiner Umsatzsteuer-Voranmeldung (dort gibt es einen eigenen Abschnitt "Leistungsempfänger als Steuerschuldner (§ 13b UStG)") für Juni aufnehmen, wodurch 1.900 € (19 %) Umsatzsteuer resultieren. Das deutsche Softwareunternehmen kann zugleich die 1.900 € als Vorsteuer geltend machen, so dass die Zahllast aus diesem Geschäftsvorfall 0 ist.

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Wird das automatisch abgeglichen? Setze ich mich der Gefahr von Strafverfolgung aus, wenn ich so tue, als habe das FA die Ust bereits abgebucht? Das FA hat hier schließlich einen Fehler begangen. Oder muß ich ggf. lediglich mir einer Nachzahlung rechnen?

Gruß und danke

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