Umsatzsteuern als Unternehmen?

4 Antworten

Das schmeißt Betriebswirtschaft und Steuerrecht durcheinander.

Wertschöpfung ist ein Begriff der Ökonomie.

Vorsteuer und Umsatzsteuer sind Begriffe des Steuerrechts.

Was als Vorsteuer abzugsfähig ist, steht in § 15 UStG.

Da steht nicht, das etwas weiterverarbeitet werden muss, sondern nur, das es sich um Umsatzsteuer, oder Einfuhrumsatzsteuer usw. die dem Unternehmer für Lieferungen und sonstige Leistungen berechnet wurden, die für sein Unternehmen waren.

Woher ich das weiß:
Studium / Ausbildung

Mich würde wirklich mal der Hintergrund Deiner merkwürdigen Fragen interessieren.

Andere kaufen sich Bücher von Richard David Precht, aber Du philosophierst lieber über Finanzbuchhaltung und Aktienmärkte, ohne jemals ein Buch gelesen zu haben.

Man kann auf diese Frage gar nicht vernünftig antworten. Einen Kommentar zur Weiterverarbeitung eines zum Betriebsvermögen gehörenden Fahrzeuges verkneife ich mir jetzt mal, auch wenn es schwer fällt.

oder?

Nein.

Ist die PayPal-Gebühr ausreichendes Indiz für Sitz des Zahlenden im Nicht-EU-Ausland (Umsatzsteuer)?

Hallo!

Auf meinen Websites habe ich PayPal-Buttons für „Spenden“ eingebaut, die auch einiges an Geld bringen. Ich bin kein Kleinunternehmer, darum führe ich generell 19% Umsatzsteuer von diesen Zahlungen ab. Wenn klar wäre, dass eine Zahlung aus dem Ausland kommt, sagen wir mal aus den USA, dann müsste ich davon keine Umsatzsteuer abführen. Bislang dachte ich, dass es nicht möglich ist, dies herauszufinden. Doch nun fand ich heraus, dass die PayPal-Gebühr, die mir als Empfänger abgezogen wird, abhängig vom Sitz des Senders der Zahlung ist. Für Zahlungen aus der EU beträgt die Gebühr beispielsweise 0,35 € + 1,9%. Für Zahlungen aus Nordamerika gilt eine höhere Gebühr. Nun meine Idee: Ich ermittle für jede Zahlung, ob die Gebühr der EU-Gebühr entspricht oder nicht. Wenn ja, führe ich die 19% Umsatzsteuer ab. Wenn nein, dann nicht.

Was denkt ihr: Würde diese Vorgehensweise einer Prüfung durch das Finanzamt standhalten? Ist die erhöhte PayPal-Gebühr Indiz genug dafür, dass der Sender der Zahlung nicht in Deutschland sitzt? Man beachte, dass PayPal eine echte Bank ist und nicht nur „irgendein Unternehmen“.

Danke schon mal für eure Einschätzungen.

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Übergang vom Kleinunternehmer zum Einzelunternehmer?

Hallo,

ich habe während des Studiums ein Kleinunternehmen als Softwareenwickler gegründet. Das Kleinunternehmen habe ich auch nach dem Studium fortgeführt, allerdings nie wirklich viel Umsatz erwirtschaftet. Seit Juni 2017 habe ich dann angefangen, dass ganze "ernsthafter" zu betreiben und möchte nun im Jahr 2018 auch von meiner Selbstständigkeit leben.

Mein Umsatz für das Jahr 2017 beläuft sich auf knapp 8.000€. Im laufenden Jahr 2018, erwarte ich Einnahmen bis etwa 20.000€.

Nun zu meinen Fragen :)

  1. Bin ich trotzdem noch Kleinunternehmer? Da ich ja im letzten Jahr 17.500€ nicht überschreiten habe und dieses Jahr 55.000€ nicht überschreiten werde?
  2. Ggf. will ich freiwillig nicht mehr Kleinunternehmer sein (wegen der Vorteile der Vorsteuer etc.). Wie melde ich das an? Kann ich jetzt einfach bei Elster Online meine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben, oder muss ich erstmal irgendwo erklären, dass ich ab sofort Umsatzsteuer erhebe.

Insgesamt bleibt es ein Nebengewerbe, mit dem ich ab April auch ein weiteres Studium (teil-)finanzieren will.

Über ein paar Infos würde ich mich sehr freuen.

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Müsste hier Umsatzsteuer gezahlt werden?

Servus, Mal wieder eine Steuer-Frage :-)

Nehmen wir mal an, ein Selbstständiger mit Gewerbe in Deutschland kauft bei einem amerikanischem Unternehmen Website Klicks (Platzierung von Werbeanzeigen). Der Deutsche zahlt also für eine Leistung $1000 und auf der Rechnung steht keine Umsatzsteuer. Müsste der Deutsche an das dt. FA 19% Umsatzsteuer zahlen? Wenn ja, würde er die Umsatzsteuer ja wieder vom FA zurückbekommen, da es ein Business-To-Business Vorgang war oder?

Was wäre denn, wenn der Selbstständige nirgendswo sein Gewerbe angemeldet hat (beim Finanzamt auch keine Einkommensteuererkärung usw. macht). Er hätte ja dann keine Umsatzsteuer gezahlt (die er aber eh zurückbekommen würde). Wenn er nun mit einem Steuerberater Erklärungen abgibt für die letzten Jahre seiner selbstständigen Aktivität, muss er da die $190 Umsatzsteuer zahlen? Er hätte das Geld ja sowieso wieder zurückbekommen. Und wenn er die $190 nachzahlen muss, kann er diese Umsatzsteuer wieder einfordern? (Bin mir hier unsicher, da er ja kein Gewerbe angemeldet hat)

Danke im Voraus. Bin sehr froh, dass es diese Community gibt !

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IT-Freiberufler + Umsatzsteuer + Ausland (Kleinunternehmerregelung)

Hallo,

ich bin nach mehrjährigem US-Aufenthalt im Juli nach Deutschland zurückgekehrt und hier ganz normal angestellt. Für meine ehemalige US Firma, führe ich allerdings noch ein paar Projekte zu Ende, meine Arbeitsstunden stelle ich in Rechnung. Die zusätzliche Tätigkeit ist zeitlich beschränkt und endet wahrscheinlich in den nächsten Wochen, darüber hinaus arbeite ich nicht als Freiberufler, habe ich auch nicht vor. Insgesamt liegen meine addierten Stundenerträge bei ca. $15000, da ich meine freiberufliche Tätigkeit im Rumpfjahr aufnehme, darf ich meines Erachtens nicht von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen, da ich die 17500/12 Monate * 6 Monate Euro Umsatz überschreite.

Nun zu meiner Frage: Muss ich auf Rechnungsbeträge meiner IT-Ingenieur-ähnlichen Tätigkeit, die ich in Deutschland, aber für ein in den USA ansässiges Unternehmen, ausübe, Umsatzsteuer abführen?

Ich habe mit dem Unternehmen einen festen "Stundenlohn" vereinbart, müsste also die 19% Umsatzsteuer selbst zahlen und aus den Rechnungsbeträgen herausrechnen. Die bereits geschriebenen Rechnungen müsste ich ggf. korrigieren (ich dachte zunächst, dass ich in jedem Fall unterhalb der 17500 Euro Jahresumsatzgrenze bleibe, habe allerdings nicht bedacht, dass ich ein Wirtschaftsrumpfjahr habe und demnach die Grenze tiefer liegt).

Für jegliche Hilfe wäre ich sehr, sehr dankbar! Wie gesagt, das Ganze sollte nur eine vorübergehende Hilfe für meine alte Firma sein und ich möchte einen Gang zum Steuerberater gerne vermeiden.

Vielen, vielen Dank!

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Wie läuft das mit der Rechnung an Unternehmer in der EU?

Guten Abend,

ich verkaufe Download-Artikel in einem Online-Shop, also Artikel, die nicht versandt werden, sondern zum Download zur Verfügung stehen. Es geht im Folgenden um die korrekte Rechnungsstellung.

Folgendes weiß ich bereits:

1) Ist der Käufer ein deutscher Privatmann oder ein deutsches Unternehmen, wird ganz normal 19,00% Umsatzsteuer berechnet. Hier ist alles klar.

2) Ist der Käufer ein Privatmann oder ein Unternehmen aus einem Drittland (z.B. USA), dann muss ich eine Netto-Rechnung ausstellen. Diese Netto-Rechnung darf keine Umsatzsteuer enthalten, sondern es wird der gesamte gezahlte Betrag als Nettobetrag gezahlt. Wenn der Käufer also insgesamt 10,00 Euro gezahlt hat, dann muss ich die Rechnung auch über einen Nettobetrag von 10,00 Euro ausstellen. Privatmann und Unternehmen werden in diesem Fall gleich behandelt.

Nun geht es um die Rechnungsstellung in die EU: Seit Anfang diesen Jahres gibt es den "Mini-One-Stop-Shop". Dementsprechend muss ich bei Privatpersonen immer denjenigen Mehrwertsteuersatz berechnen, der im Land der Käufers gilt und auch an den dortigen Staat abführen. Bei Unternehmen muss ich allerdings das Reverse-Charge-Verfahren beachten.

Meine Frage hierzu: Ich verkaufe die Download-Artikel zu einem Festpreis (z.B 10,00 Euro), egal aus welchem Land der Käufer kommt. Bei einer Rechnung nach Deutschland erhalte ich 8,40 Euro (10,00 Euro - 19% USt.), bei einer Rechnung in ein Drittland erhalte ich 10,00 Euro (10,00 Euro - 0,00% USt. = Netto-Rechnung), bei einer Rechnung an einen Privatmann (z.B. in Frankreich, wo 20% USt. gilt) erhalte ich 8,33 Euro (10,00 Euro - 20% USt.). Aber wie viel erhalte ich bei einem Unternehmen aus der EU (nehmen wir an, es befindet sich ebenfalls in Frankreich, wo 20% USt. gilt)? Über welchen Betrag muss ich hier - unter Beachtung der Reverse-Charge-Regelung - die Rechnung ausstellen? Muss ich hier die 20% USt. von 10,00 Euro abziehen und die Rechnung dann über einen Nettobetrag von 8,33 Euro ausstellen, mit dem Verweis auf die Reverse-Charge-Regelung?

Danke für eure große Mühe und Hilfe.

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Werbe Einnahmen Brutto als Einkommen versteuern?

Mal eine Frage wenn man via Partnerprogramm Geld dazuverdient nimmt man ja Einnahmen inkl. Umsatzsteuer ein. Diese führt man ja wieder an das Finanzamt ab also die Umsatzsteuer.

Wenn man dann seine Einkommensteuererklärung macht, muss man dann die Einnahmen aus den Partnerprogrammen ja auch Brutto angeben inkl. Umsatzsteuer als Einkommen versteuern obwohl man die Umsatzsteuer ja gar nicht als Einkommen hat?

Das macht mich durcheinander, ehrlich gesagt steige ich da nicht mehr durch auch da ich Laie bin, kann mir jemand sagen wie das gehandhabt wird?

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