Umsatzsteuererklärung Anlage UR wo steuerfreie Umsätze eintragen

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Die Klassifizerung in § 4 Bas. 1 Buchsabe a ist richtig.

Es gehört damit in Zeile 38 udn muss in Zeile 42 fette Zahl 237 summiert werden.

Mit einem anschreiben einschicken, das diese Anlage UR die alte ersetzt.

Vorsteuer bei der Umsatzsteuererklärung nicht aufgeteilt. Kann man mit dem Finanzamt bzgl. der zu erwartenden Forderung eine Teilzahlungsvereinbarung treffen?

Ich war von 4/1999 bis 1/2016 freier Handelsvertreter und erzielte Umsätze aus Vermittlungstätigkeiten. Das Gewerbe läuft jetzt als Einzelunternehmer weiter.

Primäres Ziel war es Umsätze aus steuerpflichtigen Vermittlungsprovisionen zu erzielen. Daneben wurden auch steuerfreie Vermittlungsprovisionen generiert.

Aufgrund der primären Gewinnerzielungsabsicht, habe ich in der jährlichen Umsatzsteuererklärung regelmäßige die vereinnahmte Umsatzsteuer und mit der gesamte Vorsteuer meiner Betriebsausgaben verrechnet.

Bis August 2016 gab es seitens des Finanzamtes keine Einwände gegen meine Umsatzsteuererklärung.

Im Rahmen einer anberaumten Umsatzsteuer-Sonderprüfung für die Jahre 2014/15 wollte sich das Finanzamtsamt über die Art meiner erzielten Umsätze ein Bild machen.

Bei der Prüfung hat das Finanzamt festgestellt, dass ich die Vorsteuer falsch abgerechnet habe. Meine Betriebsausgaben sind nicht ausschließlich den Umsatzsteuerpflichtigen Einnahmen zuzuordnen.

Ich hätte die Vorsteuer nur im Verhältnis von steuerpflichtigen/steuerfreien Umsätzen (z.B. 30/70) ansetzen dürfen.

Dementsprechend wurde mir eine Rückzahlung der zu hoch ausgewiesenen Vorsteuer angekündigt.

Nachdem jetzt die Sachlage für die Jahre 2014/15 feststand, wurde die Prüfung auf die, noch nicht rechtskräftigen, Umsatzsteuererklärungen zurück bis zum Jahr 2011 ausgedehnt.

Zum 29.9.16 erhalte ich eine Bewertung der Prüferin. Die dann das ermittelte Ergebnis umgehend an Ihre Dienststelle weiter gibt, die dann mir eine Forderung schicken wird.

Ich rechne mit einer Forderung von 11.500 € die ich nicht aufbringen kann. Aufgrund einer Neuausrichtung meines Geschäftes, sind meine Erlöse nicht so hoch, dass ich - zeitnah - die Forderung ausgleichen könnte.

Eine Insolvenz möchte ich vermeiden.

Gibt es Spielraum für ein Arrangement mit dem Finanzamt? oder Ist es günstiger, bevor das Finanzamt eine Zahlungsaufforderung schickt, das Gewerbe abzumelden / Insolvenz anzumelden / ein pfändungssicheres Konto einzurichten?

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Hallo, ich brauche Hilfe, ich weiß nicht mehr weiter. Ich habe ein Kleingewerbe und in der Gastro gearbeitet letztes Jahr. Zusätzlich habe ich letztes Jahr noch eine einmalige Honorarzahlung 700 Euro bekommen (für eine Künstlerische Tätigkeit). Kann ich diese in Anlage N angeben oder brauche ich dafür Anlage S. Und falls ich beide benötige muss ich doch beide Beträge aus N und S in der Umsatzsteuererklärung zusammenrechnen oder?

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