Umsatzsteuererklärung 2014 Zeile 33

3 Antworten

Natürlich ist die erstattete Umsatzsteuer kein Umsatz.

Es ist eine Steuererstattung, die Du von Deinen geleisteten Umsatzsteuervorauszahlungen abziehen musst (saldieren).

Also, wenn Du für das 1. Quartal 400,- gezahlt hast, für das 2. 200,-, für das dritte kamen die 300,- zurück und für das 4. hast Du anfang 2015 100,- gezahlt, dann sind Deine geleisteten Vorauszahlungen (400,- + 200,- - 300,- + 100,-) 400,- Euro.

Steuererstattungen können ebenso wenig wie Schadenersatz kein Umsatz sein, weil es am Leistungstausch fehlt. Du hast dem Finanzamt nichts geliefert.


Also klar 6.000,- Euro Umsatz 

Das ging ja schnell danke.

ich war irgendwie durch die EÜR ganz verwirrt.:-)

hab noch eine Frage. Die Anlage UR muss ich die Auch ausfüllen? Ich habe nur innerhalb Deutschlands ge- und verkauft. ich wüsste beim besten willen nicht was ich da eintragen soll.

Natürlich a

Selbstständig: Steuer auf Umsatzsteuer in EÜR?

Hallo, ich sitze gerade das erste Mal als Selbstständiger an meiner Steuererklärung und könnte mal eine Erklärung brauchen. Nämlich: wieso steigert die bereits an den Staat abgeführte Umsatzsteuer meinen Gewinn? Ich trage meine umsatzsteuerpflichtigen Betriebseinnahmen in Zeile 14 der EÜR ein, und die darauf entfallende Umsatzsteuer in Zeile 16. Aber wieso erhöht eine Steuer von der ich keinen Cent sehe weil ich sie gleich wieder abführe meinen Gewinn? Die muß ich dann doch irgendwo wieder abziehen können?

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Umsatzsteuer-­Vorauszahlung: Richtige Zuordnung?

Ich sitze gerade an der Steuererklärung für 2014 welche ich mit der SteuerSparErklärung2015 anfertige. Beim Eintragen der geleisteten Ust. Vorauszahlungen ist mir aufgefallen, dass das Programm die Vorauszahlung für Quartal IV, die im Januar 2015 von meinem Konto abgingen nicht als Betriebsausgabe 2014 und lediglich in der Umsatzsteuererklärung berücksichtigt. Ebenso wird mit der Ust. Vorauszahlung Quartal III vorgegangen, die ich ebenfalls im Januar korrigieren musste. Handelt es sich um einen Programmfehler, oder kann ich die Korrektur für Quartal III und die Ust. Voranmeldung Quartal IV jetzt lediglich für die nächste Steuererklärung geltend machen?

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Danke für eure Antworten.

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Kann man von der Umsatzsteuerpflicht entpflichtet werden?

Ich habe Oktober 2011 ein Gewerbe angemeldet, und mich für die Ausweisung der Umsatzsteuer entschieden, obwohl ich die 17.500€ Umsatz niemals erreichen würde. Der Gewinn hielt sich sehr in Grenzen (maximal 100€ im Monat), weshalb ich heute ein Schreiben des Finanzamtes bekam, in dem stand, ich sei "von der Verpflichtung zur Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen und von der Entrichtung von Umsatzsteuer-Vorauszahlungen für Voranmelduingszeiträume ab 01.01.2013 befreit".

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Vielen Dank im Voraus :-)

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Selbstständig Webdesigner - Monitor absetzen?

Hallo zusammen, ich habe eine ziemliche Anfängerfrage. Ich bin aktuell selbstständig als Webdesigner und überlege gerade einen neuen Bildschirm zu kaufen. Nun bin ich mir aber komplett unsicher was ich effektiv dafür bezahlen würde, bzw. absetzen kann. Ganz konkret:

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Kleinunternehmerregelung nur bei einem von mehreren Gewerbe?

Hallo!

Für meinen speziellen Fall habe ich leider keine Antwort im Netz finden können und hoffe, dass mir hier jemand helfen kann.

Ich habe mich im Jahr 2006 beim FA als Freiberufler (Dolmetscher) angemeldet. Damals verzichtete ich auf die Kleinunternehmerregelung und habe auf allen Rechnungen Mwst. ausgewiesen und als Umsatzsteuer für das entsprechende Jahr abgeführt (Regelbesteuerung). Eine Anmeldung beim Gewerbeamt erfolgte nicht (falls das von Bedeutung sein sollte).

Im Januar 2015 habe ich ein neues Gewerbe beim Finanzamt und Gewerbeamt angemeldet (anderes Tätigkeitsfeld: Online-Warenhandel). Bei diesem Gewerbe habe ich auf dem Fragebogen des Finanzamtes (Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung) angekreuzt, dass ich die Kleinunternehmerregelung nach§19 Ustg in Anspruch nehmen möchte. Anschließend habe ich die neue Steuernummer erhalten.

Im Jahr 2015 habe ich fortan für die Dolemtsch-Tätigkeiten Rechnungen unter meiner alten Steuernummer mit ausgewiesener Mwst. ausgeschrieben, also wie gewohnt. Für den Online-Handel habe ich unter der neuen Steuernummer Rechnungen geschrieben und habe keine Mwst ausgewiesen.

So wollte ich das eigentlich weiterführen. Nun bin ich aber etwas irritiert, weil ich auf Behauptungen gestoßen bin, dass das so nicht geht. Ein Einzelunternehmer müsse entweder für alle seine Gewerbe Umst. abführen oder auf keinen (wenn Kleinunternehmerregelung). Eine getrennte Handhabung sei nicht möglich.

meine Fragen: 1.) Stimmt das? 2.) Falls ja, muss ich nun auf allen Rechnungen aus meinen beiden Gewerben Mwst. ausweisen und Ust an das FA abführen oder umgekehrt (keine Mwst/Ust für beide Gewerbe)? Info: Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben in einem Jahr einen höheren Umsatz als 17.500€ gehabt.

3.) Stimmt das, das wenn ich für den Online-Handel weiterhin die Kleinunternehmerregelung nutzen möchte, der Umsatz aus beiden Gewerben aus dem vergangenen Jahr zusammen addiert nicht 17.500€ überschreiten darf? Oder wird hierfür nur der Umsatz aus dem Online-Handel betrachtet?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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