Umsatzsteuer-Voranmeldung - Verbuchen von Rücksendungen / Rückgaben

2 Antworten

  1. erster Monat richtig.

  2. zweiter Monat falsch. Der Kunde hat Dir keine Rechnung mit Vorsteuerausweis geschrieben. Eventuell dürfte er das auch gar nciht. Du hast eine Umsatzminderung. also den umsatz um 100,- Euro mindern (so wäre auch die Buchung in der Finanzbuchhaltung) und damit eine Minderung der Umsatzsteuer.

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So und nicht anders.

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Es ist eine Umsatzminderung, keine betriebsausgabe

Umsatzsteuervoranmeldung pro Quartal bzw. pro Monat

meldet man eine freiberufliche Tätigkeit an, weist USt aus, dann beginnt man mit monatlicher USt-Voranmeldung. Liegt man unter den Grenzen des FA, stellt man (nach Aufforderung des FA) auf quartalsweise Meldung um.

Wie ist der umgekehrte Fall? Ich habe was von einer Grenze von 7.500 Euro USt pro Jahr gehört. Betrifft die Grenze rein die USt, die man in Rechnung stellt? Oder die, die in den Überweisungen in einem Kalenderjahr enthalten ist?

Wie ist das mit der Vorsteuer, die man abzieht? Wie sähe es also aus, wenn man 9.000 Euro USt bekommt mit den überwiesenen Rechnungen und eine Vorsteuer von 2.000 Euro ausweist? Dann wären 7.000 Euro über die USt-VAs angegeben und abgeführt.

Wie sieht das FA das mit den 7.500 Euro?

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Vorsteuer und MwSt richtig zuordnen?

Hallo,

Ausgangsituation:

Ich bin Einzelunternehmer und mache meine Umsatzsteuervoranmeldung monatlich. Ich falle auf eigenen Wunsch nicht in die Kleinunternehmerregelung. Zudem habe ich die IST-Versteuerung gewählt. Soweit zu den Fakten.

Bisher habe ich meine Rechnungen (Einnahmen und Ausgaben) immer danach zugeordnet, wann das Geld letzendlich geflossen ist. Ist das so richtig?

Folgender Fall:

Beispiel 1 (für Einnahmen): Kunde kauft am 29.07. und bezahlt per PayPal. Ware wird am 02.08 an das Transportunternehmen übergeben.

--> Leistungszeitpunkt: August ; MwSt für den Zeitraum Juli abführen? Ist das richtig? Oder bezieht sich der Leistungszeitpunkt auf den Empfang des Geldes?

Beispiel 2 (für Ausgaben): Ich kaufe am 25.07. Waren ein und bezahle direkt mit PayPal. Ware wird aber erst am 15.08 geliefert.

Ohne Rechnung kein Vorsteuerabzug, oder? Mache ich die Vorsteuer dann erst im August geltend, obwohl ich im Juli bezahlt hab?

Abwandlung: Ich kaufe am 25.07. Waren ein und bezahle wieder direkt mit PayPal. Ware wird am 02.08 geliefert.

--> hier könnte ich die Vorsteuer noch für Juli geltend machen, oder?

Ich wäre euch sehr dankbar, wenn Ihr mir ein wenig Licht ins Dunkeln bringen würdet.

Ich bedanke mich!

Grüße

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Was muss ich bei Rechnungsstellung (Netto-Rechnung) an einen Drittland-Kunden beachten?

Da das alte Thema etwas überfüllt war, erlaube ich es mir, meine Frage neu in der korrenten Version zu stellen:

Guten Tag liebe Community,

angenommen ich verkaufe einen Download in einem Online-Shop zu einem Festpreis von 10,00 €, egal aus welchen Land der Kunde kommt. Der Artikel wird also nie versandt, sondern steht nach Bezahlung zum Download bereit. Wenn ein deutscher Kunde kauft, zahlt er die 10,00 €, von denen ich aber nur 8,40 erhalte (10,00 € - 19% MwSt.). Die Rechnung stellt ich aber über 10,00 € inkl. MwSt. aus (Bruttorechnung).

Wenn nun ein beispielsweise ein amerikanischer Kunde kauft (Privatperson als auch Unternehmen), zahlt er auch 10,00 €. Muss ich die Netto-Rechnung des amerikanischen Kunden aber über 10,00 € ausstellen oder über 8,40 €? Sicher ist, dass ich in dieser Netto-Rechnung keine USt. ausweisen darf.

Vielen Dank für eure Mühe und Hilfe!

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