Umsatzsteuer-Voranmeldung - Verbuchen von Rücksendungen / Rückgaben

2 Antworten

  1. erster Monat richtig.

  2. zweiter Monat falsch. Der Kunde hat Dir keine Rechnung mit Vorsteuerausweis geschrieben. Eventuell dürfte er das auch gar nciht. Du hast eine Umsatzminderung. also den umsatz um 100,- Euro mindern (so wäre auch die Buchung in der Finanzbuchhaltung) und damit eine Minderung der Umsatzsteuer.

So und nicht anders.

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Es ist eine Umsatzminderung, keine betriebsausgabe

Sollten Kunden aus Drittland eine Netto-Rechnungsstellung bekommen?

Guten Tag liebe Community,

angenommen ich verkaufe einen Artikel in einem Online-Shop zu einem Festpreis von 10,00 €, egal aus welchen Land der Kunde kommt. Wenn ein deutscher Kunde kauft, zahlt er die 10,00 €, von denen ich aber nur 8,40 erhalte (10,00 € - 19% MwSt.). Die Rechnung stellt ich aber über 10,00 € inkl. MwSt. aus (Bruttorechnung).

Wenn nun ein beispielsweise ein amerikanischer Kunde kauft, zahlt er auch 10,00 €. Muss ich die Netto-Rechnung des amerikanischen Kunden aber über 10,00 € ausstellen oder über 8,40 €?

Vielen Dank für eure Mühe und Hilfe!

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Ist eine Korrektur der Umsatzsteuer-Voranmeldung am Jahresende möglich, bzw. schicke ich bei der monatliche UStVA Rechnungskopien an das Finanzamt?

Hallo liebe Community,

zum 02.01.17 bin ich als Einzelunternehmer selbstständig. Da ich umsatzsteuerpflichtig sein werde, setze ich mich nun seit einiger Zeit mit der monatlich durchzuführenden Umsatzsteuer-Voranmeldung auseinander.

Zu meiner Frage:

Ich habe vor 2 Monaten einen rechtlichen Disput mit meinem alten Arbeitgeber gehabt. Zu diesem Zweck habe ich mir juristische Hilfe genommen und auch eine ordentliche Rechnung erhalten. Da es im weitesten Sinne schon eine Vorableistung zu meiner Selbstständigkeit war, würde ich gerne schauen, ob ich diese Rechnung nicht auch als Vorgründungskosten zu den Betriebsausgaben setzen und mir die 19% USt. nicht mit meiner ersten UStVA zum 10. Februar (für Januar) vom FA zurückholen kann.

Ich habe es so verstanden, dass ich jeweils spätestens zum 10. des Folgemonats per Elster die UStVA rausschicke und dann entweder die zu zahlende Umsatzsteuer an das FA überweise oder aber die Vorsteuer erstattet bekomme. Gerade jetzt im Dezember sind einige Investitionen getätigt worden, so dass ich im 1. Monat mit einer Erstattung von 400-500 Euro kalkuliere.

Für die monatliche UStVA aber schicke ich doch noch keine Rechnungskopien mit raus, wenn es sich nicht um horrende Vorsteuer-Summen handelt, oder doch ? Falls nicht, gehe ich davon aus, dass das ja sicherlich spätestens zur Umsatzsteuerjahreserklärung der Fall sein wird. Würde ich erst dann die Info vom FA erhalten, dass die Rechnung nicht angenommen wird als Betriebsausgabe und die Vorsteuer zurückgefordert ?

Ich danke Euch schon im Voraus für eure Hilfe.

Liebe Grüße tella

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Wie muss eine Ausgabe in der Buchführung verbucht werden, bei der nur die Vorsteuer von mir gezahlt werden muss und der Nettobetrag von einem Dritten?

Hallo,

ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Ich bin Freiberufler und führe eine EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung). Ich habe eine spezielle Frage zu einem Fall, den ich bisher noch nicht hatte. Ich hatte vor einer Weile einen Unfall mit meinem Geschäftswagen. Die Gegenpartei ist allerdings zu 100% Schuld und deren Versicherung übernimmt die Kosten für die Reparatur des entstandenen Schadens. Der Schaden ist auch bereits behoben worden durch die Werkstatt. Da ich aber vorsteuerabzugsberechtigt bin, muss ich die Mwst. für die entstandenen Rechnungen selbst tragen. Den Nettorechnungsbetrag überweist die Versicherung direkt an die Werkstatt.

Nun ist das Problem, dass ich ja eigentlich den gesamten Rechnungsbetrag in der Buchhaltung buchen muss, damit ich die 19% Mwst. wieder erstattet bekomme vom FA. Dies entspricht ja aber nicht die Realität, da ich so nun ja meine Ausgaben erhöhe, die ich ja eigentlich gar nicht hatte. Die Rechnungen sind auch an mich adressiert. Da ich kein Geschäftskonto haben muss als Freiberufler würde dies wahrscheinlich funktionieren, aber dies wäre ja eigentlich nicht korrekt, da ich die Ausgaben ja selbst nie getätigt habe.

Einfacher wäre es gewesen, wenn die Versicherung mir den Nettobetrag überwiesen hätte und ich dann im Nachgang den Komplettbetrag inkl. Mwst. an die Werkstatt überwiesen hätte.

Wie soll ich dies denn in diesem Fall verbuchen, so dass ich diese Mwst. natürlich auch wieder erstattet bekomme zu 100% vom FA?

Hier mal anhand eines Beispiels:

  • Gesamtrechnung der Werkstatt mit mir als Empfänger auf der Rechnung: 1190€
  • Versicherung der Gegenpartei überweist Nettobetrag von 1000€ direkt an Werkstatt
  • Ich muss Mwst. von 190€ an Werkstatt überweisen. —> Ich muss in der Buchführung 1190€ Rechnungsbetrag als Ausgabe verbuchen, damit ich die Mwst. vom FA wieder erstattet bekomme. —> Diese 1190€ habe ich ja aber gar nicht als Ausgabe getätigt und kann es auch nicht nachweisen. —> Wenn ich nur die 190€ in der Buchführung als Ausgabe verbuche, dann bekomme ich allerdings nur 19% von diesen 190€ vom FA erstattet und bleibe auf dem Restbetrag sitzen.

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen, wie ich dies in meiner Buchhaltung abbilden soll.

Danke und Gruß, Martin

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Umsatzsteuer-Voranmeldung bei Freiberufler mit durch das Finanzamt gepfändetem Einkommen

Hallo,

mein Finanzamt hat mein Einkommen bei meinem Kunden gepfändet.

Mein Kunde hat nun den Betrag der Rechnung an das Finanzamt überwiesen, inkl. MwSt.

Meine Frage nun: Wie melde ich die MwSt an?

Ich werde nach Ist besteuert, muss also das Datum des Geldeinganges angeben. Nur ist bei mir ja das Geld nie eingegangen. Und wird die MwSt dann noch mal durch das Finanzamt von meinem Konto abgebucht?

Besten Dank, Ralph

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1%-Regelung bei Dienstwagen. Freiberufler. USt-Sicht. Dauer?

bei mir steht die erste USt-Voranmeldung an, bei der ich meinen Wagen berücksichtigen muss, den ich im Betriebsvermögen habe. Bin Freiberufler, das Auto ist gebraucht und 3 Jahre alt.

Ich muss doch hierbei bei der 1%-Regelung die USt mit berücksichtigen und hier meine USt-Voranmeldung anpassen. Der Neuwagenpreis (Liste) war bei ca. 30.000 Euro. Damit muss ich pro Monat 300 Euro auf meinen Umsatz rechnen und hierauf die USt, oder?

Die Vorsteuer aller PKW-Kosten ziehe ich ab.

Wie lange mache ich das bei der USt? Solange ich das Auto haben werde? Auch wenn das Auto 10 Jahre alt werden sollte?

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Muss man auf Versandkosten beim Online-Kauf ebenso Mehrwertsteuer zahlen wie auf den Produktpreis?

Beim Versandhandel bzw. im Ecommerce ist immer von Preis inkl. MWst. zzgl Versandkosten die Rede. Ist in den Versandkosten die draufgeschlagen werden auch 19% MWST enthalten oder fallen hier als Dienstleistung keine MWST an?

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