Umsatzsteuer nachträglich absetzten

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Für die Frage des Abzugs der Umsatzsteuer, ist nicht unbedingt die Gewerbeanmeldung notwendig.

Umsatzsteuerlich ist die Unternehmereigenschaft entscheidend.

Unternehmer ist, wer eine Tägigkeit zur Erzielung von Einnahmen nachhaltig ausübt.

Das kann auch schon darin bestehen, dass man sich entsprechend auf die Unternehmeneröffnung vorbereitet.

Trotzdem kan die Anmeldung vorteilhaft sein. Es kostet nur ca. 32,- Euro, aber man hat es schon mal zementiert udn kann auch die Vorsteuer aus dem kauf erstatten lassen. Das hilft ja schließlich bei der Finanzierung des Equipments, wenn ich dann schon mal die 19 % überwiesen bekomme.

Man muss zwar einiges an Formularen ausfüllen, aber für 1.900,- Euro lohnt sich das doch.

Wenn das nciht gemacht werden soll, würde man für 2009 dann Anfang des Jahres eine Umsatzsteuererklärung abgeben müssen, auch wenn man keine Umsätze erzielt hat, sondern nur die Vorsteuer haben will.

Honorar Zeitschriftenartikel

Moin zusammen,

ich habe mal eine kurze Frage zu diesem verdammt bürokratischen Steuerkram:

Ich bin angestellter Freiberufler und habe "nach Feierabend" ein Artikel für eine Fachzeitschrift geschrieben. Für den gibt es als Honorar nun auch ein kleines Taschengeld. Ansonsten mache ich das bisher nicht regelmäßig. Nach meinem Verständnis sollte es sich dabei ja um eine freiberufliche selbständige Tätigkeit handeln. Für die Einkommenssteuer würde ich die Einnahmen einfach in der nächsten Steuererklärung angeben.

Aber was ist mit Umsatzsteuer? Muss ich die abführen bzw. muss ich den ganzen Mist erst umständlich anmelden? Als Freiberufler brauche ich ja keinen Gewerbeschein.

Man...die Zeit, in der ich darüber nachgedacht habe, steht jetzt schon in keiner Releation zu dem Honorar...

Für einen Tip wäre ich dankbar!

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Kann Umsatzsteuer aufgrund einer Gesetzesänderung nachträglich erstattet werden?

Guten Tag , ich war als medizinische Gutachterin für den medizinischen Dienst auf Honorarbasis tätig. Leider habe ich mich unwissend als Kleinunternehmer gemeldet und daher nie Ust auf meinen Rechnungen geltend gemacht. Von den insgesamt vier Jahren war ich zwei Jahre zur Ust verpflichtet, unser Steuerberater hatte demnach nachträglich die USt Erklärung eingereicht und für zwei Jahre musste ich schlappe rund 10.000€ aus eigener Tasche bezahlen. Die ist nun knapp ein Jahr her. Ende letzten Jahres hat der BGH entschieden bzw einer Dame Recht gegeben , die gegen die USt geklagt hat , als Begründung darf man sich nun auf das EU Gesetz berufen das besagt , dass bestimmt Tätigkeiten im sozial - medizinischen Bereich von der USt befreit sind und zwar rückwirkend ab 2012 da die Krankenkassen seither unabhängige Gutachter beschäftigen dürfen. Auf meiner Abrechnung der Umsatzsteuer ist kein Vermerk "unter Vorbehalt" oder ähnliches zu finden. Habe ich überhaupt eine Chance, das Geld zurückzuverlangen. ? Unser Sachbearbeiter ließ noch nie mit sich reden , da sehe ich jetzt schon schwarz aber gönnen würde ich denen ja mal die saftige Erstattung. Vielen Dank im Voraus für Eure Zeit

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