Umsatzsteuer aus 2016 noch erstattbar?

1 Antwort

Wahrscheinlich ist der Schätzbescheid unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangen. In dem Fall ist der Bescheid bis zum Ablauf der regulären Festsetzungsverjährung noch nach § 164 AO änderbar.

Wer jetzt aber meint, das hier vorgestellte Modell (Schätzung bezahlen und die spätere Erstattung hübsch mit 0,5% p.M. verzinsen lassen), hat die Rechnung ohne den Verspätungszuschlag gemacht.

ohja..
wie sieht es aus wenn der Steuerberater trotz aller nötigen Unterlagen das Jahr 2016 erst im ~Mai diesen Jahres eingereicht hat und ich auf Grund dessen verspätungszuschläge von über 1000€ hatte, eine Nachzahlung von 2016 von ca. 30.000€ EK + Gewerbesteuer, eine Anpassung für 2017 und 2018 so dass die Gesamte Zahlungslast bei über 70.000 Euro liegt? Er hat seit Jeher Zugriff auf die Konten, ich habe ihm sogar ein web-panel erstellt, au dem er alle Zahlen "Live" sieht, alles berechnet und errechnet und eigentlich muss er wirklich nur "copy paste" betreiben (worin er offensichtlich gar nicht taugt).

Nun werde ich wechseln, aber es ist zu spät.

Meine Rücklagen sind weg und anstelle der bislang ca. 40.000€ Steuerlast im Jahr für Gewerbe und Einkommenssteuer habe ich nun schon 129.000€ in diesem Jahr gezahlt.
Ich bin Einzelunternehmer und vertreibe Software im "Kleinem Rahmen" und (leider) nicht Krösus. Diese Zahlungslast gerade ist einfach unfassbar und kaum zu bewältigen.

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@ChrisLo23

Bei einer Nachzahlung von 30.000 Euro stimmt doch irgendetwas an einer ganz anderen Stelle nicht. Irgendwas ist doch da gewaltig schiefgelaufen.

Anpassung für 2017 und 2018

Dafür gibt es ja nur zwei Möglichkeiten:

Entweder sind sie gerechtfertigt, dann hast du aber auch das Geld verdient. Oder sie sind zu hoch, dann muss man dagegen vorgehen.

Beispielsweise könnte man ja die Steuererklärungen für 2017 einreichen.

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Ich habe eine kurzfristige Beschäftigung mit Pauschalversteuerung ausgeübt, wie funktioniert das mit der Pauschalsteuer als Arbeitnehmer?

Hallo Forenten,

im Jahr 2014 habe ich eine kurzfristige Beschäftigung (3 Monate) ausgeführt. Bei zwei Abrechnungen der Brutto-Netto-Bezüge ist genau angegeben, welcher Betrag an Steuern abgeht (nicht-pauschal), die letzte Abrechnung wurde pauschal besteuert.

Ich verstehe nicht so recht, wie die pauschale Besteuerung funktioniert? - In meiner Steuererklärung (habe ich machen lassen) taucht dieser Betrag nicht mehr auf; bekomme ich diesen nicht zurück?

Dieses Jahr führe ich die Tätigkeit wieder aus, die Abrechnungen werden alle pauschal besteuert, wie hole ich mir denn dann 2016 das Geld zurück?

Vielen Dank schonmal!

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Sebständig, Nicht angemeldet bei Finanzamt, Mwst einbehalten, Selbstanzeige und Strafe?

Hallo, ich weiß, ich werde jetzt bestimmt viel mit der moralischen Keule abbekommen...und habe es auch sicher verdient... Ich arbeite seit ca 15 Monaten als Freiberufler in der Webdesign-Branche. Habe damals (war mitten in der Trennung von Frau und Kind) den Erfassungsbogen vom Finanzamt zwar angefordert und erhalten, aber nicht wieder zurückgeschickt... Da nahm das Unheil also seinen Lauf...Da ich völlig unvorbereitet und ohne Hilfsmittel in jeglicher Form startete war das Geld also immer knapp (monatelang unter Hartz4 Satz). Der größte Fehler war aber, das ich zusätzlich zum Nichtanmelden immer Mwst. auf die Rechnungen geschrieben habe... Da ich nicht angemeldet war, wurde sie natürlich auch nicht eingefordert... Habe immer gedacht, wenn die Aufträge laufen, melde ich mich ordnungsgemäß (rückwirkend) an, und zahle die von mir einbehaltene Umsatzsteuer zurück... Das Geld war aber nie da, hatte (und habe) sogar existentielle Nöte... Bin leider viel zu spät aufgewacht, und möchte und muss jetzt alles bereinigen, bzw. mich meiner (Schand)Tat stellen...weiß nur nicht, wie ich das am besten tue...

Einer meiner Kunden hat dazu eine Betriebsprüfung des Finanzamtes gehabt, in der meine Rechnung aufgefallen ist... Verdammter Mist, in den ich mich da reingeritten habe... Es sind ca 1800€ von mir einbehalte Mwst.... Bin dankbar für Tips!!!!!!

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Behandlung von Umsatzsteuer (reverse charge; Leistung aus EU-Ausland) in der Einnahmenüberschussrechnung als umsatzsteuerbefreiter Kleinunternehmer?

Guten Tag,

ich hätte eine Frage zur Umsatzsteuer nach dem reverse charge Verfahren als umsatzsteuerbefreiter Kleinunternehmer und konnte im Internet leider keine Antwort auf meine Frage finden.

Ich verkaufe als Kleinunternehmer Waren auf eBay und muss diesbezüglich Provisionen an ebay zahlen. Da eBay in Luxemburg ansässig ist, muss ich (trotz der generellen Umsatzsteuerbefreiung) für die gezahlten Provisionen 19% Umsatzsteuer ans Finanzamt abführen. Das heißt z.B. dass ich in 2017 bei der (jährlichen) Umsatzsteuererklärung (muss keine Voranmeldung machen) 19% der 2016 gezahlten Provisionen ans Finanzamt abführen werde.

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Gewinnermittlung: Facebook-Rechnungsbetrag für Werbekosten wie eintragen?

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Danke & Gruß

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Wie Steuerschuldnerschaft bei Reverse-Charge Rechnung aus dem Ausland behandeln?

Hallo,

ich habe eine Frage zum Reverse Charge verfahren. Und zwar habe ich folgende Situtation als Beispielbeschreibung (Quelle: https://welt-der-bwl.de/Reverse-Charge-Verfahren):

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Es handelt sich dabei um eine sonstige Dienstleistung eines im übrigen Gemeinschaftsgebiet (im EU-Land Italien) ansässigen Unternehmers i.S.d. § 13b Abs. 1 UStG und das deutsche Softwareunternehmen muss als Leistungsempfänger die steuerpflichtige sonstige Leistung von 10.000 € in seiner Umsatzsteuer-Voranmeldung (dort gibt es einen eigenen Abschnitt "Leistungsempfänger als Steuerschuldner (§ 13b UStG)") für Juni aufnehmen, wodurch 1.900 € (19 %) Umsatzsteuer resultieren. Das deutsche Softwareunternehmen kann zugleich die 1.900 € als Vorsteuer geltend machen, so dass die Zahllast aus diesem Geschäftsvorfall 0 ist.

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