Umsatzsteuer - Vorsteuer abziehen nur innerhalb eines Monats?

2 Antworten

Ich verstehe die Frage nicht. Kannst du sie vielleicht noch mal anders formulieren?

Guten Tag, ich versuchs mit einem konkreten Beispiel: Wenn ich im Mai 100.000 Euro einnehme und davon 19% Umsatzsteuer zahle, kann ich einen im August gekauften PC fürs Büro damit verrechnen? Es geht mir um den Zeitraum. Gruß!

0
@SpikeSpiegel202

Das kannst Du nicht verrechnen. Für Mai zahlst Du an das FA und im August bekommst Du die Vorsteuer vom FA erstattet. So ist das jedenfalls bei "normalen" Unternehmen. Ob Dein crowdfunding-Ding dazu zählt, kann ich nicht beurteilen.

2
@SpikeSpiegel202

Warum einfach, wenn´s auch schwierig geht.

Vorsteuer macht man dann geltend, wenn sie angefallen ist.

2

Die monatlichen Umsatzsteuer-Vorauszahlungen sind halt nur Vorauszahlungen. Über die Umsatzsteuererklärung im Folgejahr kann man das alles verrechnen.

Aber wenn man nicht einmal solche Grundlegenden Dinge weis, ist dringend Steuerberatung und Aufbau einer Buchhaltung erforderlich. Eine kaufm. Ausbildung hat der Existenzgründer offenbar nicht. Entsprechende Kenntnisse sind aber für eine Existenzgründung unbedingt erforderlich. Entweder man stellt dafür jemanden ein, oder beauftragt damit einen Steuerberater.

Super, danke! Steuerberater wird definitiv beauftragt. Ich hab ja noch nicht das Gewerbe gegründet. Ich plane nur schon mal und sammel mir erste Infos zusammen.

0

Um bei dem Beispiel zu bleiben: Die Vorsteuer für den PC kann man schon mit der nächsten USt-Voranmeldung berücksichtigen und wenn sonst keine USt-pflichtigen Umsätze vorliegen, damit auch zurückfordern. Man muss nicht bis ins nächste Jahr warten.   

1

Umsatzsteuer nachzahlen als Kleinunternehmer?

Hallo zusammen, meine Situation ist etwas verzwickt und ich hoffe, dass ich hier Antworten bekomme.

Ich führe seit Januar 2011 ein Gewerbe als Kleinunternehmer und weise die Mehrwertsteuer nicht aus.

Ich bin jedes Jahr unter 17.500 € Jahresumsatz geblieben.

2014 bin ich bisher bei knapp 7.000 € Umsatz. Ich hatte in meiner Dienstleistung nur mit Privatpersonen zu tun und habe daher auch bewusst auf die Mehrwert-/Umsatzsteuer verzichtet.

Das Gewerbe habe ich in München geführt und Ende Juni abgemeldet, da ich Anfang Juli nach Dresden gezogen bin.

Zum 01.10.2014 will ich mit Existenzgründerzuschuss eine hauptberufliche Selbständigkeit in Dresden aufbauen.

Wie sieht das dann aus? Wenn ich von Anfang an bei der Gewerbeanmeldung in Dresden keinen Gebrauch mehr von der Kleinunternehmerregelung mache, muss ich dann die Umsatzsteuer nachzahlen für 2014? Ich nehme mal an, die Arbeitsagentur würde auch etwas schief schauen, wenn ich meine hauptberufliche Selbständigkeit mit Kleinunternehmer-Regelung beginne.

...zur Frage

Kleinunternehmer wechselt in Festanstellung innerhalb des Jahres. Gewerbe abmelden o. bis Ende des Jahres als Nebenberufliches Gewerbe weiter laufen lassen?

Ich bin Hauptberuflich Selbständig seit September 2016. Ich habe von der Kleinunternehmer Regelung gebrauch gemacht. 2016 weniger als 17,5K € Umsatz erwirtschaftet. Soweit so gut.

Jetzt nach über einem Jahr, zum 01.11.2017 begebe ich wieder in eine Festanstellung.

Nun bin ich mir unsicher ob ich das Gewerbe komplett abmelden soll oder es lieber als Nebenberufliches Gewerbe weiter laufen lassen soll.

So wie ich es verstanden habe, darf ich im folge Jahr als Kleinunternehmer maximal 50K€ Umsatz und 8,5K€ Gewinn erzielen um weiterhin Kleingewerbetreibender zu sein.

Die 50K habe ich bis zum 30.10 nicht überschritten aber in 10 Monaten fast die 8,5K Gewinn. Jetzt die Angst:

Ich habe auf keiner Rechnung als die Umsatzsteuer ausgeschrieben,

( da Kleingewerbetreibender)

und ich mag auf keinen Fall rückwirkend an alle Firmen eine erneute Rechnung für die Umsatzsteuer stellen müssen.

Ist es also clever die letzten 2 Monate des Jahres, das Gewerbe als Nebenberuf aufrecht zu erhalten um dann auf das Jahr gerechnet weniger Einnahmen zu haben?!

Die letzten 2 Monate würde ich ja sowieso kürzer treten und somit auf das komplette Jahr gesehen auch weniger erwirtschaften.

Werden dann meine Einkünfte aus dem Anstellungsverhältnis mit angerechnet?

Für meinen neue Arbeitgeber wäre ein Nebenberufliches Gewerbe in Ordnung.

Auf die geringfügigen Einnahmen innerhalb der etwaigen Nebenberuflichen Tätigkeit kann ich verzichten. Ich mag nur ungern rückwirkend alle Rechnungen erneut schreiben müssen. Ich weiß einfach nicht wie es berechnet wird?

Errechnen die den Durschnitt auf das Jahr aus den 10 Monaten die ich Selbständig war? Ist es deshalb schlau, 2 Monate mit 0€ Umsatz zu haben um das dann auszugleichen? Oder werden die Einahmen aus dem Anstellungsverhältnis dazu gerechnet? Abmelden oder bis Ende des Jahres weiter laufen lassen.

Vielen, vielen Dank für eure Hilfe.

...zur Frage

Kosten für Arbeitszimmer und Vorsteuerabzug

Als Selbständiger, dessen häusliches Arbeitszimmer (=Betriebssitz) den Mittelpunkt seiner beruflichen Tätigkeit darstellt, darf man doch die Kosten für das Arbeitszimmer begrenzt steuerlich geltend machen. Wenn eine direkte Ermittlung nicht möglich ist, seien die Kosten nach Wohnfläche aufzuteilen...

Wie verhält es sich aber mit der gezahlten Umsatzsteuer? Als Wohnungsegentümer bekomme ich natürlich eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer. Kann ich diese auch anteilig nach Wohnfläche berechnen und als Vorsteuer abziehen?

Wenn ja, kann ich dies auch in den monatlichen USt-Voranmeldungen angeben, oder nur in der järhlichen USt-Erklärung? (Die Stromzahlungen erfolgen monatlich, Rechnung jährlich)

Meine Tätigkeit bring nun aber vergleichsweise hohe Stomkosten mit sich, sodass eine direkte Berechnung natürlich besser wäre als eien Aufteilung nach Wohnfläche. Wenn ich hierfür einen eigenen Stromzähler im Arbeitszimmer installiere, würde das FA eine Aufteilung nach kWh anerkennen?

Ein eigener Stromvertrag mit dem Versorger wäre wohl ideal, ist aber nicht ganz so einfach machbar.

...zur Frage

Mit deutschem Gewerbe in Österreich arbeiten - was zu tun???

Hallo zusammen, ich bin neu hier und hoffe Hilfe und Antworten zu bekommen.

Folgende Situation: Ich, 26 Jahre alt, habe vor 2 Monaten ein Hauptgewerbe in Deutschland als Veranstaltungs-und Dienstleistungshilfe angemeldet. Da ich dies aus der Arbeitslosigkeit heraus tat, bekomme ich für 9 Monate einen Gewerbezuschuss. Da meine Lebensgefährtin in Österreich (Wien) lebt, habe ich vor das nächste halbe Jahr zu ihr zu ziehen und in Wien zu arbeiten. Mein jährlicher Umsatz wird die 17500 euro Grenze nicht überschreiten. D.h ich werde keine Vorsteuer beziehen und eauch keine Umsatzsteuer von meinen Auftraggebern verlangen! Danach werde ich wieder in Deutschland als Selbstständiger arbeiten. Ich habe beim Finanzamt in D eine Ust.Idnr. beantragt, allerdings noch nicht bekommen.

Jetzt zu meinen Fragen: wie sieht es steuerrechtlich aus mit meinem deutschen gewerbe in Österreich zu arbeitn? reicht die Ust.Idnr.?haben meine Auftraggeber in Österreich irgendwelche Vor-oder Nachteile mit mir zu arbeiten? gibt es irgendwelche Vorkehrungen, Anmeldngen, Umschreibungen die ich treffen muss? Gewerbeamt o. Finanzamt o.ä? spielt die Zeit eine Rolle,die ich Österreich lebe und arbeite (3 Monate, 6 Monate usw.)? zahlt das Arbeitsamt weiterhin den Gewerbezuschuss?

Wenn irgendwas noch unklar ist, einfach fragen! Vielen Dank im Voraus in der Hoffnung auf Antworten. Viele Grüße, Patrick

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?