UMFRAGE! Guthabenerstattung nach erfolgter Vorpfändung durch Umwandlung in ein P - Konto möglich?

Das Ergebnis basiert auf 4 Abstimmungen

Ja 50%
Nein 25%
Vielleicht 25%

2 Antworten

Ja

Vorab:
Wozu die Umfrage?
Natürlich geht das.
Das P-Konto-Gesetz schreibt dass du bis zu 4 Woche nach einer Pfändung die Umwandlung in ein P-Konto machen kannst rückwirkend.
Muss die bank binnen 3 oder 4 Tagen ereldigt haben
Selbstredend müssen zum (rückwirkeenden) Umwandlungszeitpunkt vorhandene Gelder freigegeben werden.
Die 140 Euro, und was die Bank bis zur Umwandlung sosnt noch so sperrt, muss u vererzüglich wieder freigegeben werden!

Klare Sache das ganze.
Musst nur der Bank Druck machen dass die zeitnah das umwandeln und auch das Geld freigeben.

Und im Übrigen aufpassen dass die dichb Gebührenmässig nicht über den tisch ziehen!

Weder vom Preis noch von der Leistung her darf sich gegenüber vorher was ändern!!!

Ihre letzten beiden Absätze führten zu meiner Bewertung als "nicht hilfreich".

Pauschales Bankenbashing lehne ich als unberechtigt ab.

Das sich "nichts ändern darf" durch die Umwandlung ist so nicht richtig. Der BGH spricht dabei nur von "nicht automatisch ändern"; (Teil-) Kündigungen einzelner Produkte rund ums P-Konto sind - ggfls. unter Beachtung des später hinzu gekommenen ZVG - möglich und zulässig.

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Ja

Ob jemand ALG 2 oder andere Sozialleistungen bezieht, auch wenn er betragsmäßig damit unter den fürs P-Konto geltenden Pfändungsfreibetrag kommt, ändert an deren Pfändbarkeit nichts, so lange es sich bei dem gepfändeten Konto nicht um ein P-Konto handelt (oder das Konto innerhalb von vier Wochen nach Zustellung einer (Vor-) Pfändung in ein solches P-Konto umgewandelt wird; Datum des Umwandlungsantrag entscheidend).

Sobald das Konto umgewandelt ist, können Sie im Rahmen der geltenden Pfändungsfreibetragsregelung über die erwähnten 140 EUR verfügen.

Übrigens: nach § 845 Abs. 2 ZPO hat "die Benachrichtigung an den Drittschuldner die Wirkung eines Arrestes, sofern die Pfändung der Forderung innerhalb eines Monats bewirkt wird. Die Frist beginnt mit dem Tag, an dem die Benachrichtigung zugestellt ist.", d.h. nach Ablauf eines Monats ohne zugehörige Pfändung verliert die Vorpfändung automatisch ihre Wirkung und man kann wieder frei verfügen (sofern es keine anderen Sperrgründe wie z. B. andere Pfändungen oder Geldwäscheverdacht gibt)

Woher ich das weiß:Beruf – Ich arbeite bei einer Bank in der Rechtsabteilung

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