Welche Kosten müssen für die Integration eines Flüchtlings kalkuliert werden, gibt es dazu seröse Studien (evtl. auch aus dem Ausland)?

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2 Antworten

Das ist so wohl nicht zu beantworten. Das Ifo-Institut rechnet aber damit, dass dem Staat durch die Flüchtlinge Kosten von zehn Milliarden Euro entstehen. Die meisten sind einfach nicht gut genug für den deutschen Arbeitsmarkt qualifiziert. Hinzu kommen weitere erhebliche Kosten für spätere Zusammenführungen von Familien und steigender Personalbedarf bei Bund und Ländern für Verwaltung, Polizei etc.

Ich rechne mit sehr hohen Kosten. Dies ist noch finanzierbar, solange die Wirtschaft läuft. Wenn dies jedoch einmal nicht mehr der Fall sein sollte, halte ich innere Unruhen und Verteilungskämpfe für denkbar. Der überwiegend arabisch-konservativ geprägte, islamische Kultur der meisten Flüchtlinge wird aus meiner Sicht zu großen Problemen und Reibereien in der Zukunft führen.

Selbst der Zentralrat der Muslime hat schon Andeutungen in diese Richtung gemacht und rechnet mit großen Herausforderungen aufgrund kultureller Prägungen....

Bereits jetzt haben etliche Kommunen Probleme mit vernünftiger Unterbringung. Wenn dann noch Familien nachkommen, wird dies noch schwieriger. Weitere noch nicht beziffere Kosten stellen für jeden arbeitenden somit auch Steuererhöhungen dar, die mittelbar mit diesem Thema zusammenhängen aber so niemals tituliert werden.

Kommt auf den Betrachtungszeitraum an und auf die flüchtende Person an sich: Ist es ein älterer, ungelernter Arbeiter, ein junger Mensch, der studiert und Karriere macht, ein Facharbeiter, Arzt, Künstler, etc. Außerdem auf die Motivation zur Integration. Wenn es jemand ist, der dauerhaft auf soziale Leistungen angewiesen ist werden die Kosten wesentlich höher ausfallen als jemand, der schnell ein normales Leben führen will. Beispiele dafür sind das einst junge Mädchen, welches nach dem Studium Rechtsanwältin ist. Diese hat netto sogar Erträge erwirtschaftet, also der Geselschaft mehr gebracht als sie gekostet hat.

Wir dürfen nicht nur das Hier und Jetzt sehen: Menschen, die erstmal nichts haben. Unter diesem Gesichtspunkt hätten wir Ostdeutschland niemald integrieren dürfen. Sehen wir aber das Potenzial, dass diese Menschen früher oder später produktiv sein werden als Unternehmer, Facharbeiter usw. dann sieht die Rechnung ganz anders aus.

Und noch etwas: Studien beschränken sich auf wenige Teilaspekte und können daher nur auf Teilaspekte angewendet werden. Kurzfristig mögen Kosten da sein, langfristig bringt und Einwanderung Erträge.

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