UG Gründen - Fragen über Fragen

1 Antwort

Wenn Deine derzeitige Arbeit mit Deiner UG vereinbar isz´t, dürfte es kein Problem sein.

Zu beachten ist aber Folgendes:

  1. Kein Gehalt zahlen ikann als verdeckte Kapitalzufuhr in die UG bewertet werden.

  2. Alle Verträge zwischen Dir und der UG müssen so gestaltet sein wie unter Fremden.

  3. Am Anfang darf das Gehalt aber geringer sein, weil es ja nur eine Nebentätigkeit ist.

  4. Da Du zu 100 % Anteilseigner der UG bist, gelten nicht die Vorschriften wie für normale Angestellte, sondern wie für selbständige Unternehmer.

  5. Ein Gehalt was Du Dir zubilligst, sagen wir am Anfang 500,-, muss ausgezahlt werden. Du kannst es als Darlehn ggf. in die UG zurück zahlen.

  6. Man kann das Gehalt nicht laufend ändern, würde man mit Fremden ja auch nicht machen.

Mache Dir mal einen Geschäftsplan um einen Eindruck zu haben wie es laufen wird und mit dem die Ergebnisse vergleichen werden können.

zu 5. Angenommen ich kaufe erstmal für 5000€ Produkte ein, woher kommt dieses Geld beim ersten Mal?...klar aus meinem Privatbesitz, aber wie wird das beim FInanzamt deklariert? Das Stammkapital wird ja denke ich nicht angerührt.

zu 2. Also müsste ich für mich einen Arbeitsvertrag aufstellen zwischen mir und der UG, und auf beiden Seiten unterschreiben?

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@loug1991

Das ist ein seltsamer Irrglaube, dasss das Stammkapital auf dem Konto bleiben muss.

Nein, DEine 10.000,- Stammkapital sind dazu da Geschäft zu machen. sie müssen auf das Konto wandern. Dann den Kontoauszug dem Notar für die Eintragung vorlegen, danach stehen sie für Geschäfte zur Verfügung, also für Einkäufe und Kosten.

Das heißt Du kannst Sie verwenden. Nur eine direkte zurückzahlung an Dich ist verboten. Aber nciht die Auszahlung als Gehalt auf Grund eines Anstellungsvertrages.

Richtig, im Gesellschaftsvertrag wirst Du von den Beschränkungen des § 181 BGB (SElbstkontrahierungsverbot) befreit udn unterschreibst den Anstellungsvertrag sowohl für Dich, wie für die Gesellschaft.

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@wfwbinder

Danke! Angenommen das Stammkapital würde nicht reichen, kann ich dieses durch Überweisungen von meinem Privatkonto aufstocken?

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@loug1991

So ohne weiteres nicht.

  1. Stammkapital aufstocken bedarf einer Anmeldung durch den Notar.

  2. Du könntest dem Unternehmen ein Darlehn gewähren. Dann müßtest Du, wie unter Fremden, einen Darlehnsvertrag machen. Also Vereinbarung über Rückzahlung, Zinsen usw.

Wenn mehr als 10.000,- verfügbar wären, würde ich empfehlen gleich eine GmbH zu gründen für die eine Einzahlung von 12.500,- (50 % des Stammkapitals) ausreicht. im Geschäftsleben besserer Stand, als eine UG.

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Ein-Mann UG & co. KG Sozialversicherung, Haftungsbeschränkung - eierlegende Wollmilchsau gefunden?

Hallo werte community. Dadurch dass mittlerweile jeder Krankenversichert sein muss haben ja einige Konzerne bei der PKV gut aufgeschlagen. Selbstständig machen geht faktisch gar nicht mehr wenn man sich quasi aus dem nichts was aufbauen möchte, denn die knapp 300€ für einen gesunden 32 Jährigen müssen erstmal erwirtschaftet werden. Es gibt zwar den staatlichen Zuschuss, habe mir allerdings sagen lassen dass es einfacher ist einer Kuh das fliegen bei zu bringen, wie diesen bewilligt zu bekommen. Aber nun zum Kern des Problems: ich will mich mit coaching (Schulungen und Beratungen in einem bestimmten Fachbereich) Dienstleistungen selbstständig machen. Zu diesem Zweck würde ich eine UG & Co. KG gründen. Habe mir das so vorgestellt:

Gründung einer "Verwaltungs UG" Gesellschafter meine Frau, Angestellter Geschäftsführer ich (weil, ein geschäftsführender Gesellschafter vorm Gesetz ja als selbstständig gilt) mit einem Bruttogehalt von 451€. Dadurch bin ich dann für knapp 80€ voll sozialversichert und hätte bei einer Arbeitgeberleistung von 500€, 250€ netto übrig (und noch eine schöne VWL-Rente). Dann gründe ich eine KG mit der UG als vollhafter und mir als Teilhafter. Das hat dann den Vorteil dass ich, anders wie bei der reinen UG, Privatentnahmen in fast unbegrenzter Höhe tätigen kann und nicht viel mit Buchhaltung zu tun habe. Da die Aufträge des Tagesgeschäftes über die KG laufen muss ich nur eine EÜR anfertigen. Die UG hat ja dann als Bilanzposten nur monatlich als Eingang die Haftungsvergütung und in gleicher Höhe Das GeFü-Gehalt als Abgang. Ansonsten ist die Bilanz völlig neutral. Das wären, meiner Meinung nach, die vorhandenen Gesetze ausgereizt bis zum Schluß um tatsächlich alle Hürden, die so eine Selbstständigkeit bringt auf einmal zu nehmen. - Sozialversicherung - Haftungsbeschränkung - flexibles Gehalt (meine Marktanalyse hat ergeben dass zwischen 0-5000€ im Monat alles drin sein kann, wohlgemerkt KANN), die 500€ Brutto Fix für das GeFü Gehalt kommen als Einlage am Anfang in die KG. Kann ich das so machen oder erkennt irgendwer das nicht an? (Finanzamt, Krankenkasse) stutzig macht mich dass ich im Internet nach genau diesem Konstrukt gesucht habe und nichts gefunden weil ich denke dass andere doch auch schon so schlau gewesen sein müssten. Vielen Dank schonmal!

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Firmenwagen möglich ?

Hallo zusammen,

Ich bin derzeit dabei mich nach einem Auto umzuschauen, und frage mich, ob ich eine meiner Selbständigkeiten irgendwie steuerlich nutzbar machen könnte - sprich ob ein Firmenwagen in meiner Situation möglich wäre:

Ich bin hauptberuflich Angestellter woher ich auch mein Haupteinkommen beziehe.

Zudem bin ich mit einer zweiter Person geschäftsführender Gesellschaftter einer UG.Ich bin dort also angestellt und beziehe ein Gehalt. Die UG macht jährlich ca. 35.000 EUR Umsatz bei einem Gewinn von ca. 18.000 EUR. Leider ist ein reines Onlinegeschäft ohne Kundenkontakt - der Firmensitz läuft zudem auf meine Heimadresse, was es bzgl. Firmenwagen evtl. schwer machen dürfte...

Weiter betreibe ich noch ein Einzelunternehmen, das ebenfalls nur Softwaredienstleistungen anbietet und keinen Kundenkontakt hat (und ebenfalls auf meine Heimadresse läuft). Das Enzelunternehmen schleicht sich aber im Moment aus -> Umsatz und Gewinn sind jährlich nur noch im 4stelligen Bereich und ich wollte es ohnehin in Kürze abmelden.

Mit dem Einzelunternehmen sehe ich für meine Frage eher schwarz und habe es nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Folgende Fragen stellen sich mir nun:

1.) Bekomme ich einen Geschäftswagen für die UG überhaupt durch, wenn dieser fast ausschließlich privat genutzt würde (kein Kundenkontakt) ?

2.) Falls ja, könnte ich das Ganze über die 1% Regelung durchbekommen ? Mit Fahrtenbuch hätte ich vermutlich nur für den Kaufpreis einen Vorteil, da die Nutzung ja fast ausschließlich privat wäre.

3.) Wir planen aus diversen Gründen in Kürze die Gründung einer "Zweitniederlassung" im Haus meines Kollegen. Hierdurch würden einige Fahrten zwischen unseren Wohnorten zu Besprechungen etc. anfallen, wodurch ich auf ca. 30% geschäftliche Nutzung kommen würde. Würde es das vereinfachen ?

4.) Die UG hat vergleichsweise wenig Eigenkapital, da wir Gewinne zu einem Großteil als Gehälter auszahlen. Ich wollte mir ein Auto für ca. 15.000 kaufen (gebraucht), was die UG nahe an die Insolvenz bringen würde ;-) Wie könnte sowas trotzdem funktionieren ? Eine Möglichkeit wäre ja, dass ich der UG ein Darlehen gebe, um das nötige Kleingeld für den Autokauf zu haben. Dumm nur, wenn ich das Auto selbst finanzieren muss, oder ? Dabei hätte ich ja die schlechten Konditionen wie MwSt. etc., die ich mir ja ersparen wollte.

Ich bin für jede Meinung dankbar...

PS: Ich will das Finanzamt nicht austricksen - aber ich möchte die bestehenden Möglichkeiten einfach nutzen :-)

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Zusatzeinkommen mit Bitcoin und Internetinvestment: benötige ich ein Gewerbe?

Hallo alle zusammen, bevor ich meine eigentliche Frage stelle kurz was zu meiner Person. Ich bin als normaler Arbeitnehmer vollzeit eingestellt, verdiene dort über 20T € Netto. An der Tankstelle halte ich einen Minijob auf 450€/Monat Basis inne.

Nun möchte ich solange ich jung bin Geld scheffeln 

Um weiter Geld zu verdienen (nebenbei) habe ich mich für zwei Hoch-Risiko-Modelle entschieden.

Das erste Modell ist der Handel mit Bitcoin. Innerhalb der letzten 4 Wochen ist der Bitcoin um 200€ gestiegen und wieder um 100€ gefallen. Ich finde die Entwicklung sehr interessant und denke darüber hinaus bleibt diese Art von Währung uns noch einige Zeit bestehen. Mein Ziel ist also der gezielte Kauf und Verkauf von Bitcoins, also kein Mining.

Das zweite Modell ist sozusagen das Investment in einer Firma. Das soll heißen, ich investiere in einer Firma Geld. Mit diesem Geld kaufe ich über der Firma (Sitz in der EU) Produkte ein. Nun werden diese von der Firma aufbereitet und über der Firma verkauft. Der EK Preis wird mir zugeschrieben + eine Rendite vom Gewinn.

Nun zu meiner Frage(n). Da es natürlich legal ablaufen soll, möchte ich auch meinen Gewinn versteuern lassen. Wenn alles gut läuft (höchst Risiko Investition) erwarte ich einen Gewinn von vlt 1000€ / Jahr – kann natürlich auch im Verlust enden. Nun tue ich mir in Sachen Steuern schwer. Wie bringe ich das ein? Ist ein Gewerbe notwendig da ich dieses dauerhaft machen möchte? Ich habe bereits nun folgendes gelesen:

„Du machst nach Ablauf des Jahres eine Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung, also ziehst von den Einnahmen deine Ausgaben ab und bringst den Gewinn über die Anlage „G“ in deine Einkommensteuererklärung. Eine Gewerbeanmeldung wird keiner von dir verlangen, weil du ja deine Dienstleistungen nicht öffentlich anbietest.“

Kann ich mich mit meinem Vorhaben nach dieser Aussage richten? Ist die Überschussrechnung ausreichend? Muss kein Gewerbe angemeldet sein? Muss ich als Selbstständiger fungieren?

Ich bitte euch um eure fachmännische Hilfe – vielen Dank!

PS: Ich möchte keine Diskussion lostreten ob diese 2 Modelle rentabel sind oder nicht. Oder ob das Geschäft seriös ist, da die Bitcoins oft für illegale Dinge gehandelt werden. Der reine Kauf und Verkauf von den Bitcoins ist denke ich mal absolut nicht illegal.

Danke

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Steuervorteile von Englischer Ltd. mit Wohnsitz Spanien vs. Wohnsitz Deutschland?

Hallo liebe Finanzexperten,

ich möchte eine Firma gründen, da ich Kleider über das Internet (weltweit) vertreiben möchte und an Geschäfte (vorerst in Spanien) verkaufen möchte.

Mit einem Einsatz von ca. 2500€, werde ich die Stoffe in den Vereinigten Arabischen Emiraten kaufen und lasse nächste Woche dort die ersten 100 Stück produzieren.

Mein Wohnsitz befindet sich derzeit in Deutschland, da ich aber mindestens das nächste Jahr in Spanien verbringen werde dachte ich mir, dass es mit Sicherheit günstiger ist meinen Wohnsitz in Spanien anzumelden und dort Steuern zu zahlen (als in Deutschland).

Ich werde die Produkte von Spanien aus verschicken, werde aber kein richtiges Büro haben, sondern von zu Hause aus arbeiten. Weiß jemand, ob die alleinige Produktion in den Emoraten schon als Betriebstätte gilt oder angemeldet werden muss?

Ich möchte so wenig EinlageKapital wie möglich einzahlen aber trotzdem vollen Haftungsschutz.

Pro Kleid werde ich für die ersten 100 Stück, 50€-100€ Gewinn machen, was bedeutet dass ich insgesamt 5000€-10000€ Gewinn haben werden (bei einem Umsatz von 8000€ bis 13000€).

Nun habe ich ein paar Fragen und wäre sehr dankbar, wenn ihr - liebe finanzexperten - mir damit helfen könntet:

Weiß jemand welche Steuern in diesem Fall fällig werden?

Muss ich vorerst einfach nur ein Gewerbe anmelden, wenn ja, wo? Und wann müsste ich zwingend zu einer anderen Gesellschaftsform wechseln?

Müsste ich lediglich die Gewerbesteuer oder auch andere Arten von Steuern zahlen?

Wäre es rechtlich und steuerrechtlich am vorteilhaftesten eine Englische Ltd zu gründen und meinen Wohnsitz in Spanien anzumelden, oder hätte vielleicht jemand einen vorteilhafteren Vorschlag?

Wäre es steuerrechtlich günstiger den Wohnsitz in Deutschland zu behalten und Gebrauch vom Dopplbesteuerungsabkommen mit Spanien zu machen?

Leider konnte ich bei meinem Research keine konkreten Steuersätze für Spanien finden, es wäre großartig wenn mir jemand weiterhelfen könnte, da ich sonst keinen Vergleich zu dem Deutschen Steuersatz iehen kann.

VIELEN LIEBEN DANK schonmal im Vorraus!

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