ÜBERWEISUNG am Freitag telefonisch aufgegeben. Wann ist es auf dem Konto der Sparkasse?

2 Antworten

Am nächsten Bankarbeitstag. Das ist morgen, am Montag, den 10. August 2020.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bankarbeitstag#Deutschland

Deutschland

Bankarbeitstag ist jeder Tag, an dem die Kreditinstitute in Deutschland für den Publikumsverkehr geöffnet sind und der auch ein TARGET-Tag ist. Nur an Bankarbeitstagen läuft auch der Elektronische Massenzahlungsverkehr (EMZ) der Bundesbank. Referenzort für TARGET2 und EMZ ist Frankfurt am Main. Samstage und Sonntage sind keine Bankarbeitstage, auch wenn manche Bankfilialen (etwa an Flughäfen oder Bahnhöfen) ihre Schalter geöffnet haben. Damit von einem Arbeitstag ausgegangen werden kann, ist arbeitsrechtlich jedoch erforderlich, dass die ganz überwiegende Mehrheit (80 %) der Belegschaft an diesem Tag regelmäßig im Betrieb arbeitet.[2] Arbeiten dagegen nur einzelne Betriebsabteilungen an einem bestimmten Tag, handelt es sich nicht um einen Arbeitstag. Zumindest bei rein regionalen Banken wie u. a. Volksbanken und Sparkassen gelten darüber hinaus auch die regionalen Feiertage des jeweiligen Bundeslandes nicht als Bankarbeitstag (z. B. Heilige Drei Könige in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt). Auch der Heiligabend (24. Dezember) und Silvester (31. Dezember) sind keine Bankarbeitstage. Der Rosenmontag ist in Frankfurt am Main ein Bankarbeitstag, nicht jedoch in Köln oder Düsseldorf. Damit Banken in Köln oder Düsseldorf keine Nachteile erleiden, müssen sie auch am Rosenmontag ihre Funktionsfähigkeit in relevanten Bereichen sicherstellen, ohne dass sie für den Publikumsverkehr geöffnet sind.

Der Begriff Bankarbeitstag wird in Gesetzen oder Verträgen mit Zahlungswirkung oft erwähnt. Damit soll den Zahlungspflichtigen die Gelegenheit gegeben werden, ihre Zahlung bei Banken auch an einem bestimmten Tag leisten zu können.

Die nach dem Arbeitsentgelt zu bemessenden Beiträge zur Sozialversicherung und zur Krankenversicherung sind in voraussichtlicher Höhe der Beitragsschuld jeweils am drittletzten Bankarbeitstag des Monats, in dem die Beschäftigung ausgeübt wird, fällig und bis dahin zu bezahlen.[3]

In den AGB werden als Bankarbeitstage alle Werktage definiert, außer den Samstagen und dem 24. und 31. Dezember (Ziff. 9 AGB-Sparkassen). Das gilt insbesondere für die GutschriftEingang vorbehalten“ bei der Einlösung von Inkassopapieren (Schecks, Wechsel), wenn diese nicht nach zwei Bankarbeitstagen storniert wird.

Viel Geschreibsel, aber Du weißt nicht wann der Fragesteller die telefonische Überweisung getätigt hat. An Freitagen sind die Bankangestellten oftmals bis 17:00 Uhr erreichbar, aber der Zahlungslauf findet schon früher statt.

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Warum überweist du dann so knapp, wenns dir nicht schnell genug geht? Wochenende arbeitet die Bank nicht, und, je nach dem, wann du die Überweisung abgesetzt hast, war es vielleicht für den Tag schon zu spät.

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