Überstunden für den Folgemonat als Arbeitszeit anrechnen?

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Im allgemeinen ist dies Gegenstand einer Betriebsvereinbarung, die das Gleitzeitmodell (z.B. auch als Lebensarbeitszeitkonto) definiert.

Gleitzeitstunden im Plus akkumulieren sich auf dem Gleitzeitkonto im Rahmen der möglichen Mehrarbeiten (man kann natürlich nicht beliebig viel mehr arbeiten, wenn das nicht vereinbarungsgemäß ist) und können nach Rücksprache mit Vorgesetzten abgebaut werden. Ebenso sehen solche Regelungen üblicherweise auch vor, daß bestimmte Guthabenteile ausgezahlt werden können.

Das ist dann kein Teilzeitarbeitsvertrag, sondern einfach ein Arbeitsvertrag mit Gleitzeitregelung.

wunderbar, vielen Dank.

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Einrichten eines Jahresarbeitszeitkontos nennt man das. Allerdings sollte man dabei auch Mindestarbeitszeiten je Monat festlegen und nach welchen Kriterien die Entlohnung erfolgen soll.

ok. Wenn man weniger als 160 h im Monat arbeitet, fällt das dann unter Teilzeitarbeit, d.h. es muss auch ein TZ-Arbeitsvertrag gemacht werden?

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Man kann vieles in einem Arbeitsvertrag vereinbaren wenn man den AG davon überzeugen kann und nicht gegen geltendes Recht (Arbeitszeitgesetz, Bundesurlaubsgesetz etc.) verstößt. Darüber hinaus sind u. U. Tarifverträge und/oder Betriebsvereinbarungen zu beachten.

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