Überschuss Hausverkauf einbehaltbar?

4 Antworten

da ich gesundheitlich nicht in der Lage bin, den alleine, mit meinen 54 Jahren, zu bewältigen.

Sowas macht mich immer nachdenklich. Ich bin auch 54 und möchte auch nicht mehr ohne professionelle Hilfe umziehen. Aber bei dir klingt das so traurig.

Zur Frage kann hier wohl kaum jemand ohne näher Kenntnisse der Umstände etwas Zielführendes beitragen.

Du meinst Gläubiger, nicht Schuldner.

Ja. Sofern ein Gäubiger von dem Guthaben erfährt, kann er einen Gerichtsvollzieher beauftragen, das zu pfänden.

Aivas: Gepfändet wird durch Beschluss des Vollstreckungsgerichts.

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@Franzl0503

Ja und? In meiner Antwort ist nichts enthalten, womit ich etwas anderes sagen würde. Der GV kann nur unter Vorlage eines Titels beauftragt werden.

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@Franzl0503

Wozu? Ich kenne den Ablauf. Ich schicke selber immer wieder den Gerichtsvollzieher zu Schuldnern von mir. Ich würde gern deine Kritik an meiner Antwort verstehen, aber du sprichst in Rätseln. Also sag was du meinst oder lass es.

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Es kann nur gepfändet werden, wenn ein Pfändungsbeschluss vorliegt.

Man nicht einfach willkürlich pfänden, wo es einem gerade passt.

Du solltest allerdings aufpassen, dass das Geld nicht gerade auf einem Konto landet, für das die Gefahr einer Kontopfändung besteht. Das könnte bei unglücklichem Verlauf in die Hose gehen.

Warum wohl heisst es Pfändungs- u. Überweisungsbeschluss?

Natürlich kann der Kaufpreis gepfändet werden - der Hinweis auf ein Konto erübrigt sich daher.

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@cats123

Der gesamte Verkaufspreis kann sicher nicht gepfändet werden, sondern nur der "Überschuss" von €5000, denn einen höheren Anspruch hat der Hausverkäufer ja gar nicht an die Bank.

Vielleicht haben wir uns ja beim Begriff "Verkaufserlös" missverstanden.

Selbst dazu müsste der Gläubiger aber zunächst dem Drittschuldner die Pfändung rechtswirksam zustellen. Hat der Drittschuldner seine "Schulden" bereits vorher beglichen und das Geld befindet sich nicht mehr auf dem gepfändeten Konto des Hauptschuldners, ist es nicht mehr im Zugriff des Gläubigers, da nutzt auch eine Drittschuldnererklärung nichts.

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@cats123

Und was kommt nach der Ironie?

Wenn Du es besser weißt, sag konkret, was nicht stimmt.

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@cats123

Wischiwaschi. Mehr als ein einziger Satz in Deinem ersten Kommentar und ein ironischer Satz im zweiten ist ja leider nicht gefallen.

Wenn Du meine Kommentar kritisierst, sag konkret, was falsch ist, ich lerne gerne dazu.

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@Zappzappzapp

Wenn Du gerne dazulernst - warum akzeptierst Du dann folgerichtig nicht auch, dass Du falsch liegst.

Wie bereits erwähnt, kann der Kaufpreis durchaus gepfändet werden.

Das heisst noch lange nicht, dass der Gläubiger Geld sieht - natürlich kann es vorrangige Forderungen geben.

Aber das ergibt sich (wie ebenfalls bereits erklärt) aus der Drittschuldner-Erklärung.

Kleiner Tip - keine Ratschläge in Dingen erteilen, von denen man nur glaubt, eine Ahnung zu haben.

Überlass das den Profis.

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@cats123

Danke für den heißen Profi-Tipp. Ich gebe grundsätzlich nur Antworten, wenn ich davon ausgehe, dass diese richtig sind, entweder aufgrund eigenen Wissens oder Recherche, was nicht heißt, dass ich nicht auch mal falsch liegen könnte.

Ich sehe hier allerdings nach wie vor nicht, dass ich "falsch liege", vielleicht habe ich etwas verkürzt formuliert. Der FS hat explizit gefragt, ob der "Überschuss" gepfändet werden könnte. Es können also "vorrangige Forderungen" in entsprechender Höhe vorausgesetzt werden.

Außerdem liegt ist im Moment dem Drittschuldner offensichtlich noch kein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, also eine wirksame Pfändung, vor. insoweit mein Hinweis auf eine mögliche Kontopfändung, damit dort nicht unerwartet das Geld verschwindet.

Aber belassen wir es vielleicht mal dabei, ich denke, das Wesentliche ist gesagt.

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