Übernehme Küche vom Vormieter, was ist ein fairer Preis?

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5 Antworten

eine Faustregel gibt es nicht, aber ich kann von Versuchen sprechen, eine Küche zu verkaufen. Ist die Küche wenige Tage als, ist der Abschlag schon bei 30%. Ist sie bis zu 3 Jahre alt, hat man schon Probleme, noch 50% zu bekommen. Danach geht es schnell auf die 30% zu.

Ich denke, hier spielen jedoch auch weitere Aspekte mit: will man die Wohnung unbedingt? Ist die Küche passend? Wo zieht der Vormieter hin? Könnte er die Küche mitnehmen? Gibt es viele weitere Mietinteressenten, die viel für die Küche bieten würden?

Ist man der einzige Mietinteressent und der Vormieter kann die Küche auf keinen Fall mitnehmen, sinkt der Preis immens.

Gibt es viele weitere Mietinteressenten, die die Wohnung auch wollen, läuft man Gefahr, zu wenig zu bieten.

Ich würde mir den Neupreis einer entsprechenden Küche geben lassen (Möbelhandel), dann das Alter schätzen und dann anbieten oder auf ein Gebot des Vormieters hoffen. Vielleicht würde auch der Vermieter die Küche übernehmen.

Fakt ist, dass Privatpersonen (die Verkäufer) gerne den Wert einer Küche überschätzen.

Eine Formel gibt es nicht. Der Preisverfall einer Küche ist aber enorm,denn sie ist ja im Normalfall für einen Raum angepasst. Ich habe selber im vergangenen Jahr eine gebrauchte Küche gesucht und war nicht bereit mehr wie 1000,- auszugeben. Ich hatte ein schönes Angebot ca. 900,- mit allen relevanten E-Geräten usw. aber dann hat der Verkäufer Herd u. Spülmaschine einzeln verkauft. So war der Rest für mich vollkommen uninteressant. Ein Preis unter 1000,- sollte es sein, je nach Ausstattung d.h. mit Spülmaschine und eine Länge ab 3,00m. Eine besonders große u. hochwertig ausgestatte Küche könnte mehr kosten, aber E-Geräte älter wie 5 Jahre sind dann auch nicht mehr das Wahre. Eine 3m-Küche, neu, mit allen E-Geräten bekommt man ohne weiteres für ca. 2500,- und das ist dann keine Baumarktküche. Es gibt natürlich auch noch viele Angebote evtl. günstiger aber da muß man dann auch noch viel Zeit aufwenden für Planung und Information.

Als fairer Preis wird der Betrag bezeichnet, den sowohl Käufer als auch Verkäufer eines Gutes als gerecht empfinden.

nach ne, mach Sachen

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Das ist Verhandlungssache.

Wie alt ist die Küche ?

Wie alt sind die Einbaugeräte mit welcher Effizienzklasse ?

Ist es eine Markenküche, Eigenbau oder Ikea ?

Wieviel Schränke, welches Mobiliar ?

Was gibt der Vermieter als neuwert an.

Zwischen 0 - 3 Jahren maximal 50 %, bis zu 5 Jahren maximal 30% , danach ist die Küche eigentlich abgeschrieben und auch mit Sicherheit nicht mehr auf einem aktuellen technischen Standard, alle Elektrogeräte vielleicht 100 € und alle Möbel maximal 200-300 €. Mehr als 400 € würde ich für eine alte Küche, die optisch gut aussieht und funktionsbereit ist nicht ausgeben. Wenn der Verkäufer nicht will, muss er eben ausbauen und alles zum Sperrmüll geben, da sind einpaar hundert Euro für ihn das bessere Geschäft.

Du musst davon ausgehen, dass du alle Elektrogeräte und die Spüle alsbald austauschen musst, und da werden pie mal Daumen ca. 5000 € an Ersatzanschaffungen fällig.

(Induktionsherd, Backofen, Spülmaschine, Kühlschrank, Mikrowelle)

Faustregel hin Fausregel her. Gibt es nicht. Ist Dir der geforderte Preis die Küche wert? Was müsstest Du investieren wenn Du Dir eine neue Küche mit derselben oder ähnlichen Ausstattung neu kaufen musst? Vielleicht kannst Du ja noch den einen oder anderen € verhandeln? Der Küchenausbau kosten den Vormieter ja auch Zeit, Geld und Aufwand!

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