Übernahme der Beerdigungskosten

2 Antworten

Hallo,

vorerst Grundsätzliches dazu: ein Antrag auf Kostenübernahme müsste in diesen Fällen bereits vor der Vergabe des Bestattungsauftrages beim Sozialamt angemeldet worden sein. Dies habt ihr anscheinend bereits versäumt.

Wenn der Verstorbene keine für die Bestattung ausreichenden Mittel hinterlässt, muss das Sozialamt nur dann für die Bestattungskosten aufkommen, wenn den bestattungspflichtigen Angehörigen (Ehepartner, Kinder, Enkelkinder, Geschwister etc.) deren Übernahme nicht zuzumuten ist.

Wichtig, jeder bestattungspflichtige Angehörige muss einen eigenen Antrag auf Sozialhilfe (Bestattungskostenzuschuss, Beerdigungserstattung) stellen. Für die, die keinen Antrag stellen oder die dazu erforderlichen Unterlagen nicht (oder nicht vollständig) vorlegen, wird nichts übernommen. Ob und wie viel für die anderen übernommen wird, richtet sich nach deren finanzieller Situation.

Ich habe die befürchtung das ich die gesammten Kosten oder ein Teil tragen muss

stimmt, darauf kannst du dich schon einmal einstellen.

Versucht es dennoch über das Sozialamt, " Versuch macht kluch ! "

K.

Mein herzliches Beileid zunächst. Wenn der Vater bereits Rentner war, kriegt seine Ehefrau nun als Witwe im Sterbevierteljahr die ungekürzte Rente 3 Monate lang weiter, bevor die Witwenrente einsetzt. Auch hiervon kann man die Beerdigungskosten zum Teil bestreiten. Auch Deine Schwester hat eine moralische Verpflichtung, etwas dazu beizutragen, ggf. bei Dir abstottern. Vielleicht könnt Ihr aus der Hinterlassenschaft des Vaters etwas verkaufen, was Ihr nicht mehr braucht. Und zum Sozialamt gehen könnt Ihr auch.

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