Wie hoch sind die Übernachtungspauschalen, wenn man privat im Ausland übernachtet?

3 Antworten

Es kommt drauf an, ob Du Angestellt, oder Selbständig bist.

Als Angestellter steht Dir die Pauschale zu, als Selbständiger kannst Du nur abziehen, was Du gezahlt hast.

Wenn Du angestellt bist und eine Reisekostenabrechnung gemacht hast, sollte das wohl als Nachweis ausreichen. Wie hoch die abzugsfähigen Pauschalen sind ist länderabhängig. Deswegen kann zur Höhe nichts gesagt werden.

Wahrscheinlich habt Ihr recht und das Finanzamt möchte nur belegt haben, dass die Aufwendungen nicht vom Arbeitgeber erstattet wurden (also die Reisekostenabrechnung). Ihr habt mir sehr geholfen! Danke!

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Das Finanzamt fordert nun einen Nachweis

Zu ungenau, was konkret will das Amt nachgewiesen haben? Mglw. ist nur eine Bescheinigung des Arbg hins. der Termine und Ziele der Dienstreisen gemeint.

Was verstehst du unter einer "Privat-Übernachtung" - im Zelt auf einer Wiese oder bei einer Bekannten,...  ?

Übernachtungskosten: Pauschale und/ oder Verpflegungsmehraufwand?

Ich als Arbeitnehmer war in der Schweiz und habe vom 30.1 - 2.2 von drei Arbeitstagen eine privat übernachtet. Die andere Übernachtung wurde vom Unternehmen bezahlt. Meine Frage: Der Unternehmer hat mir jetzt eine Pauschale von 62 EURO für 24 Stunden und zwei mal 41 EURO für die angefangenen Tage ausgezahlt zzgl. der Übernachtungspauschale von 169 EURO für die Schweiz. Ist das so korrekt? Müßte ich nicht auch noch weitere 62 EURO für den ganzen Tag bekommen oder ist die Zahlung von Übernachtungspauschale und Verpflegungsmehraufwand gleichzeitig doppelt gemobbelt? Wie wird die Übernachtungspauschale aus der Sicht des Arbeitgebers gesehen? ist diese für ihn ein Betriebskostenabzug? Vielen Dank für schnelle Hilfe.

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Frühstückskostenabzug trotz Übernachtungspauschale?

Bei uns in der Firma werden für Auslandsreisen die Übernachtungs und Verpflegungspauschalen ausbezahlt. Bei meiner letzten Reise war im Hotel das Frühstück inklusive. Jetzt wird mir von der Reiseabteilung in der Firma 20% der Verpflegungspauschale abgezogen. Nach meiner Recherche gilt der Frühstücksabzug nur, wenn der Arbeitgeber die Kosten für das Frühstück übernimmt. Aber ist es denn nicht so, das bei der Pauschalen Abrechnung ich derjenige bin, der das Hotel bezahlt? Die Hotelrechnung dient ja nur als Nachweis das ich dort übernachtet habe.

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Mir steht ein Firmenwagen zur Verfügung, kann ich 0,30 € je km von der Steuer absetzen, wenn ich Dienstreisen mit meinem eigenen Privatwagen tätige?

ich glaube jetzt kann ich etwas mehr schreiben. Wie schon erwähnt steht mir ein Firmenwagen zur Verfügung, den ich und meine Frau auch privat nutzen dürfen und der mit 1% versteuert wird. Manchmal kommt es aber vor, dass ich auch Dienstreisen mit meinem privaten Cabrio tätige, da entweder meine Frau den Dienstwagen für längere Strecken nutzt oder ich im Sommer einfach nur das Cabrio genießen möchte und den Firmenwagen stehen lasse. Mein Arbeitgeber erstattet mir dann die km natürlich nicht, weil er mir für diesen Zweck ja den Wagen stellt.

Kann ich die dann entstehenden Fahrtkosten mit 30 cent als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung ansetzen?

Glaubt mir das Finanzamt diese Fahrten auch bzw. muss ich für den Privatwagen auch ein Fahrtenbuch führen? 

Meine Gegenfrage dazu: Wie weise ich dem Finanzamt überhaupt Dienstreisen nach, unabhängig vom Firmenwagen? Genau so könnte man dann auch die Dienstreisen mit dem Privatwagen nachweisen.

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Nutzung Privat-KFZ für Fahrten zum Kunden + Mobilitätspauschale des Arbeitgebers - Versteuerung?

Folgender Sachverhalt:

Ich arbeite im Außendienst und fahre jährlich ca. 30tkm. Davon sind 18tkm privat und 12tkm geschäftlich -> Fahrten zum Kunden.

Zusätzlich zu meinem Bruttogehalt erhalte ich eine "Mobilitätspauschale" in Höhe von 900 Euro pro Monat von meinem Arbeitgeber. Diese Mobilitätspauschale wird automatisch jeden Monat komplett versteuert.

Ich habe vor kurzem meine Steuererklärung für 2017 abgegeben und erhielt die Nachricht vom Finanzamt, dass die Fahrtkosten/Dienstreisen in Höhe von 30cent/km (12tkm0,3cent = 3600 Euro) nicht anerkannt werden, da die Leistungen des Arbeitgebers (meine Mobilitätspauschale in Höhe von 900 Euro) gegen gerechnet werden.

Sprich (Beispielrechnung):

  • Bruttogehalt: 5100 Euro
  • Mobilitätspauschale: 900 Euro
  • Gesamt Brutto: 6000 Euro

Meine Frage:

Ist die Aussage des FA korrekt oder ist es nicht so, dass ich ein Anrecht auf die Werbungskosten habe, da ich die Mobilitätspauschale des Arbeitgebers bereits versteuere? Es heißt doch "Leistet der Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für die Benutzung seines Privatfahrzeugs für betriebliche Fahrten eine pauschale Vergütung für einen bestimmten Zeitraum, so handelt es sich hierbei stets um steuer- und sozialversicherungspflichtigen Arbeitslohn. Dies gilt insbesondere, wenn bei der Erstattung weder die Anzahl noch die Fahrstrecken der tatsächlich ausgeführten Fahrten berücksichtigt werden."

Besten Dank & VG,

Johannes

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