Übergabeprotokoll, Frist Mietschäden Recht?!

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3 Antworten

Also da hat Euch Euer Ex-Vermieter gehörig ins Bockshorn gejagt. Alles unhaltbat was er fordert. Die ca. 300,-- Euro für Farbe ist nicht belegt und damit auch nicht fällig. Scheint mir auch eine unwirksame Vereinbarung zu sein, weil für Euch die Kosten nicht klar sind. Parkett ist Verschleiß unterworfen, sehen die Gericht auch so. Dieser Verschleiß ist in der Regel mit der Miete abgegolten. Eine darüberhinaus gehende Beschädigung müsste festgehalten sein. Ist aber inzwischen sowieso nicht mehr nachweisbar. Lasst Euch auf nichts, aber auf garnichts ein, Ihr seid sowas von im Recht. Ob das Verlangen des Vermieters evtl eine Betrugsabsicht darstellt, wäre noch zu prüfen. Für Euch frohe Weihnachten!

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billyjean 21.12.2012, 14:40

Vielen Dank für die hilfreiche Antwort!!!

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Das glaube ich gerne, dass Euer Vermieter das Abschleifen des Parketts am liebsten auf Mieterkosten durchführen lassen will. Wenn er allerdings versucht, das gerichtlich geltend zu machen, dann scheint es eindeutig Geld zu viel zu haben. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er auch nur einen dieser Prozesse gewonnen hat.

Und wenn er schon vollendete Tatsachen geschaffen hat, dann kann ich nur sagen: Herzlichen Glückwunsch und zwar an Euch. Damit hat der Vermieter Beweismittel für seinen eigenen -angeblichen- Anspruch vernichtet. Was macht Ihr Euch denn da Sorgen? Besser kann das für Euch doch garnicht laufen.

Und was die Farbe betrifft, so sollte der Anspruch doch nur nach nachgewiesenem Aufwand sein. An Eurer Stelle würde ich die Internetanzeige gut sichern, also sowohl auf dem Computer wie durch Ausdruck. Das ist nämlich ein wertvolles Beweismittel für Euch. Euer Vermieter sollte sich "warm anziehen" wenn er diesen Anspruch gerichtlich geltend macht. Zivilrechtlich ist das aussichtslos, könnte für den Vermieter unter dem Gesichtspunkt des vesuchten Betrugs erhebliche Konsequenzen haben.

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billyjean 21.12.2012, 14:39

Vielen Dank für Eure lieben und hilfreichen, beruhigenden Antworten.

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Zur Farbe: Die Frage ist, was im Mietprotokoll vereinbart wurde. An wen sollten die 300 EUR gezahlt werden? An die ehemaligen Nachmieter? Dann ist eure Schuldigkeit getan. Die 300 EUR könnten höchstens diese einfordern, nicht jedoch dein ehemaliger Vermieter.

Zum Parkett. Der Vermieter kann nicht eine Prüfung ankündigen, dann das Parkett abschleifen und Monate später unverhältnismäßige Kosten in Rechnung stellen. Für 2.000 EUR kann ich ja fast einen komplett neuen Boden verlegen. Vor allem nicht, wenn die Vormieter schon darin gewohnt haben. Ich würde mal behaupten, dass hier eine Entscheidung durch Nichthandeln entstanden ist. Soll heißen. Der Vermieter hat euch nicht mehr informiert und daher wollte er ursprünglich die Schäden nicht erstattet haben. Theoretisch könntet ihr die Kosten auch eurer Haftpflichversicherung melden. Dieser würde für solche Mietschäden i. d. R. aufkommen und garantiert die 2.000 EUR ebenfalls ablegen. Wenn ein Fachmann aber sogar bestätigt, dass es sich um normale Gebrauchsspuren handelte, dann soll der Exvermieter erstmal das Gegenteil beweisen.

Lasst euch erstmal nicht einschüchtern! Teil ihm mit, dass es sich damals um normale Gebrauchsspruren gehandelt hat. Die Sache mit der Farbe erklärt ihr wie oben genannt. Ich wüsste beim besten Willen nicht, wie er mit diesen Forderungen vor Gericht durch kommen will...

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billyjean 21.12.2012, 14:40

Ersteinmal Danke für die Antwort. Im Übergabeprotokoll ist nicht festgehalten, an wen die 300 max. Euro gezahlt werden sollen.

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