Über Eltern Krankenversichert bei Kleingewerbe?

4 Antworten

435,-€ maximaler Gewinn beträgt m.W. die Einkommensgrenze für die Familienversicherung.

Du wirst Dich wohl in der studentischen KV versichern müssen, das kostet ca. 90,-€ pro Monat. Dann ist aber das Einkommen des Studenten egal.

Wenn Du das Einkommen der KV meldest, wird es vermutlich zu einer Nachzahlung kommen. Bin aber keine Fachfrau.

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Muss ich mich auch in der studentischen KV versichern, wenn ich das Gewerbe abgemeldet habe? Oder wäre es in diesem Fall möglich nach der Rückzahlung weiter über meine Eltern versichert zu bleiben?

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@mittagsruhe

Wieso gleich das Gewerbe abmelden? Bis 435,-€ monatlichen Gewinn darfst Du doch haben, und bleibst trotzdem in der Familienversicherung bzw. kommst wieder rein.

Wie schon gesagt, ich bin keine Fachfrau. Weitere Einzelheiten wird Dir die KV sagen bzw. antwortet ja hoffentlich noch barmer, hier die Fachfrau für Krankenversicherung.

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@mittagsruhe

Hallo, nur für die Monate, in denen höhere Einkommen vorlagen, könnte die Krankenkasse den Studentenbeitrag verlangen (wie auch z.B. bei einem Werkstudenten). Ob das Gewerbe danach noch besteht, ist egal.

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Weil ich der entsprechenden Tätigkeit seit einem halben Jahr eh nicht mehr nachgehe. Aber danke dir für deine Antworten :)

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Deine Eltern bekommen von Ihrer Krankenkasse jährlich einen Fragebogen in dem die Einkommensverhältnisse abgefragt werden. Also haben Deine Eltern hier der Krankenkasse gegenüber nicht alle Deine Einkünfte offengelegt.

Das schlimmste was Dir jetzt passieren kann ist, dass Du Dich rückwirkend für die Monate selbst versichern mußt, in der Du 2017 mehr als 425,- € und 2018 mehr als 435,- € Gewinn gemacht hast.

Sobald in Diesem Jahr Dein Gewinn wieder unter 435,- €/ Monat fällt, kannst Du wieder den Antrag auf die kostenlose Mitversicherung als Familienmitglied beantragen.

Also erstens würde ich mal genau nachrechnen ob Du 6500 Euro eingenommen oder 6500 Euro Gewinn gemacht hast. Aber Du hättest ja den Gewinn sowieso dem Finanzamt melden müssen und darauf Steuern bezahlt.

Die Krankenkasse interessiert sich nur für den steuerlichen Gewinn.

Dann kommt es auch noch darauf an wann der Gewinn angefallen ist. (und das ist eine Erklärungssache).

Nehmen wir mal ein Beispiel: Du fängst im Oktober mit einer Tätigkeit an. Und verdienst im ersten Monat 1.000 Euro abzgl. Kosten wie Anschaffungen vielleicht 300 Euro. Im nächsten Monat 600 und im Dezember wieder 600 (jeweils nach Kosten also der zuversteuernde Gewinn).

Jetzt haben wir für dieses Jahr einen steuerlichen Gewinn von 1.500 Euro. Bezogen auf die 3 Monate überschreitest Du die Grenze, bezogen auf das Jahr nicht. Sollte das Gewerbe also mindestens 4 Monate bestanden haben (also schon seit September) dann wäre aus meiner Sicht die Familienversicherung nicht in Gefahr und ich würde es einfach zur Überprüfung melden (-> habe im Jahr 2016, siehe Steuerbescheid 1.500 Euro verdient, mein Gewerbe hat im xxx 2016 begonnen, ich gehe davon aus, dass die Familienversicherung nicht betroffen war).

Jetzt gehen wir ins 2017. Auch hier stellt sich die Fragen nach dem Jahresgewinn, der Anzahl der Monate usw.

Ablehnung Krankengeld nach Elternzeit

Meine Frau ist seit Anfang 1999 bei der Lufthansa AG angestellt. Nach der Geburt unseres ersten Kindes im Juli 2005 nahm Sie Elternzeit. Nach der Geburt unseres zweiten Kindes endete die entsprechende Elternzeit am 27.02.2010. Danach nahm Sie noch ein weiteres Jahr sog. Familienzeit, ein spezielles Angebot der Lufthansa AG zur Pflege oder Betreuung von Familíenangehörigen. Ihr Wiederentritt zum 28.02.2011 stand seit langem fest. Seit 28.02.2011 wurde sie selbst Mitglied bei der gleichen Krankenkasse.

Im Februar 2011 erkrankte meine Frau. Da der Wiedereintritt auf einen Montag fiel und sie ihrem Arbeitgeber die Möglichkeit geben wollte, rechtzeitig Schulungstermine und Hotelbuchungen zu stornieren, ging Sie bereits am 22.02.2011 zum Arzt und ließ sich arbeitsunfähig krank schreiben. Ihr Arbeitgeber zahlte anstandslos Bezüge bis 10.04.2011 und darüber hinaus einen Krankengeldzuschuss bis einschl. 28.08.2011. Ebenso wurde eine Verdienstbescheinigung zum Zwecke einer Beantragung von Krankengeld an ihre Krankenkasse weitergeleitet. Eine Beantragung ihrerseits erfolgte umgehend.

Trotz mehrerer Nachfragen kam mit Schreiben vom 08.07.2011 folgende Ablehnung unter Berufung auf §44 Abs.2 Satz1 Nr.1 Sozialgesetzbuch5 (SGB V): "Leider besteht kein Anspruch auf Krankengeld, da die Arbeitsunfähigkeit ab 22.02.2011 während der Familienversicherung, also einer Mitgliedschaft ohne Krankengeldanspruch besteht. Unser Einspruch vom 19.07.2011 wurde an einen Widerspruchsausschuss weitergeleitet, bis heute ohne Ergebnis. Jeglicher Briefverkehr unsererseits wird mit der Bemerkung ,"erhalten und zu den Akten genommen" beantwortet. Anzumerken ist noch, dass ihr Arbeitgeber von der Krankenkasse aufgefordert wurde, die Zahlung der Bezüge aus den ersten sechs Wochen zurückzufordern. Wurde aber vom Arbeitgeber abgelehnt.

Was läuft hier falsch, wie kann man tun.

Grüsse Bruce

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NICHT Familienversichert trotz Zivi?

Hallo,

ich hoffe mir kann hier jemand helfen, im Internet habe ich noch nix passendes gefunden.

Folgendes Szenario ist gerade bei mir eingetreten: Ich bin 25 Jahre alt, Student und über meine Eltern Familienversichert (Gesetzlich).Im Dezember wurde ich 25 aber ich habe die Familienversicherung auf 9 Monate verlängert aufgrund meiner Zivizeit. Dafür habe ich meiner KRankenversicherung meinen Zivibescheid geschick, es gab keine Probleme damit. Meine Eltern waren bis Mai Harz 4 Empfänger. Seit Mai ist mein Vater Selbstständig, kriegt aber noch (ich glaube ein halbes Jahr alles vom Arbeitsamt bezahlt (Krankenversicherung etc.) als Unterstützung da er noch in der Aufbauphase ist. Meine Mutter hat weiterhin Harz 4. Ich wohne auch noch zu Hause und bekomme Bafög. Jetzt ist das Arbeitsamt der Meinung, dass ich eigentlich gar nicht mehr versichert sein dürfte weil ich über 25 Jahre alt bin trotz des Zivis. Ausserdem bekomme ich ja Bafög und könnte mir das selber leisten. Ich muss dazu sagen dass eine Krankenversicherung mehr als ein Drittel meines Bafögs ausmacht und ich jetzt schon 2 Nebenjobs habe um alles zu finanzieren. Genauer kann ich es zurzeit nicht beschreiben da mir mein Vater es gerade nur am Telefon erzählt hat. Ich würde morgen gerne zum Arbeitsamt fahren und es persönlich erfahren aber ich würde gerne vorher noch ein paar Meinungen hören damit ich nix falsch verstehe. Ist das wirklich so? Warum wird man nicht irgendwie informiert? Ich finde nicht,dass es selbstverständlich ist sowas zu wissen. Bin ich jetzt quasi seit Januar gar nicht Krankenversichert gewesen? Ich war ganz normal bei Untersuchungen beim Arzt. Muss ich jetzt die Arztleistungen nachträglich selber bezahlen + die Beiträge die ab Januar angefallen wären wenn ich mich selber versichert hätte? Das wäre ein finanzieller Ruin für mich....Ich wollte mich eigentlich ab September ganz normal selber Versichern. Ich habe noch nicht meine Krankenkasse angerufen weil die sowieso vom Arbeitsamt bezahlt werden und mir wahrscheinlich noch nix genaues sagen können.

Ich hoffe mir kann irgendwer hier helfen. Ich würde mich über jede Antwort sehr freuen!

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