Tritt an die Stelle einer uneinbringlichen Geldsstrafe immer die Freiheitsstrafe?

2 Antworten

Grundsätzlich muss der betreffende sitzen. Es gibt aber heute vielfach auch vorschläge das ganze durch gemeinnützige Arbeit abzugelten. Man macht das um die überlasteten Gefängnisse freizubekommen.

Ein Bekannter von mir weigert sich seit Monaten eine strafe zu zahlen, weil er das nicht einsieht.

Der er so schwer krank ist, das er haftunfähig ist, will man ihn nun dazu bringen, dass er in einer Suppenküche arbeitet.

Das gibts in der Tat. Das lässt das Gesetz zu, aber nur in ganz seltenen Ausnahmenfällen, wenn nämlich tatsächlich ein Härtefall vorliegt, was wohl vorliegend zutreffen dürfte. Es muss auch eine Strafwirkung schon festzustellen sein, was ebenfalls wohl bejaht werden kann. Also in deinem Fall ist wohl ein Sraferlass zu schaffen.

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